Magix Video Deluxe 2+
Profisoftware (nicht nur) für Amateure - Magix Video Deluxe 2+ Brennsoftware

Produkttyp: Magix Brennsoftware

Neuester Testbericht: ... nach der Installation kam die erste Fehlermeldung. So hatte ich also gleich die Freude, den Magix Support kennen lernen zu können. Dazu meh... mehr

Profisoftware (nicht nur) für Amateure
Magix Video Deluxe 2+

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Produkt:

Magix Video Deluxe 2+

Datum: 30.01.05, geändert am 22.03.05 (836 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Umfangreiche Software, Vergleichsweise guter Preis

Nachteile: Software neigt stellenweise zur Instabilität

Vorab: Dieser Testbericht bezieht sich auf VideoDeluxe 2005 PLUS und ist ein reiner Erfahrungsbericht, d. h. ich habe darauf verzichtet, eine endlose Liste von Details per copy und paste in diesen Bericht einzubauen, weil ich 90 Prozent davon a) noch nicht benutzt habe, b) nie benutzen werde oder c) gar nicht weiß, was das jeweilige Feature genau ist. Wer damit nicht zurecht kommt, möge bitte diesen Text verlassen und sein Glück woanders suchen ... ;-)
Weiterhin bezieht sich dieser Bericht auf die PLUS Version, die zwar etwas teurer, aber auch besser ausgestatte ist als die reguläre Version von VDL 2005.


|Warum Video Deluxe 2005 Plus?

Videobearbeitung am PC war für mich lange Zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Die Umstände der letzten Zeit verlangten aber, dass ich mich langsam auf die Suche nach einem geeigneten Schnittprogramm machte, da ich ein Videoprojekt ins Auge gefasst und auch durchführen wollte. Dass der XP-eigene Movie Maker dabei keine wirkliche Alternative spielte, merkte ich schon nach ein paar Minuten - zu karg und instabil lief die Software, und zu wenig Möglichkeiten gab es, um sich kreativ auszutoben.

Recht schnell bin ich nach meiner Internetrecherche auf Magix' VDL 2005 gestoßen. Da ich Magix aber noch aus einer lang vergangenen Musikerzeit her nur als bloßen Anbieter von nur mäßig guten Sample-Programmen und wenig originellen Samples dazu kannte, war ich zuerst skeptisch - sprachen doch die dutzend Testsiege für das Programm. Nachdem ich also noch etwas recherchiert hatte, entschied ich mich doch für VDL 2005 PLUS - u. a., weil in der PLUS-Version ein Nachvertonungsfeature sowie eine Zusatz-CD mit vielen Extra-Sounds und Video-Addons dabei war. Da wurde ich also schwach. Die zusätzlichen 16 Spuren (macht in der PLUS Version also insgesamt 32) reizten mich weniger, da ich nicht glaube, dass ich meinen Lebtag mehr als 16 Spuren belegen werde. Es ist aber schön zu wissen, dass ich es könnte ;-)


|Der erste Eindruck

Ich war heiß drauf endlich loslegen zu können, als die Software bei mir eintraf. Von der Verpackung her machte das Paket einen guten Eindruck; Die CDs waren zwar sehr lapidar verpackt, aber immerhin war ein deutschsprachiges Kurz-Handbuch dabei, in dem ich während der Installation schon mal Probe las. Leider dauerte die Freude nicht lange an: Schon kurz nach der Installation kam die erste Fehlermeldung. So hatte ich also gleich die Freude, den Magix Support kennen lernen zu können. Dazu mehr unter der entsprechenden Überschrift.

|Das Progamm selbst

Die Testberichte haben zumindest für mich nicht zu viel versprochen. Der Kreativität scheinen mit dem Programm keine Grenzen gesetzt: Dutzende Videoblenden, Titelmöglichkeiten, verschiedene mehr oder weniger sinnvolle Soundoptionen (also Soundbearbeitung und -erstellung) und noch vieles mehr, wie gesonderte Videobearbeitung (z. B. Video Cleaning, also Nachbearbeitung und Optimierung der Bildqualität). Zudem bietet VDL eine Unzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten - seien es die krankesten Effekte oder die sehr, sehr gute Möglichkeit, das Videomaterial per Keyframe Animation bearbeiten zu können. Was das ist? Damit könnt ihr beispielsweise eine Bilddatei im jeweiligen Videobild so verformen, bewegen und platzieren, wie ihr möchtet. So könntet ihr z. B. ein Senderlogo erstellen und das oben rechts platzieren - um mal ein ganz simples Beispiel anzubringen.

Die Bearbeitung der Video- und Audiotakes geschieht im Programm auf einer Timeline. Hier könnt ihr die einzelnen Datenblöcke so verschieben, schneiden und bearbeiten, wie ihr wollt. Jede Spur ist für sich natürlich nochmals per Master Mixer bearbeitbar, was Effekte und Lautstärke angeht. Wer Steinbergs Cubase kennt, wird gewisse Ähnlichkeiten erkennen.

Außerdem könnt ihr die verschiedenen Synthesizer nutzen, um damit entweder mehr oder weniger anspruchsvolle DrumnBass Mucke zu erstellen, oder aber - was ich sehr genial finde - teilweise wirklich gute Hintergroundgeräusche. Vom aufbrandenden Applaus bis hin zur Kettensäge ist einiges dabei, was eine akustische Atmosphäre schaffen kann, die stellenweise schon sehr realistisch und gut ist.

Von den Funktionen her kann ich allgemein zusätzlich nur das sagen, was ich bereits häufig gelesen habe: VDL steht manchen professionellen - stellenweise auch sauteuren - Videoprogrammen in fast nichts bis nichts nach.


|Stabilität und Support.

VDL läuft bei mir manchmal stundenlang superstabil, um dann mehrmals und für mich aus undurchschaubaren Gründen abzustürzen. Allerdings konnten die ein oder anderen Fehler mit Hilfe des sehr guten Support-Forums auf der Magix-Homepage schon gelöst werden.
Zu sagen bleibt: VDL ist eine kleine Zicke, die gut behandelt werden will. Seien es die Speicheranforderungen oder Codec-Konflikte: Manchmal habe ich das Gefühl, als würde VDL den geringsten Einstellungsfehler mit kompletter Verweigerung strafen.
Übrigens: Magix selbst bietet einen kostenlosen eMail-Support, den ich erst einmal getestet habe, was gut geklappt hat. Die kostenpflichtige 0190er Nummer habe ich noch nicht getestet. Irgendwie sehe ich es nicht ein, für ein Programm, das mich bereits 100 Euro gekostet hat, auch noch mehr als einen Euro Gesprächsgebühr zu bezahlen, wenn das Programm nicht funktioniert. Da mag man mich engstirnig nennen, aber dat seh ich nüscht ein. Dennoch, das Fazit:


|Fazit

In Anbetracht des Funktionsumfangs in Kombination mit dem Preis ist VDL eine echte Knallersoftware, die nicht nur amateurhafte Heimanwander glücklich stellt, sondern auch semiprofessionelle Anwender. Einzig zu bemängeln gibt es die in meinen Augen unglückliche Supportlösung, und die mangelnde Stabilität des Programms. Da will und kann ich aber nicht ausschließen, dass das insbesondere auch an meinem System liegt. Achja: Auf diesem läuft VDL eigentlich rund, wenn es mal läuft, und das bei einem HP Notebook mit 1,5 ghz und 512 MB Ram. Und: Auch wenn die Verpackung etwas anderes sagt, kann ich mit meinen 1,5 ghz problemlos MPEG2-Aufnahmen machen - lt. Magix geht das aber erst ab 2,0 ghz.

Fazit:

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