Schmidt Spiele - Packesel
Bitte nicht atmen - Schmidt Spiele - Packesel Brettspiel

Erhältlich in: 5 Shops

Produkttyp: Schmidt Spiele Brettspiele

Neuester Testbericht: ... für die Holzstäbchen dient) - eine Packung mit verschieden farbigen Legestäbchen (ebenfalls aus Holz) - da werden doch glatt w... mehr

Bitte nicht atmen
Schmidt Spiele - Packesel

CyberQueeny

Name des Mitglieds: CyberQueeny

Produkt:

Schmidt Spiele - Packesel

Datum: 26.06.10

Bewertung:

Vorteile: s.b.

Nachteile: s.b

Hallöchen alle zusammen!!!!
Heute möchte ich mich mit einem Spiel befassen, dass schon bei uns in der Grundschule in der Klassenzimmer-Spielecke stand. Dort durften wir immer spielen, wenn wir alles gut erledigt hatten.

**PREIS UND HERSTELLER**
Das Spiel ist aus der Schmidt-Spiele Collection und kostet heute 9,99Euro. Früher war es mit 14,99DM preiswerter.
**PERSONEN UND ART**
Packesel ist eine Art Geschicklichkeitsspiel, dass für 1-4 Personen gedacht ist. Spielt man es aber allein, verliert man schnell die Lust. Man kann es höchstens zum Üben allein spielen, damit man sich verbessern kann. Ideal fand ich es immer mit 2-4 Leuten zu spielen.

**ALTER**
Die Altersempfehlung auf der Packung war 5-14 Jahre. Ich finde fünf jedoch etwas verfrüht. Ich habe meine Nichte in dem Alter gesehen und weiß wie schnell sie verzweifelt, wenn sie verliert oder etwas nicht schnell genug ging. Man verliert einfach die Lust dran in dem Alter. Da man hier aber sehr viel Geschick und eine ruhige Hand benötigt, ist es sinnvoller, dieses Spiel erst zu spielen, wenn man 7-8 ist. In dem Alter ist man doch schon etwas weiter und geschicklicher. Bei uns in der ersten Klasse, hats jedenfalls sehr gut funktioniert.
**VERPACKUNG**
Die Verpackung ist recht schlicht und wenn man es mit Verpackungen aus der jetzigen Zeit vergleicht, merkt man schnell, dass es sich um ein älteres Spiel handelt. Die Schachtel ist rechteckig. Die Vorderseite hat einen hellblauen Rahmen, danach kommt ein Bild mit blauen Hintergrund. Darauf sieht man einen Esel aus Holz, auf den dünne verschiedenfarbige Holzstäbchen gestapelt werden. Ebenfalls sieht man eine Hand, die ein Stäbchen drauflegt. Vom optischen ist es also im Laden nicht zu verfehlen.

**INHALT**
Öffnet man diese Schachtel kommt der Holzesel zum Vorschein. Er ist grau, hat einen schwarzen Sattel und Gesicht aufgemalt. Auf dem Rücken, gibt es noch eine Holzplatte, die den oberen Teil des Sattels darstellen soll. Dazu kommen noch 60 Holzstäbchen in den Farben rot, blau, grün und gelb. Große Verpackung und sehr wenig Inhalt.
**ZIEL**
Ziel des Spiels ist es, seine Stäbchen auf den Esel zu legen und zu vermeiden, dass er sie herunter wirft. Gewonnen hat der Spieler, der als erstes keine Stäbchen mehr hat.

**DAUER**
Die Dauer eines Spiels kann sehr unterschiedlich sein. Es kann innerhalb von 10 Minuten gewonnen werden, aber es kann auch bis ins unendliche dauern. Dabei hängt es teilweise ab, wie viele Personen mitspielen und wie ungeschickt sie sind.
**SPIELVERLAUF **
Der Esel muss auf eine glatte Unterlage gestellt werden. Dafür eignet sich endweder ein glatter Fußboden oder ein Tisch. Nun legen oder setzen sich die Spieler rundherum. Jeder Spieler bekommt jetzt Stäbchen in einer Farbe, die er sich ausgesucht hat. So bekommt jeder Spieler 15 Stäbchen. Natürlich kann man, wenn man alleine spielt, auch alle verwenden und einfach den Esel gut beladen, oder wenn man zu zweit spielt, kann jeder Spieler auch zwei Farben verwenden. Dies kann man je nach Laune variieren.

Sind die Stäbchen verteilt, wird entschieden wer anfängt. Das kann man endweder durch ein Spielchen, das man sich selbst aussucht oder in dem der jüngste / älteste anfängt. Ist der erste Spieler gewählt, geht es dem Uhrzeigersinn weiter.
Der erste Spieler legt eins seiner Stäbchen auf den Esel und der nächste Spieler eins seiner Stäbchen. Dies geht so lange, bis einer der Spieler gewonnen hat. Wer aber Esel kennt, weiß, dass sie sehr bockig sein können. Dadurch entsteht der Nachteil dieses Spiels. Will der Esel nicht mehr und wird zu viel beladen, dann kippt er nach vorne und wirft die Stäbchen herunter. Natürlich braucht man auch nur mal falsch legen und der Haufen oder einige einzelne Stäbchen fallen herunter. Der Spieler der als letztes sein Stäbchen gelegt hat oder es gerade versucht hat, bekommt nun alle Stäbchen, die heruntergefallen sind. Das ist gerade fies, wenn es sein letzter war. Auf jeden Fall ist so eine Spielverlängerung entstanden und das Spiel wird lustiger durch die Schadensfreude, aber auch frustrierend, wenn man es einen selbst erwischt hat oder nicht enden will.

**FAZIT**
Es ist ein sehr einfaches Spiel, aber trotzdem war es bei uns in der Klasse sehr begehrt. Es hat immer meistens Spaß gemacht dieses Spiel zu spielen. Man wußte nie wer gewinnt, man konnte seine ruhigen Hände unter beweis stellen und viel lachen. Oftmals ist man aber sehr verzweifelt gewesen, weil man schon so lange gespielt hat und schon nach den ersten drei oder vier Stäbchen ist alles in sich gefallen. Manchmal hatte man sogar Angst zu atmen, damit nichts herunterfällt. In solchen Momenten hat man das Spiel auf den Mond gewünscht, aber trotzdem war ein gewisser Reiz da, den anderen zu zeigen, dass man es besser machen kann als sie und gewinnen kann. Wobei es oftmals unmöglich war zu gewinnen. Es ist sehr schwer so viele Stäbchen aufeinander zu stapeln. Auf diese Weise hätte man nie gewinnen können. Gewonnen hat man eigentlich nur, wenn man Glück hatte. Geschicklichkeit war zwar auch gefordert, um das Glück auf seine Seite zu ziehen, aber Glück war der wichtigste Siegeszug. Hat man zu zweit gespielt, muss man es nur so geschickt machen, dass der andere noch mehr Stäbchen bekommt und man sie nicht zurück erhält, ansonsten hätte man nie gewinnen können.In der Regel war es meist ein hin und her der Stäbchen. Ich fand es sehr frustrierend, aber aufhören will man auch nicht, wenn einen der Ergeiz gepackt hat.
Wie aber auch schon oben gesagt, empfinde ich die Altersempfehlung zu allgemein gesetzt. Die meisten Spiele dieser Reihe sind für dieses Alter empfohlen. Klar gibt es auch Kinder, die mit fünf Jahren eine solchen Geschick besitzen und die Ausdauer haben, es zu Ende zu spielen. Wir haben das Spiel mit 6-7 Jahren bekommen. Wir dachte, wenn es für fünf ist, dann dürfte es ja nicht so schwer sein, aber es war schwer und oft ist es umgehauen worden, weil man keine Lust mehr hatte oder die Schulglocke dem Spiel ein Ende gesetzt hat. In dem Alter ist es schon schwer sich auf dieses Spiel zu konzentrieren. Ich war zu dem Zeitpunkt sieben und mit bei den fernünftigsten Schülern, aber auch mir erging es teilweise nicht anders. Ich hätte das Spiel auch oft in den Müll werfen können. Trotzdem ist, dann wieder der Reiz gekommen, dass man doch auch mal gewinnen muss. Wenn ich es aber bei meiner Nichte gesehen hab. Wenn sie Karten oder ein anderes Spiel spielen wollte. Mit fünf hat sie schnell die Lust verloren und bei dem Spiel, hätte ich garantieren können, das es nach einem Tag in der Ecke landet. Das dürfte sicher bei vielen so sein. Ich finde wirklich, so ab 7 ist das Spiel angebrachter.

Wenn ich mich so zurückerinner, ich würde es wiederspielen und finde es gar nicht mal so schlecht. Besser wäre aber gewesen, wenn der Sattel festgeleimt gewesen wäre und nicht getackert, so wurde das Stapeln noch um einiges erschwert. Zum spielerischen Üben der Geschicklichkeit und Ausdauer, ist das Spiel sehr gut geeignet. Kann ich daher nur empfehlen. Nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause.
**BEWERTUNG**
Ich gebe dem Produkt keine fünf Sterne. Sinnvoll ist es, aber ich betrachte es hier lieber aus den Augen eines Kindes und da ich oft verzweifelt war, bei diesem Spiel, gebe ich ihm zwar meine Empfehlung, weil wir es trotzdem so oft gespielt haben, aber von den Sternen her, gibt es nur drei. Aus jetziger Sicht, wären es aber vier Sterne. Das ist aber mehr aus erzieherischer Sicht. Aber hier geht's schließlich um ein Kinderspiel.

Danke fürs Lesen und Bewerten.Bussi, eure CQ

Fazit: atmen ist hier tödlich