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Produkttyp: Noris Brettspiele
Neuester Testbericht: ... habe, erreicht hat. Nun wird ausgewertet, welches "Vermögen" sich jeder einzelne Spieler erspielt hat. Es wird gerechnet, und ... mehr
Taschengeldspielerei
Noris - Mein Taschengeld

Name des Mitglieds: Mondlicht1957
Produkt:
Noris - Mein Taschengeld
Datum: 09.01.11
Bewertung:
Vorteile: Pädagogisch mehr als wertvoll
Nachteile: das Kleingeld
Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, da kannte ich nur "Mensch ärgere dich nicht", Halma und "wir spielen Post". Heute ist der Markt überschwemmt mit Spielen, so dass ich oftmals gar nicht mehr weiß, wofür ich mich beim Kauf entscheiden soll. Ich rede hier aber nicht von Computer- oder Nintendo DS Spielen, sondern von Gesellschafts- und Brettspielen.
Sicherlich hat jedes Spiel seinen Reiz und auch einen Sinn, aber bei der Auswahl sollte man unbedingt darauf achten, dass altersgerecht gewählt wird.
Dieses Mal fiel es mir aber nicht schwer, die richtige Auswahl zu treffen, der Umgang mit dem Taschengeld ist nun langsam ein großes Thema bei meinem Enkel.
Nicht, dass er verschwenderisch wäre. Aber was es bedeutet, länger zu sparen für eine größere Sache die er gern haben möchte, und dennoch sich die ein oder andere Kleinigkeit zu gönnen, das muss gelernt sein. Und am besten von der Pike auf.
In der heutigen Zeit muss jeder einzelne Cent 3 mal umgedreht werden, bevor man ihn ausgibt, und das sollten auch die Kleinen schnell lernen.
Das Spiel
Mein Taschengeld
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Ist eines der pädagogisch wertvollsten Spiele, welche wir in der letzten Zeit angeschafft haben. Spielend lernen mit Geld umzugehen, das macht Spaß.
Das Spiel haben wir bei Toys'r us gekauft zu einem Preis von knapp 15 Euro.
Bei Amazon kostet die Ausgabe von 2005, die wir haben um die 10 Euro. Die Ausgabe von 2008 knapp 12 Euro.
Produktbeschreibung
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"Mein Taschengeld" von NORIS ist ein turbulentes Spiel rund um´s Taschengeld, bei dem immer wieder neue Überraschungen warten und die Kinder lernen, dass man sein Geld sinnvoll verwenden oder sparen kann, aber auch einfach nur so ausgeben kann. Wer zum Schluss die meiste "Knete" beisammen hat, im Sparschwein, in bar oder in Naturalien, hat gewonnen und viel gelernt fürs richtige Leben.
Geeignet ist dieses Spiel für Kinder ab 6 Jahren, jedoch meine ich, dass das speilende Kind zumindest schon ein wenig das Geld lesen kann und rechnen kann, um selbstständig auch das Geld einwechseln zu können, was es gewinnt oder verliert.
Lieferumfang
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- Spielplan,
- 55 Taschengeldkarten,
- Spielgeld in ausreichender Stückelung,
- 6 farbige Spielfiguren,
- 1 Augenwürfel,
- Spielanleitung
Spielanleitung
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Liegt dem Spiel in Schwarz-weiß-Druck bei und ist relativ übersichtlich und informativ.
Bevor es mit dem Spielen los geht sollten sich die Eltern die Spielanleitung genau durchlesen. Beim ersten Spiel kamen wir nämlich nach ein paar Runden darauf, dass dieses Spiel eigentlich nie zu Ende geht, wenn man sich nicht zuvor einigt, wie viele Runden gespielt werden bis der Sieger festgestellt wird.
Dabei ist das eigentlich in der Spielanleitung sehr gut beschrieben. Es wird geraten, damit es nicht langweilig wird, das Spiel zu beenden wenn der erste die 4. Runde "gelaufen ist" also den Startpunkt im Spiel durchlaufen hat. Dieser ist dann gleichzeitig das Ziel.
Das Spielfeld - der Aufbau
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Es scheint, dieses Spiel gibt es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen. Jedoch ist das Spielfeld immer gleich aufgeteilt und mit gleichen Feldern bestückt.
Rundherum auf dem Spielbrett sind Felder mit 24 unterschiedlichen Gewinn- oder Verlustmöglichkeiten. Diese sind in
4 Kategorien aufgeteilt
- Geld verdienen - grün
- Geld sparen - gelb
- Geld ausgeben - rot
- Sinnvolles kaufen - blau
Die Spielfelder haben die Farben grün, blau, orange und rot. Zu diesen 4 Kategorien sind in der Mitte des Spiels Felder, auf denen die zugehörigen 55 Spielkarten abgelegt werden im Stapel, gut durchgemischt.
Man kann die Karten offen oder verdeckt auf das Spielfeld legen.
Ich finde verdeckt spannender, da man so nie weiß, welche Karte man erwischt. Aber offen spielen hat auch seinen Reiz, denn so kann ich genau entscheiden, ob ich vor allem beim Geld ausgeben wirklich zugreifen möchte.
Karten
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Geld sparen (gelb)
Dieses Kartenpack enthält 5-, 10-, und 25 Euro
Sinnvolles kaufen (blau)
Diese Karten bieten mir die Möglichkeit, Dinge, die ich gekauft habe wieder zu verkaufen an die Bank z.B. Jedoch muss man hier einen gewissen Wertverlust in Kauf nehmen, dieser ist bereits auf der Karte aufgedruckt.
Geld ausgeben (rot)
Tja, hier werden Dinge gekauft, die nicht unbedingt nötig sind, aber bei diesem Spiel kann der Spieler das nicht entscheiden wenn er auf einem entsprechenden Spielfeld landet.
Es wird z.B. ein Hamburger, ein Eis oder eine Karte für eine Veranstaltung gekauft.
Geld verdienen (grün)
Hier gibt es Möglichkeiten, sich sein Vermögen durch Arbeit oder Geschenke zu erhöhen.
Es gibt auch bereits für Kinder viele Möglichkeiten kleine Dienste zu verrichten um sich ein paar Euro zu verdienen, diese sind auf den Karten aufgedruckt mit dem jeweiligen Lohn.
Nun geht es los
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Jeder Mitspieler, mindestens 2 Spieler, jedoch sind 3 besser, wählt sich die Farbe seiner Spielfigur aus.
Bei nur 2 Spielern ist es so, dass einer auch die Bank machen muss. Darum finde ich besser, wenn mindestens 3 Spieler spielen. So kann einer nur die Rolle des "Bankers" übernehmen, der für die Ausgab und Einnahme des gewonnenen oder verlorenen Geldes verantwortlich ist.
Ich habe dabei festgestellt, dass mein Enkel ungern der Banker sein will, es macht einfach keinen Spaß. So übernimmt meist ein Erwachsener die Rolle, oder jeder übernimmt den Eintausch selber und ist nicht nur Spieler sondern auch Banker.
Uns macht es jedenfalls so mehr Spaß, vor allem wenn mehrere Kinder mitspielen, da so jedes Kind selber auch mit dem Geld rechnen muss und richtig einwechseln muss.
Gedacht ist es von den Spielregeln her eigentlich NICHT so, aber wir haben es so beschlossen.
Ist das alles geklärt kann das Spiel beginnen. Jeder Mitspieler bekommt ein Startkapital von 5 Euro und nun liegt es am Würfel, wer beginnt. Auch hier derjenige, der zuerst eine 6 würfelt.
Wie bei "Mensch ärgere dich nicht" rückst du nun um die Anzahl der Felder vor, die dein Würfel die vorgibt. Es ist immer wieder spannend, auf welchem Feld du landest und ein wenig Glück ist dabei. Wer Pech hat der kauft und verliert, das kannst du dann wenig beeinflussen wenn du auf diesen Feldern landest und die entsprechende Karte aufdecken musst.
Wenn du Pech hast und nix in deinem Topf dann hast du schnell Schulden an der backe, die du dann erst einmal mit viel Glück wieder tilgen musst.
Die Gewinn- und Verlustmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich. Wie gesat, das ist abhängig von den Spielfeldern, auf denen du landest.
Das Startfeld:
Hier beginnt das Spiel entgegen dem Uhrzeigersinn, was ich etwas komisch finde, irgendwie will man immer mit dem Uhrzeigersinn weiterlaufen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das schon. Toll ist, dass man bei jeder Runde, falls man auf diesem Feld landet 5 Euro bekommt.
Geld verdienen:
Sicherlich sind das sehr beliebte Felder auf dem Brett, denn hier bekommst du immer etwas Gewinn. Die Summen sind nicht umwerfend hoch, aber Kleinvieh macht ja auch Mist, und auch das muss gelernt sein.
Durch kleine Dienste z.B. wie Hund Gassi führen, Babysitten usw. verdient man sich Geld.
Aber auch andere Möglichkeiten bieten die Felder "Geld verdienen". So kann auch die Zahl, die du gewürfelt hast deinen Verdienst vervielfachen um die Augenzahl des Würfels.
Geld verloren oder verleihen:
Leider wird dir auch dies nicht erspart sobald du auf diesem Feld landest.
Kaum hast du dir eine gewisse Summe erarbeitet landet die Hälfte deines Vermögens in der Mitte des Spielfeldes und steht nun anderen Spielern zur Verfügung, die auf dem Feld Geld gewinnen landen. Ärgerlich ist das vor allem, wenn man sich schon eine größere Summe zusammengesammelt hat. Aber es soll ja auch eine Lehre sein, nach dem Motto "wie gewonnen, so zerronnen".
Es gibt auch glückliche Felder wie Taschengeld z.B. oder Geburtstag
Das sind natürlich sehr beliebte Spielfelder, denn hier gibt es immer Geld, entweder Oma rückt zwischen 5 und 50 Euro heraus, oder die Mitspieler müssen alle 2,50 Euro an den Glücklichen zahlen, was sie natürlich "sehr gern tun".
Beim Taschengeld gibt es sogar wieder die Möglichkeit, die 2,50 zu verdoppeln oder zu versechsfachen, je nach Augenzahl des Würfels. Also es ist schon sehr spannend und abwechslungsreich.
Erwischt man ein Feld
Etwas sinnvolles Kaufen
hat man die Möglichkeit, die entsprechenden Karten einzusehen und entsprechend auszuwählen bzw. zu entscheiden, was man kaufen möchte. Voraussetzung, das vorhandene Vermögen reicht auch aus.
Auf diesen Karten ist der Kaufpreis und der Wiederverkaufspreis zu lesen.
Also auch eine gewisse Wertanlage, die in der Not eingesetzt werden kann, falls der Spieler Pleite ist, mit Verlust natürlich. Also es sollte gut überlegt werden, was man sich d sinnvolles kauft.
Aber man kann in diesem fall auch vor Spielbeginn entscheiden, die Karten nicht offen zu legen und es dem Zufall überlassen. Finden wir auch viel spannender :O)
Etwas komplizierter ist die Karte
Geld sparen:
Würfelt man auf dieses Feld muss eine Entscheidung getroffen werden, was die Höhe der sogenannten Sparkarte angeht. Auch hier muss natürlich das Geld reichen, was man selbst besitzt. Die Entscheidung kann getroffen werden zwischen 5, 10 oder 25 Euro.
Auf diesen Karten ist auch der Wert aufgedruckt, der vorzeitig ausgezahlt wird bei Bedarf. Dies ist oft kein großer Zugewinn.
Wer es jedoch schafft, diese Sparkarten bis zum Ende des Spieles zu behalten, der zählt dann den doppelten Wert.
Hier gibt es auch noch ein Problem, denn sind keine Karten mehr vorhanden, weil kein Spieler, der sie sich an Land gezogen sie vorverkauft hat ist nämlich nix im Topf und der andere Spieler geht leer aus wenn er auf solch ein Feld gerät. Pech gehabt :o)
Das betrifft vor allem die Felder "Sinnvolles Kaufen" oder halt "Geld sparen"
Mein Enkel liebt dieses Spiel, aber uns macht es auch Spaß, vor allem zu sehen und zu erleben, wie pfiffig er doch schon seine Entscheidungen trifft und wie überlegt teilweise. Aber sinkt sein vermögen, dann versucht er auch immer mal einem Spieler oder der Bank seine ihm noch Vermögen bringenden Karten "anzudrehen". Wohl überlegt jedoch. Auch in der Hinsicht, wann er sie verkauft . Dabei achtet er genau auf unser Vermögen.
Denn es gewinnt der, der am Ende das meiste Geld hat.
Bei uns endet das Spiel eist nicht nach 5 Runden, denn ist man erst mal am Spielen, dann acht das so viel Laune, dass man gar nicht mehr aufhören möchte.
Das Spielgeld
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Hier muss ich leider sagen, dass die menge des Kleingeldes manchmal echt zum Problem wird. Die Summen, die man gewinnt sind oft kleinere Beträge und da wird das Geld manchmal richtig knapp. Es nervt mich auch ein wenig, dass man dadurch gezwungen ist, ständig in Scheine einzuwechseln, die bei der nächsten Runde bereits wieder zerpflückt werden in Kleingeld.
Wir haben uns damit beholfen, dass wir Spielgeld aus einem anderen Spiel mit ins Spiel gebracht haben.
Zudem besteht noch ein Problem, die Geldstücke ähneln sich so sehr, dass man oft Mühe hat zu erkennen, ob es 1 Euro oder 50 Cent sind, dergleichen bei den 1 und 2 Cent, das hält unnötig auf im Spiel.
Was die Geldscheine angeht finde ich nun wieder, dass viel zu viele im Spiel sind. Vor allem die 20ger und 50ger, denn spielt man wirklich nur 5 Runden benötigt man die kaum. Hier wäre es angebrachter, mehr 5 und 10 Euro-Scheine in das Paket zu packen.
Dafür gibt es einen Punkt Abzug.
Zu Ende ist das Spiel dann, wenn der erste Mitspieler das Startfeld zum fünften mal oder nach der Rundenanzahl, die wir zu beginn des Spieles festgelegt habe, erreicht hat.
Nun wird ausgewertet, welches "Vermögen" sich jeder einzelne Spieler erspielt hat.
Es wird gerechnet, und das macht am liebsten mein Enkel selbst, auch wenn er während des Spieles nicht die Bank hatte.
Jetzt muss nicht nur das Bargeld gewählt werden, auch die Wertkarten werden verrechnet, und das ist nicht immer einfach, aber für einen 9jährigen machbar, wie ich bestätigen kann.
Herstellerinformation
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Noris Spiele
Georg Reulein G,bH & Co. KG
Werkstraße 1
90765 Fürth
ww.noris-spiele.de
Unser Fazit
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Dieses farbenfrohe und pädagogisch sehr wertvolle Spiel kann ich wirklich jedem empfehlen.
Wie sollten Kinder den Umgang mit Geld besser lernen können, als mit diesem Spiel. Predigten wie "hast du dein Taschengeld schon wieder alles ausgegeben", "du musst lernen, dein Geld zusammenzuhalten" oder "hast du dein Geld schon wieder für sinnlosen Mist ausgegeben" musste ich mir früher öfter mal anhören, aber genutzt hat es auch nicht viel wenn ich ehrlich bin.
Dieses spielende Lernen finde ich da viel wirkungsvoller, weil es das Kind auch zum Nachdenken anregt und vor allem zu Überlegungen bringt, die durch Predigten kaum zu ersetzen sind.
Das Spiel beinhaltet viele realistische Vorgänge zum Umgang mit Geld und macht das Kind aufmerksam auf Situationen, die es tagtäglich dazu verführen, Geld auszugeben.
Es lernt sich die Frage zu stellen "brauch ich das wirklich" vor einer Kaufentscheidung z.B.
Sicherlich ist dieses Spiel nicht das Allheilmittel für den Umgang mit Taschengeld oder Geld im Allgemeinen, wichtiger ist es, dass im Spiel auch über die Dinge geredet und diskutiert wird. Geld wächst nicht auf Bäumen, leider, es muss hart erarbeitet werden und sollte dementsprechend auch sinnvoll eingesetzt werden.
Spielend lernt sich auch das viel leichter und verständlicher, und darum wie gesagt, sollte dieses Spiel in keinem Kinderzimmer fehlen.
Es macht Spaß und ist für jedes Kind einfach nachzuvollziehen.
Punktabzug für das Spielgeld, es ist einfach zu wenig Kleingeld und die Geldstücke sehen sich zu ähnlich.
Euer Mondlicht1957
Fazit: Es ist alles gesagt!!!
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