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Produkttyp: Ravensburger Brettspiele
Neuester Testbericht: ... gibt mehrere Spielmöglichkeiten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Das Ravensburger-Spiel ist fürKinder im Alter von 4... mehr
Sprachlernspiel mit Langeweile
Ravensburger - Die Freche Sprechhexe

Name des Mitglieds: flotschi12
Produkt:
Ravensburger - Die Freche Sprechhexe
Datum: 15.08.08, geändert am 23.11.09 (435 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Für Sprachtherapie bzw. Kinder mit Defiziten geeignet
Nachteile: Bei klugen Kindern zu leicht bzw. dann schon ab 2,5 - 3 Jahren
In diesem Lernspiel von Ravensburger geht es um Lauterkennung, genaues Zuhören, genaues Sprechen, Anfangslaute erkennen, Reimwörter finden und ähnlich klingende Wörter zu unterscheiden.
Dies sind alles Fähigkeiten , die zum Schreiben und Lesenlernen bzw, überhaupt der Sprachentwicklung notwendig sind.
Habe dieses Spiel um die Weihnachtszeit bei Müller umd vergünstigte 8,99 Euro erworben.
+++Kaufentscheidung+++
Mein Sohn liebte mit seinen 4 Jahren Reimspiele, er machte das mit mir ständig im Auto und auch sonst sehr gerne. also dachte ich als ich den Text an der Verpackung sah, dass dies ein gutes Spiel für uns wäre und den Preis fand ich auch in Ordnung.
+++Spielinformationen: +++
Laut Herstellerangabe ist dieses Spiel für 2-4 Spieler im Alter von 4 -8 Jahren gedacht.
Das Spiel ist vom Ravensburger Spieleverlag.
++Inhalt: ++
1 Hexe
1 Zauberstab aus Holz
1 Hexenkessel( Kunststoffeinsatz)
2 Drehscheiben
48 Spielchips ( Karton)
1 Topfdeckel aus rotem Kunststoff.
Nach dem Zusammenbau des Spieles gibt es je nach Alter 4 verschiedene Spielideen:
*****Spielidee 1 Reimwort Hexerei: für 2-4 Kinder ab 4*******
Hier geht es darum 12 Reimpaare ( aus 24 Chips) zu finden.
Alle lilafarbigen Chips werden für dieses Spiel herausgesucht ( die übrigen weggelegt), davon werden die 12 Chips mit orangefarbiger Markierung am Rand gemischt und mit der Rückseite nach oben gestapelt.
Die übrigen lilafarbigen Chips werden offen ausgelegt.
Nun deckt der jüngste Spieler zuerst den obersten Chip des Stapels auf und nennt laut das abgebildete Motiv und sucht aus den offen liegenden Motiven der Chips das passende Reimwort.
Hat man das passende Stück gefunden, legt man beide Chips mit der Rückseite nach oben in die Vertiefung im Hexenkessel, legt den Topfdeckel drauf und man findet 2 Lösungssymbole. Sind beide gleich, ist das Paar richtig und man kann die Zutaten mit den Zauberstab in den Hexenkessel ( durch drechen der Drehscheibe) rühren.
Ende des Spiels: Wenn alle Chips im Hexenkessel verrührt sind.
****Spielidee 2* Was klingt ähnlich*****
2-4 Spieler ab 6 Jahren
Ziel des Spieles: ähnlich klingende Worpaare verschwinden lassen;
Spielablauf: genauso wie bei den Reimwörtern, jedoch nimmt man die Minimalpaare ( 12 Paare, 24 Chips) ) mit dem weißen Rand.
****Spielidee 3 ** Schnelle Hexerei***2-4 Kinder ab 6 Jahren
Bei guter Kenntnis der Motive, entweder mit den lil oder den weißen Chips zu spielen.
Ziel des Spieles: So viele Chips wie möglich zu bekommen.
Vorbereitung: ein verdeckter Stapel mit der Hälfte der Chips und die andere Hälfte wieder offen ausgelegt.
Spielverlauf wie in Varianten 1 + 2 , jedoch wird 1 Chip eingeruhrt und einer behalten.
Sieger ist der Spieler mit den meisten Chips.
*******Spielidee 4 Anlaute suchen*** 2-4- Kinder ab 4 Jahren
Ziel des Spieles: Paare mit den gleichen Anlauten ( Anfangsbuchstaben ) finden.
Vorbereitung: folgende Chips aussortieren und weglegen: Trauben, Daumen, Eule, Haus, Zange, Ohr, Uhr, Beeren, Maus, Flöte.
Die restlichen Chips verdeckt auslegen.
Speieablauf: 2 Chips aufdecken und schauen, ob sie den gleichen Anlaut haben z.b. Hund und Hand.
Bei richtiger Lösung darf das Paar behalten werden.
Wer die meistne Paare hat, der gewinnt.
*****zusätzlich werden noch 2 Spieletips erklärt*****
1:) Geschichten erzählen: Alle Spielechips liegen offen auf dem Tisch und die Spieler erfinden gemeinsam eine Geschichte , wobei jeder reihum einen Satz zu einem Spielchip erfindet. Dieser Chip wird dann umgedreht.
2.)Beliebeige offen ausgelegte Spielechips. Ein Spieleleiter erzählt eine Geschichte in der die Motive vorkommen. Die Kinder versuchen so schnell wie möglich die Chips dergehörten Begriffe zu schnappen. Der schnellste gewinnt.
++++Eigene Erfahrungen+++
Das Spiel im Prinzip hat meinem Sohn als er 4 Jahre alt war sehr gut gefallen es sorgte auch eine kurze Weile für eine sehr gute Unterhaltung, wurde jedoch zunehmend uninteressant und wird kaum noch hervorgeholt.
Zuerst spielten wir Spielvariante 1, das sorgte für kurzen Spaß, aber es war mit 4 für meinen Sohn überhaupt keine Herausforderung mehr, da er bereits vorher Reimen konnte und ihm das viel Spaß machte.
So war bei dieser Spielidee das Verschwinden lassen der einzelnen Chips im Hexenkessel das hauptsächliche Highlight. Dies erledigte er dann auch noch für die anderen Mitspieler.
Also spielten wir das Spiel ein paar Mal ( er konnte das damals nur mit uns Erwachsenen spielen, da gerade Weihnachtsferien waren ).
Nach ein paar Spielen wechselten wir dann zu Spielvariation 2, da mein Sohn bereits alle Karten und die Reimwörter auswendig kannt und das Spiel witzlos wurde.
Auch die Aufgaben der ähnlichen Wörter waren rasch gelöst, auch hier blieb das Einrühren der Spieljetons in den Hexenkessel der Höhepunkt des Spieles. Zumal es bei beiden Variationen ja nicht einmal einen wirklichen Sieger gab :(((, was meinen ehrgeizigen Sohnemann störte.
Und bald langweilte sich mein Sohn ebenso wie wir Erwachsenen, die sich bereits beim oder spätestens nach dem ersten Spiel fast zu Tode langweilten.
Auch Spielidee 3 war möglich aber nicht wesentlich reizvoller mit der klitzekleinen Ausnahme dass es hier wenigstens einen offiziellen Gewinner gab Juhu?
Die Anlautvariante bei Spielidee 4 war ebenso nur kurzfristig interessant. Denn mein Sohn hatte in diesem Alter bereits sehr starkes Interesse an Buchstaben , konnte davon schon die meisten akustisch differenzieren und auch lesen.
Die einzige kleine Herausforderung lag dann noch darin, dass man sich die Positionen der 38 Chips wie beim Memory Spiel merken musste und dann auch das Merken der einzelnen Chippositionen die Hauptanforderung war.
Dieses Spiel war ganz kurz zum Anlautfinden und akustisch zu differneziern nochmals ergänzend kurzfristig förderlich, blieb jedoch dann mehr ein Memoryspie bis es wegen der geringen Chipzahl und Variationsmöglichkeit dann bald ebenso wieder uninteressant wurde.
So blieb das Spiel dann erstmals lange im Kasten. Es wurde nochmals mit dem gleichen Ergebnis hervorgeholt, den Spieletip 1 ( Sätze zum Bild erfinden dass sich eine Geschichte ergibt ) den haben wir in abgewandelter Form im Urlaub in Leihauto gespielt ( ohne Spielechips)
Für Spieletip 2 sind wir zu Hause zu wenige Bewohner.
Und mein Sohnemann fand das Spiel auch noch nie interessant genug, um das mit seinen Freunden auszuprobieren oder zu Spielen. Auch diese wären noch nie auf die Idee gekommen das hervorzuholen.
Also bleibt das Spiel entweder noch im Kasten bis meine Nichte dafür alt genug ist, bzw. überlege ich bereits ernsthaft, dies dem Kindergarten zu spenden, denn hier gibt es Kinder die sprachlicher Förderung bedürfen ( teilweise bekommen hier 3 Jährige noch keinen geraden Satz heraus ) und das vielleicht noch brauchen könnten.
Mittlerweile haben wir uns dazu durchgerungen dieses Spiel dem Kindergarten zu spenden und machten die Kindergartentante meines Sohnes sehr glücklich, denn sie wollte dieses Spiel gerade bestellen.
Hier wird es auch wieder gespielt, einige der Kinder und auch die Tanten sind damit sehr zufrieden und auch mein Sohnemann machte einmal mit, dann verlor er zwar wiederum das Interesse an diesem Spiel, begann für sich jetzt aber wieder vermehrt mit uns zu reimen.
Dieser Bericht erscheint auch bei yopi und ciao.
Fazit: bedingt empfehlenswert, siehe Text
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