Amigo - Heimlich & Co

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Produkttyp: Amigo Brettspiele
Neuester Testbericht: ... aber es war doch schon einmal eine Gelegenheit, die anderen zu beobachten. Schließlich ist es überaus nützlich zu wissen, wer denn eigent... mehr
Nachts sind alle Agenten grau
Amigo - Heimlich & Co

Name des Mitglieds: nurchen
Produkt:
Amigo - Heimlich & Co
Datum: 29.12.00, geändert am 29.12.00 (55 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: s.o.
Nachteile: s.o.
Ich möchte mich heute als leidenschaftliche Spielerin von Gesellschaftsspielen outen. Nur leider komme ich nicht so oft dazu, meiner Leidenschaft zu frönen, weil es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nur so von Spielemuffeln wimmelt.
Gestern hatte ich wieder mal Gelegenheit. Auf der Suche nach Spielen in meinem Schrank bin ich auf "Heimlich & Co" gestoßen. Ich hatte dieses Spiel irgendwann zum Geburtstag bekommen.
Das ist wohl jetzt 6-8 Jahre her. Ich habe es damals, glaube ich, nur ein- oder zweimal gespielt, weil ich keinen Spielpartner gefunden hatte, der Lust gehabt hatte, dieses Spiel mit mir zu spielen. Es geriet in Vergessenheit und ich war davon überzeugt, daß es doch nicht so "toll" war, obwohl es Spiel des Jahres 1986 gewesen war, sonst hätte ich es ja öfters versucht zu spielen.
Nun ja, wie auch immer, gestern also kramte ich "Heimlich & Co" wieder heraus. Die Spielregeln hatte ich natürlich, wie zu erwarten, total vergessen. Zum Glück war die Spielanleitung nicht so lang und es konnte schnell losgehen. Bis wir das Prinzip des Spiels raushatten, verging eine Weile, aber dann machte es richtig Spaß.
Es geht bei diesem Spiel darum, zu bluffen, was das Zeug hält. Die anderen Spieler müssen in die Irre geführt werden und das ist echt lustig, sag ich euch...:-)
"Heimlich & Co" ist ein Familienspiel für 2-7 Spieler ab 8 Jahren und dauert ca 20-40 Minuten pro Spiel. Es ist eine Art Detektivspiel, in dem Agenten sich auf die Jagd nach Informationen über Konstruktionspläne des neuen Tresors der Firma Heimlich & Co begeben.
Es handelt sich hierbei um keine richtigen Informationen, sondern um Wertungspunkte, bzw. Schritte, die ein Spielstein weiterrücken darf.
Das Spiel besteht aus einem Spielplan, auf dem 10 numerierte Häuser (von 1 bis 10), eine Kirche und eine Ruine abgebildet sind. Um die Häuser herum sind Wertungsfelder aufgezeichnet, plus Start- und Zielfeld
. Dazu gibt es jeweils 7 verschiedenfarbige Agentenkarten, Agentenfiguren und Wertungssteine, 1 Würfel und einen Tresor, der am Anfang des Spiels immer auf dem Haus mit der Nr.7 plaziert werden muß.
Ziel des Spiels ist, mit seinem gut getarnten Agenten (Spielfigur) alle 41 Informationen, also Wertungspunkte zu sammeln und als erster mit seinem Wertungsstein die Ziellinie zu überschreiten.
Zu Beginn des Spiels befinden sich alle Agentenfiguren auf der Kirche, dem neutralen Ort. Die Zahl der Agenten richtet sich nach der Zahl der Mitspieler. Bei 2-4 Spieler sind immer zwei Figuren mehr im Spiel als Mitspieler vorhanden sind, ab 5 Spielern sind alle Figuren im Einsatz. Wir waren nur zu zweit, haben aber dann nachdem wir ein oder zwei Runden mit 4 Agentenfiguren gespielt hatten, alle 7 Figuren mit in das Spiel eingebunden, weil es so noch kniffliger für uns wurde.
Die Wertungssteine der mitspielenden Agenten kommen auf das Start-/Zielfeld. Danach muß jeder Mitspieler verdeckt eine der 7 Agentenkarten ziehen. An dem Farbrand der Karte kann man erkennen, welche Figur der eigene Agent auf dem Spielfeld ist. Kein Spieler kennt die Agenten der anderen Mitspieler und dies muß auch wie ein Staatsgeheimnis gehütet werden, sonst macht das Spiel keinen Spaß. Daher ist es bei diesem Spiel erforderlich zu bluffen und die anderen Spieler zu täuschen, in dem man auch Figuren auf dem Spielfeld bewegt, die einem nicht gehören, sonst wäre es ja langweilig.
Jeder Spieler kann also alle Figuren auf dem Spielfeld bewegen und dabei clevererweise den eigenen Agenten auch mal stehenlassen und fremde Figuren weiterbewegen, um die anderen zu täuschen. Es wird gewürfelt und die Würfelpunkte darf man beliebig auf die verschiedenen Figuren verteilen, d.h. man zieht einen oder mehrere Figuren entsprechend der zugeteilten Punkte von Haus zu Haus im Uhrzeigersinn.
Kommt eine Figur auf das Haus mit dem Tresor, so erfolgt eine Wertung. Alle Figuren beko
mmen auf diese Weise Wertungspunkte und dürfen um soviele Felder vorrücken, wie die Hausnummer des Hauses, auf dem sich die Figur gerade befindet. Steht eine Figur auf der Kirche, so muß deren Wertungsstein 3 Felder zurück. Deswegen ist es immer taktisch gut, beim Bewegen der Figuren, die fremden Figuren auf die Kirche zu plazieren. Aber nicht zu auffällig, denn sonst merkt der Mitspieler, welche Figur einem gehört! Der Tresor muß nach der Wertung auf ein anderes, leeres Haus gestellt werden.
Die Agentenfigur, deren Wertungsstein als erster das Zielfeld überschreitet, gewinnt das Spiel. Erst dann wird das Geheimis gelüftet, welcher Spieler gewonnen hat. Dabei kann es oft zu Überraschungen kommen.
"Heimlich & Co" ist ein netter Zeitvertreib für kalte Winterabende und absolut empfehlenswert. Kein Wunder, daß es mal als "Spiel des Jahres 1986" ausgezeichnet wurde.
Gestern hatte ich wieder mal Gelegenheit. Auf der Suche nach Spielen in meinem Schrank bin ich auf "Heimlich & Co" gestoßen. Ich hatte dieses Spiel irgendwann zum Geburtstag bekommen.
Das ist wohl jetzt 6-8 Jahre her. Ich habe es damals, glaube ich, nur ein- oder zweimal gespielt, weil ich keinen Spielpartner gefunden hatte, der Lust gehabt hatte, dieses Spiel mit mir zu spielen. Es geriet in Vergessenheit und ich war davon überzeugt, daß es doch nicht so "toll" war, obwohl es Spiel des Jahres 1986 gewesen war, sonst hätte ich es ja öfters versucht zu spielen.
Nun ja, wie auch immer, gestern also kramte ich "Heimlich & Co" wieder heraus. Die Spielregeln hatte ich natürlich, wie zu erwarten, total vergessen. Zum Glück war die Spielanleitung nicht so lang und es konnte schnell losgehen. Bis wir das Prinzip des Spiels raushatten, verging eine Weile, aber dann machte es richtig Spaß.
Es geht bei diesem Spiel darum, zu bluffen, was das Zeug hält. Die anderen Spieler müssen in die Irre geführt werden und das ist echt lustig, sag ich euch...:-)
"Heimlich & Co" ist ein Familienspiel für 2-7 Spieler ab 8 Jahren und dauert ca 20-40 Minuten pro Spiel. Es ist eine Art Detektivspiel, in dem Agenten sich auf die Jagd nach Informationen über Konstruktionspläne des neuen Tresors der Firma Heimlich & Co begeben.
Es handelt sich hierbei um keine richtigen Informationen, sondern um Wertungspunkte, bzw. Schritte, die ein Spielstein weiterrücken darf.
Das Spiel besteht aus einem Spielplan, auf dem 10 numerierte Häuser (von 1 bis 10), eine Kirche und eine Ruine abgebildet sind. Um die Häuser herum sind Wertungsfelder aufgezeichnet, plus Start- und Zielfeld
. Dazu gibt es jeweils 7 verschiedenfarbige Agentenkarten, Agentenfiguren und Wertungssteine, 1 Würfel und einen Tresor, der am Anfang des Spiels immer auf dem Haus mit der Nr.7 plaziert werden muß.
Ziel des Spiels ist, mit seinem gut getarnten Agenten (Spielfigur) alle 41 Informationen, also Wertungspunkte zu sammeln und als erster mit seinem Wertungsstein die Ziellinie zu überschreiten.
Zu Beginn des Spiels befinden sich alle Agentenfiguren auf der Kirche, dem neutralen Ort. Die Zahl der Agenten richtet sich nach der Zahl der Mitspieler. Bei 2-4 Spieler sind immer zwei Figuren mehr im Spiel als Mitspieler vorhanden sind, ab 5 Spielern sind alle Figuren im Einsatz. Wir waren nur zu zweit, haben aber dann nachdem wir ein oder zwei Runden mit 4 Agentenfiguren gespielt hatten, alle 7 Figuren mit in das Spiel eingebunden, weil es so noch kniffliger für uns wurde.
Die Wertungssteine der mitspielenden Agenten kommen auf das Start-/Zielfeld. Danach muß jeder Mitspieler verdeckt eine der 7 Agentenkarten ziehen. An dem Farbrand der Karte kann man erkennen, welche Figur der eigene Agent auf dem Spielfeld ist. Kein Spieler kennt die Agenten der anderen Mitspieler und dies muß auch wie ein Staatsgeheimnis gehütet werden, sonst macht das Spiel keinen Spaß. Daher ist es bei diesem Spiel erforderlich zu bluffen und die anderen Spieler zu täuschen, in dem man auch Figuren auf dem Spielfeld bewegt, die einem nicht gehören, sonst wäre es ja langweilig.
Jeder Spieler kann also alle Figuren auf dem Spielfeld bewegen und dabei clevererweise den eigenen Agenten auch mal stehenlassen und fremde Figuren weiterbewegen, um die anderen zu täuschen. Es wird gewürfelt und die Würfelpunkte darf man beliebig auf die verschiedenen Figuren verteilen, d.h. man zieht einen oder mehrere Figuren entsprechend der zugeteilten Punkte von Haus zu Haus im Uhrzeigersinn.
Kommt eine Figur auf das Haus mit dem Tresor, so erfolgt eine Wertung. Alle Figuren beko
mmen auf diese Weise Wertungspunkte und dürfen um soviele Felder vorrücken, wie die Hausnummer des Hauses, auf dem sich die Figur gerade befindet. Steht eine Figur auf der Kirche, so muß deren Wertungsstein 3 Felder zurück. Deswegen ist es immer taktisch gut, beim Bewegen der Figuren, die fremden Figuren auf die Kirche zu plazieren. Aber nicht zu auffällig, denn sonst merkt der Mitspieler, welche Figur einem gehört! Der Tresor muß nach der Wertung auf ein anderes, leeres Haus gestellt werden.
Die Agentenfigur, deren Wertungsstein als erster das Zielfeld überschreitet, gewinnt das Spiel. Erst dann wird das Geheimis gelüftet, welcher Spieler gewonnen hat. Dabei kann es oft zu Überraschungen kommen.
"Heimlich & Co" ist ein netter Zeitvertreib für kalte Winterabende und absolut empfehlenswert. Kein Wunder, daß es mal als "Spiel des Jahres 1986" ausgezeichnet wurde.
Fazit:
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