Schmidt Spiele - Hans im Glück - Die Kinder von Carcassonne
Spiel doch mit! - Schmidt Spiele - Hans im Glück - Die Kinder von Carcassonne Brettspiel / Gesellschaftsspiel

Produkttyp: Schmidt Spiele Brettspiele

Neuester Testbericht: ... auf jeder Karte sind Strassen abgebildet. Zu jeder Seite geht eine Strasse raus. Auf einigen Karten sind Kinder der jeweiligen Farben abg... mehr

Spiel doch mit!
Schmidt Spiele - Hans im Glück - Die Kinder von Carcassonne

tisca

Name des Mitglieds: tisca

Produkt:

Schmidt Spiele - Hans im Glück - Die Kinder von Carcassonne

Datum: 22.01.11, geändert am 23.09.14 (158 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: spannend

Nachteile: keine

Hallo,

heute möchte ich Euch das derzeitige Lieblingsspiel der Kinder meiner Kindergartengruppe vorstellen, es handelt sich um "Die Kinder von Carcassonne". Marco Teubner hat dieses Spiel entwickelt, es handelt sich hier um eine Spielumsetzung für Kinder des Spiels " Carcassonne" von Jürgen Wrede.


Die Spielidee:
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"Ein ganz besonderer Tag in Carcassonne: Am 14. Juli, dem Nationalfeiertag in Frankreich, werden traditionell die Schafe, Hühner und Kühe freigelassen. Die Kinder von Carcassonne haben den ganzen Tag einen Riesenspaß daran, die Tiere bis zur Abenddämmerung wieder einzufangen." (Quelle: Spielanleitung)


Hersteller
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Hans im Glück
Verlags-GmbH
Birnauer Str. 15
80809 München
www.hans-im-glueck.de
www.carcassonne.de


Zum Spiel
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Laut Hersteller ist das Spiel "Die Kinder von Carcassonne" für Kinder ab vier Jahren geeignet. Das kann ich im Großen und Ganzen auch bestätigen, doch sollte man beachten, dass diese Altersklasse noch ein wenig Hilfestellung durch Erwachsene benötigt.

Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler gedacht und hat 14,95 Euro gekostet.

Es ist in einem rechteckigen Karton verpackt, auf dem eine Burg abgebildet ist. Vor der Burg stehen vier Kinder, die mit unterschiedlichen Farben gekleidet sind. So sind die zwei Mädchen in gelb und blau gekleidet, die zwei Jungen in grün und rot. Vor den Kindern stehen zwei Schafe, eine Katze und ein Hund. Von Burg winken zwei lachende Kinder herunter, zwei Ritter auf der anderen Seite schauen auch sehr freundlich. Auf der Burg steht in gelber Schrift der Titel des Spiels. Auf der Rückseite ist eine kurze Beschreibung des Spiels zu finden.

Im Karton befinden sich 36 Landschaftskarten, 32 Spielfiguren (jeweils 8 in vier Farben) und die Spielanleitung.

Auf den Landschaftskarten befinden sich beispielsweise Straßen, Häuser, Seen, Mauern und Kinder in jeweiligen Farben der Spielfiguren.


Spielverlauf
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Das Spiel wird aufgebaut, in dem man die robusten Landschaftskarten erst einmal gut mischt. Nun werden aus den gemischten Karten mehrere Stapel gebildet, die auf dem Tisch verteilt werden. Die Stapel sollten von allen Mitspielern gut erreichbar sein, doch sollte beachtet werden, dass die Mitte für die größer werdende Landschaftskarte frei bleibt.

Nun kann sich jeder Mitspieler eine Farbe aussuchen, die dazugehörigen Spielfiguren legt er vor sich hin.
Eine Landschaftskarte wird aufgedeckt auf den Tisch gelegt, bevor der jüngste Spieler das Spiel beginnen darf. Auch dieser Spieler zieht eine Karte von einem Stapel (den Stapel darf er sich aussuchen) und legt sie an die Landschaftskarte an. Die Karten passen alle zusammen, sind doch mittig meist Straßen, die man verbinden kann, oder auch welche die zu Häusern, Seen usw. führen.

Nun geht es im Uhrzeigersinn reihum weiter, jeder Mitspieler zieht eine Karte und legt sie an der vorhandenen Landschaft an. Hier sollte er aber schon darauf achten, dass er die Karten da anlegt, wo am meisten Kinder seiner Farbe langlaufen. Diese Straßen kann er dann auch abschließen, indem er eine Karte mit einer Mauer o.ä. anlegt. Denn wenn die Straße nicht weiterführt, ist der Weg abgeschlossen und die Mitspieler dürfen ihre Spielfiguren auf die gleichfarbigen Kinder stellen. Hier muss beachtet werden, dass ein Weg wirklich nur abgeschlossen ist, wenn es zu jeder Seite keinen Ausweg mehr gibt, oder der Weg im Kreis herumführt.

Wer als erstes keine Spielfigur mehr hat, der hat gewonnen. Ganz selten kann es passieren, dass alle Karten gelegt wurden und noch alle Mitspieler Spielfiguren haben. Dann gewinnt der, der am wenigsten Spielfiguren übrig hat.


Mein Fazit
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Wir haben das Spiel seit Mitte Dezember in der Gruppe und seitdem wird es auch wirklich täglich gespielt. Meistens holen es sich die Schulanfänger, aber auch die anderen Kinder haben ihre Freude daran.
Das Spiel ist schon äußerst ansprechend gestaltet, die Kinder schauen sich gerne die Burg an und kommen dadurch ins Gespräch. Der Aufforderungscharakter ist hier sehr hoch, da man ja immer wieder neue Landkarten legt und das Spiel somit auch immer einen anderen Verlauf hat.

Als ich die Spielregeln das erste Mal las, dachte ich noch, dass das Spiel bestimmt zu schwer sei. Denn es erfordert ja schon ziemlich viel Strategie, die Straßen so zu legen, dass die eigenen Figuren schnell auf dem Spielplan gelangen. Doch die großen Kinder haben schon den Überblick, wie sie die Karten anlegen müssen, damit ihre eigenen Figuren schnell auf die Karte kommen. Bei den jüngeren erweist sich dieses schon als etwas schwieriger, sie benötigen anfangs noch einiges an Hilfe, dass sie den für sie besten Weg auch wirklich abschließen. Doch mit ein bisschen Übung klappt dieses dann irgendwann auch.

Die Spielregeln sind leicht zu verstehen und auch die Spieldauer von höchstens 20 Minuten ist nicht zu hoch. Bei diesem Spiel kommt auch bei Erwachsenen keine Langeweil auf. Ganz nebenbei werden noch die Konzentration und das strategische Denken der Kinder gefördert, denn ohne Beides kommt man nicht weit.
Ich kann dieses Spiel nur weiter empfehlen und vergebe 5 Sterne.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Tisca

Fazit: Kann ich empfehlen!