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Produkttyp: Kosmos Brettspiele
Neuester Testbericht: ... jeder Spieler zwei Anfangssiedlungen setzen. Sinn des Spiels ist ein Ausbau von Strassen und Siedlungen, welche in Städte umgewandelt wer... mehr
Siedeln was der Acker hergibt
Kosmos - Die Siedler von Catan

Name des Mitglieds: pepsie61
Produkt:
Kosmos - Die Siedler von Catan
Datum: 26.01.11
Bewertung:
Vorteile: variabler Spielaufbau, es wird nie langweilig
Nachteile: die Holzausführung ist schöner
Als das Siedlerspiel damals Spiel des Jahres wurde haben wir uns eine Ausgabe für Familienspielabende gegönnt. Das Spiel begeisterte sofort und andauernd.
Vor einigen Wochen habe ich mir den Nachfolger gekauft, da das Basisspiel mit meinem Sohn ausgezogen ist.
Von meinen Erfahrungen mit dem Neuerwerb möchte ich nun berichten.
Das Spielprinzip ist immer noch das simple alte, welches den Catanern bekannt ist.
Wabenförmige Karten, auf denen Rohstoffe abgebildet sind werden als Spielfeld gelegt. Es gibt Erz, Holz, Stein, Korn und Wolle. Eine Wabe ist nutzloses Gebirge, dort stehen zu Anfang die Räuber.
Ist das Spielfeld aufgebaut, legt man Zahlen darauf. 2 und 12 kommen einmal vor und die restlichen gibt es zwei mal. Man würfelt mit zwei Würfeln und die Wahrscheinlichkeit eine 6 oder 8 zu würfeln ist sehr groß. Deshalb sind diese Felder sehr beliebt.
Ist man mit dem Aufbau, der auch in der Anleitung super erklärt ist, fertig kann jeder Spieler zwei Anfangssiedlungen setzen. Sinn des Spiels ist ein Ausbau von Strassen und Siedlungen, welche in Städte umgewandelt werden können. Für jede Siedlung gibt es einen Punkt, die Stadt (die bekommt dann auch doppelt Erträge) ergibt zwei Punkte. Für lange Strassen und für viele Ritterkarten gibt es Extrapunkte. Wer zuerst 10 hat, gewinnt.
Ereigniskarten runden das Spiel ab. Es gibt erwähnte Ritterkarten, die es ermöglichen die Räuber zu versetzen, Strassenbaukarten, Ertragskarten oder auch Siegpunkte. Die Ereigniskarten müssen gegen erwürfelte Rohstoffe gekauft werden und man sieht erst danach, um welche es sich handelt.
Was wieviel kostet ist auf einem kleinen Kärtchen abgebildet, welches jeder Spieler erhält.
Es wird ausgewürfelt, wer beginnt. Dieser Spieler setzt eine Siedlung und eine Strasse seines Vorrates auf das Feld. Der erste kann sich natürlich die besten Ertragsfelder sichern. Idealerweise steht man an drei verschiedenen Rohstoffen mit drei verschiedenen Zahlen. Der nächste verfährt genauso, nur muss man beachten, daß immer zwei Strassen zwischen den Siedlungen liegen. Im Spiel erklärt sich das sehr einfach.
Der letzte Spieler kann gleich zwei Siedlungen bauen und von seiner letztgesetzten die Erträge nehmen.
Dazu gibt es kleine Karten mit den abgebildeten Rohstoffen, die man in der Hand behält.
Zum Schluss setzt der erste Spieler wieder eine Siedlung ein und erhält die Erträge.
Das eigentliche Spiel beginnt, der erste würfelt, die Erträge werden ausgeteilt. Es kann gebaut werden oder auch mit Mitspielern getauscht werden. Es kann auch gefeilscht und gezockt werden. Das macht das Spiel sehr kommunikativ. Auch Spieler die nicht direkt an der Reihe sind werden auch beschäftigt. Man ist bestrebt, Strassen zu bauen, damit man wieder neu siedeln kann.
Wenn eine sieben gewürfelt wird kommen die Räuber zum Zuge. Ein Räuber blockiert ein Ertragsfeld. Wer die sieben würfelt versetzt also den Räuber in ein anderes Feld und klaut von einem anliegenden Spieler eine Karte. Sollten Spieler mehr als sieben Karten auf der Hand haben, müssen sie die Hälfte abliefern.
Diese Kärtchen kommen dann auf den Vorratsstapel.
Weiter gehts. Wer zuerst 10 Punkte erspielt, erbaut oder erkauft hat, gewinnt.
Es klingt vielleicht alles sehr verwirrend, aber im Spiel kapiert man es sehr schnell.
Da der Spielaufbau immer wechselt wird das Spiel auch nie langweilig.
Zu zweit macht das Spiel auch Spass aber besser ist es zu dritt oder zu viert. Wollen noch mehr Mitspieler mitmachen, dann muss man ein Erweiterungsset kaufen.
Bei der alten Spielausführung waren Häuser und Strassen aus Holz. Nun ist es billiges Plaste.
Man erkennt auch den Unterschied von Siedlung zur Stadt nicht so gut.
Einzig die Räuber sehen knuffig aus.
Die Spielwaben sind aus stabiler Pappe und damit nichts verrutscht gibt es eine Umrandung dazu.
Wer einmal Siedler spielt, will es immer wieder spielen.
Das Spiel ist genial :-)
Fazit: SUPER Spiel
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