


Produkttyp: Koch Media Brennsoftware
Neuester Testbericht: ... der erste Titel. Jeder Titel wird grafisch dargestellt, man sieht wie der Beat verläuft, wann Ruhephasen im Titel vorkommen. Ach so, Lau... mehr
Mixen für alle !!
Koch Media EJay DJ Mix Station Feat.Virtual DJ 2

Name des Mitglieds: Sofafa
Produkt:
Koch Media EJay DJ Mix Station Feat.Virtual DJ 2
Datum: 09.07.09, geändert am 15.08.10 (248 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Einfache Handhabung
Nachteile: Immer mal wieder Abstürze
Nachdem ich kürzlich über die Konsole Hercules MK2 geschrieben habe, berichte ich heute ein wenig über die dazu gehörende Software Virtual DJ.
Die Software war bei der Mix Konsole dabei, kann aber auch einzeln je nach Programmversion z.B. bei Amazon.de zwischen 8,99 und 29 Euro erwerben.
Was ist Virtual DJ?
Hierbei handelt es sich um eine Software, die ein Mixen vorhandener MP3 oder Wav Dateien auf dem PC oder Laptop ermöglicht. Auf dem Bildschirm hat man zwei virtuelle Plattenspieler und einen Mischpult abgebildet.
Was braucht man für Virtual DJ ?
Logischerweise einen PC oder Laptop. Einen Koffer voller MP3. Idealerweise hat man eine zweite Soundkarte, damit man seine Titel während des Mixens vorhören kann oder eben eine Mixkonsole, die als zweite Soundkarte funktioniert.
Welche Systemvoraussetzungen sind notwendig ?
Windows 98/ME/2000/XP/ Vista (Einstellungen notwendig)
Arbeitsspeicher: ab 128 MB RAM
Prozessor: Pentium III
CD-ROM Laufwerk erforderlich
Empfohlen: ab PIII 850 MHZ
Und wie funktioniert das ganze?
Eigentlich reltiv einfach. Software starten. Quelle, in der die Musikdateien liegen, auswählen. Musiktitel mit der Mouse auf eines der Decks ziehen und Play drücken, schon spielt der erste Titel. Jeder Titel wird grafisch dargestellt, man sieht wie der Beat verläuft, wann Ruhephasen im Titel vorkommen. Ach so, Lautsprecher sollten natürlich an sein, sonst bekommt Ihr akustisch nichts geboten. Auf einem Balken wird optisch der Beat dargestellt. Nun zieht Ihr einen weiteren Titel auf das zweite Deck. Auch dieser wird eingelesen und optisch dargestellt. Bei beiden Titeln sieht man zudem die Beat Geschwindigkeit, z.B. 128 und 130bpm. Den zweiten Titel passt man nun manuell oder automatisch an die Geschwindigkeit des ersten Titels an. Der Titel läuft dann schneller oder langsamer, ohne dabei klanglich verändert zu werden, also keine dumpfen Stimmen, bzw. keine Micky Maus, wie früher bei den Schallplatten.
Da das ganze optisch dargestellt wird, gelingt es auch manuell recht einfach die beiden Titel übereinander zu legen. Nun liegt es an einem selbst, ob man den Titel gleich mit voller Laustärke oder langsam ansteigend über den anderen legt. Alle Regler, Lautstärke, Cross Fader, Bass, Mitte, Höhen werden mit der Mouse bedient. Wenn man den einen Titel also über den anderen gelegt hat, muß man den "alten" raus bekommen. Entweder läuft dieser einfach aus (Liedende) oder man regelt ihn raus. Danach kann man das frei gewordene Deck wieder mit einem neuen Titel laden.
Das war die "einfache" Variante. Doch die Software kann noch mehr.
Liebhaber bestimmter Musikrichtungen scratchen gerne. Duech entsprechende Softwareeinstellungen können die optischen Jogwheels genannten virtuellen Plattenspieler mit der Mouse hin und her bewegt werden, um Scratch Effekte zu erzeugen. Dies geht auch mit der optionalen Konsole.
Auf Knopfdruck lassen sich
- Eine Art Hall Effekte erzeugen
- Selbstfestgelegte Musikteile wiederholen ( Loop )
- Cue Punkte festlegen ( bestimmte Stelle im Musiktitel als Startpunkt)
- der Gesang im Stück unterdrücken
- die Instrumente unterdrücken, nur noch Gesang zu hören
- Die Titel auf Geschwindigkeit Null runterfahren.
Manche Sachen weiß ich gar nicht in Worte zu fassen. WIE z.B. eine bestimmte Stelle im Stück so oft und schnell zu wiederholen bis es sich anhört wie ein "Trommelwirbel ".
Außerdem zeigt einem eine Darstellung ständig in welchem Teil des Titels man sich gerade befindet und wie lange der Titel noch läuft.
Ich habe mich mit dem Teil nur relativ oberflächlich beschäftigt und mehr über die Schulter geschaut. Ich weiß, wie man Titel lädt und abspielt .Aber für mich hört sich das schon ganz gut an. Wenn mein Liebster dann mal wieder 1,5 Stunden im Arbeitszimmer verschwindet wird es schon deutlich professioneller. Bumm Bumm Bumm trrrrrtrrrrr und wenig später wird der Freundeskreis wieder mit einer neuen Kreation bestückt.
Leider stürzt die Software immer mal wieder ab oder lässt sich nicht mehr starten. Dann flucht einer mal wieder eine Stunde oder länger bis das ganze wieder installiert und konfiguriert ist.
Fazit
Tolle Software. Zusammen mit der Konsole wirklich brauchbar. Wer auf Techno, House, Rap oder Hip Hop steht - der könnte daran seine Freude finden und seine Musik individualisieren. Für den Haus- und Partygebrauch wirklich zu empfehlen . Profis werden vermutlich darüber lachen.
Belehrt wurde ich nun auch noch - durch Updates und Upgrades sind wir heute bei Version 3.4.1 ! Das nur der Ordnung halber.
Kommentiert und berichtigt mich, wenn Ihr glaubt das besser zu können oder wissen.
Aber diese Aufforderung sehen ja nur die Leser.
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Fazit: Für den Hausgebrauch top
| Funktionsvielfalt: | ||
| Stabilität: | ||
| Benutzerfreundlichk.: | ||
| Installation: | ||
| Updatemöglichk.: |
Weitere Testberichte: im Bereich Brennsoftware

