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Produkttyp: Queen Games Brettspiele
Neuester Testbericht: ... sieht so aus: in der Mitte ist der Markt. Dort gibt es vier Felder für vier verschiedene Währungen. Auf den Feldern liegen Gebäudeplättc... mehr
Wer baut den schönsten Palast?
Queen Games - Der Palast von Alhambra

Name des Mitglieds: Neli
Produkt:
Queen Games - Der Palast von Alhambra
Datum: 19.01.11
Bewertung:
Vorteile: unterhaltsam, strategisch, aber auch Glückssache
Nachteile: kompliziert zu erklären, manchmal unverständliche Spielanleitung
Dieses Spiel haben wir geschenkt bekommen und es lag erst lange ungenutzt herum. Warum, wissen wir inzwischen auch nicht mehr, denn es macht sehr viel Spaß!
Es geht bei dem Spiel darum, seinen Palast zu vergrößern. Dazu muss man verschiedene Arten von Gebäuden kaufen. Zwischendurch gibt es zwei Auszählungsrunden (im großen und ganzen ist deren Zeitpunkt zufällig). Wer an dieser Stelle die meisten Gebäude einer Art hat (z.B. die meisten Türme oder Gemächer), erhält Punkte. Am Ende des Spiels gibt es noch eine Auszählungsrunde.
Das Ziel des Spiels ist es, mit seiner Figur auf dem Spielbrett am weitesten nach vorn zu gelangen. Die Figur wird aber nur in den drei Auszählungsrunden bewegt, im Grunde spielt das Spielbrett keine Rolle (man könnte auch Punkte einfach so zählen).
Der Spieltisch sieht so aus: in der Mitte ist der Markt. Dort gibt es vier Felder für vier verschiedene Währungen. Auf den Feldern liegen Gebäudeplättchen, die man kaufen kann. Der Preis steht darauf, aber man muss in der Währung bezahlen, auf der das Plättchen liegt. Ärgerlich, wenn man 10 Gulden auf der Hand hat, aber keinen einzigen Dinar... Außerdem liegt dort eine bestimmte Anzahl an Geldkarten.
Vor jedem Spieler liegt seine Alhambra. Er beginnt mit einem Mittelplättchen, an das er von nun an anbauen muss. In welche Richtung er baut, ist dabei egal. Zu beachten ist nur, dass er sich nicht mit den Mauern, die auf den meisten Plättchen sind, irgendwie einbaut. Das kann sehr schwierig werden, denn man weiß ja nicht, welche Gebäudeplättchen als nächstes kommen und wo deren Mauern sind...
Jeder Spieler hat in seinem Zug die Wahl zwischen drei Aktionen:
1) Geld nehmen - Der Spieler nimmt eine Geldkarte aus der Mitte des Tischs. Er kann auch mehrere Karten nehmen, aber deren Gesamtsumme darf dann 5 nicht überschreiten. Der Zug ist beendet. Die Geldkarten in der Mitte werden wieder aufgefüllt
2) ein Gebäudeplättchen kaufen und anbauen - Der Spieler wählt ein Gebäudeplättchen von den vieren, die auf dem Markt gerade zur Verfügung stehen. Er bezahlt in der angegebenen Währung und baut das Plättchen an seine Alhambra an. Wenn er passend bezahlt, ist er noch einmal dran und wählt eine der drei möglichen Aktionen! Wenn er zu viel bezahlt, ist der nächste Spieler an der Reihe und Rückgeld gibt es auch keins. Anschließend werden die Gebäudeplättchen wieder aufgefüllt, aber erst, wenn dieser Spieler fertig ist (niemand kann in einer Runde also mehr als 4 Plättchen kaufen).
3) an- oder umbauen - wenn ein Spieler sich verbaut hat, kann er auch Gebäudeplättchen wieder "abreißen" oder aus seinem Vorrat (er muss gekaufte Plättchen nicht sofort verbauen) anbauen. Das kostet ihn allerdings einen ganzen Spielzug.
In den Auszählungsrunden zählt nicht nur die Anzahl der Gebäude, die man hat, sondern auch die längste zusammenhängende Außenmauer. Hier ist man oft hin- und hergerissen zwischen den Punkten für die Mauer und der Tatsache, dass Mauern beim Weiterbauen stören können. Das Spiel ist etwas kompliziert zu erklären, aber wenn man es einmal verstanden hat, bringt es einen riesigen Spaß. Wie ärgerlich, wenn man drei Runden auf diesen Garten gespart hat und dann kauft ihn ein anderer Spieler vor der Nase weg! Aber wie schön, wenn das neue Plättchen dann der gleiche Garten ist, der aber viel günstiger ist... So oder ähnlich kann es laufen!
Am meisten Spaß hat uns das Spiel mit vier Spielern gemacht.
Fazit: Wenn man es durchschaut hat, kann man hier viel Spaß haben.
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