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Produkttyp: Ravensburger Brettspiele
Neuester Testbericht: ... Wolfgang Kramers sind u.a. die Spiele "Torres" - Spiel des Jahres 2000, "Tikal" - Spiel des Jahres 1999, "... mehr
Also von hier nach da macht 1000 Mark
Ravensburger - Auf Achse

Name des Mitglieds: Nummerngirl
Produkt:
Ravensburger - Auf Achse
Datum: 02.04.11
Bewertung:
Vorteile: Spass und Unterhaltung
Nachteile: Keinen gefunden
Und heute wieder einmal ein Gesellschaftsspiele-Bericht. In diesem Spiel muss man Waren fahren, verkaufen und macht so Geld damit.
Vorwort:
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Brummis, Frachten und Geld beherrschen die Transportszene zwischen Flensburg und Verona. Der freie Wettbewerb der Spediteure erfordert ausgeklügelte Routenplanung. Immer neuere Ereignisse stellen die Spediteure vor schwierigen Situationen. Mit ein wenig Glück kommt man zu Ruhm und Geld.
Zum Spiel:
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Das Spiel ist in einem Karton eingepackt. Die Farbe des Kartons ist Blau. Auf der Oberseite sieht man 5 verschiedene LKW's, die Aufschrift "Auf Achse". Auf der Rückseite das Bild vom Spielbrett mit allem Zubehör und ein paar Infos zum Spiel.
Zubehör:
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1 Spielbrett
6 LKW's
8 Anhängerkarten
48 Warensteine
52 Auftragskarten
31 Ereignisskarten
1 Würfel
1 Baustellenschild
1 Stauschild
Spielgeld
Vorbereitung:
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Jeder Mitspieler bekommt einen LKW. Diesen stellt man auf ein beliebiges Feld auf dem Brett, es darf aber keine Stadt sein. Dann erhält jeder Mitspieler ein Startkapital von 5000 DM. Ein Mitspieler macht die Bank und verteilt oder nimmt Geld ein.
Die Warensteine müssen auf dem Spielbrett auf die dafür vorgesehenen Felder gesetzt werden, ebenso darauf kommen das Stauschild und das Baustellenschild.
Dann werden die Auftragskarten gemischt und jeder Mitspieler erhält 3 Stück.
Auf den Karten steht der Aufladeort und der Entladeort, wie viel Waren der LKW fahren muss, der Frachterlös und verschiedene Angebote. Der Spieler muss nun seine 3 Karten sortieren, mit welcher er anfangen möchte und welche er zum Schluss erledigt.
Die Ereigniskarten werden gemischt und auf die dafür vorgesehenen Felder auf dem Brett gelegt. Ereignisskarten, sind Karten wie beim Monopoly, man bekommt etwas oder man muss bezahlen. Sind die Vorbereitungen abgeschlossen beginnt nun das Spiel. Man würfelt und der Spieler mit der höchsten Augenzahl beginnt.
Man muss zu dem Ort gehen, der auf der Auftragskarte steht, dort werden dann die Güter auf den LKW geladen und man muss nun den LKW zum Entladeort bringen um das Geld (Frachtkosten)auf der Karte zu bekommen.
Kommt man auf ein Ereignissfeld, so zieht man eine Karte und erfüllt das, was auf der Karte steht. Würfelt man eine 1 ,so setzt man seinen LKW um ein Feld weiter und kann das Baustellenschild versetzen, am besten auf eine Straße, die man zur Zeit nicht befahren muss, sondern auf eine Straße von einem Mitspieler, dieser kann nun nicht weiter und muss umkehren.
Das Stauschild kann man nur über die Ereigniskarte versetzen, dieses Schild wird auf eine Straße gesetzt, der Stau zählt jedoch nur 1 Runde, dann muss das Schild wieder entfernt werden.
Wenn die Ware abgeladen wurde, wird die Karte abgegeben und man kann nun eine Weitere Karte "ersteigern", auf der Karte sind 5 Angebote, wie bei einer Auktion, der Mitspieler, der hier fürs wenigste Geld fährt bekommt den Zuschlag und bekommt die neue Karte.
Nun kommt es aber vor, das es dem Spieler nicht genügt mit 6 Waren immer hin und her zu fahren, dafür kann sich jeder Mitspieler eine "Anhänger-Karte" kaufen. Es gibt hier 2 verschiedene Arten von Karten. Die 4 kleine und die 4 große Karte. Für die kleine Karte muss man 2000 und für die große 3000 Mark bezahlen. Nun kann man 2 Städte anfahren, waren laden und verkaufen, das ergibt einen schnelleren Gewinn und man scheffelt schneller Geld als die anderen.
Sollte ein Spieler im Laufe des Spieles kein Geld mehr haben, so ist er bankrott und ist raus, einen Kredit ect. gibt es nicht. Wir haben es aber immer anders gespielt, so dass der Spieler ohne Geld einen Kredit aufnehmen kann und bezahlt dann aller xxx Runden Zinsen oder Raten zurück, so macht es mehr Spaß und das Spiel dauert länger.
Richtiges Spielende ist dann, wenn es keine Auftragskarten mehr im Spiel gibt und der erste Mitspieler seine letzte Karte eingesetzt hat und die Ware somit abgeliefert hat. Doch auch hier gewinnt nicht der Spieler mit keiner Karte mehr, sondern der Spieler, der zum Schluss das meiste Geld hat.
Das Spiel ist für 2 - 6 Spieler ab einem Alter von 8 Jahren und kam damals ca.100,-DM.
Persönliches Ergebnis:
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Ein sehr amüsantes Spiel, wo man viel überlegen muss und mit List und Tücke dem Mitspieler ins Handwerk Pfuschen kann. Mit vereinzelten Aktionen, wie Stoppschild, Stauschild und Karten muss man hier versuchen, der beste im Spiel zu werden und das meiste Geld zum Schluss haben, was bei 6 Spieler zum Beispiel sehr schwer sein kann.
Unsere höchste Spieler-Anzahl waren 5 Personen und das Spiel dauerte ca.2 1/2 Stunden, das bieten, kaufen und verkaufen von Waren machen es daher schwer bei einer solchen Spielerzahl.
Auch wenn ich, wie immer, bei diesem Spiel nicht der Sieger war(da ich auf andere Spiele spezialisiert bin)macht es dennoch einen sehr großen Spaß und kann dies jeden der einmal am Wochenende ein bisschen Zeit hat, empfehlen auszuprobieren.
Danke fürs Lesen.
Fazit: Empfehlenswert
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