Discjuggler

Neuester Testbericht: ... ich brachte das Spiel nicht zum Laufen, der Fehler dürften die "fehlerhaften" Sektoren des Kopierschutzes sein Ich erstellte ei... mehr
Mehr als nur CDs brennen?
Discjuggler

Name des Mitglieds: Neolythicer
Produkt:
Discjuggler
Datum: 02.11.01, geändert am 02.11.01 (590 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: mehrere CDs gleichzeitig brennen, viele Optionen
Nachteile: keine einheitliche Oberfläche
Gute Brennprogramme zu finden ist aufgrund der ziemlich großen Auswahl an geeigneten Programmen sicherlich nicht ganz einfach. Dabei bieten viele Programme Funktionen an welche man unbedingt benötigt aber das Lieblingsprogramm besitzt. Sollte man sich nun für jeden speziellen Wunsch ein anderes Programm zulegen oder gibt es gar ein Programm welches alle Wünsche vereint? Ich denke mal nicht, für Freunde der gehobenen Klasse welche sich das Kaufen von mehreren Brennern leisten konnten und diese nun auch direkt ansprechen wollen werden bei dem nun folgendem Programm wahrscheinlich auf ihre Kosten kommen. Beim Lesen dieses Berichtes wünscht euch euer Neo!
1. Preis und Installation
Um es gleich vorweg zu nehmen, dass Programm ?Discjuggler? ist gegenüber anderen Programmen ein wenig teurer, so kostet die Vollversion um die 140 DM, dies sieht schon ziemlich hoch aus, gibt es doch schon ganz gute Programme für weniger als 100 DM. Trotzdem sollte man nicht vorschnell urteilen. Wer lieber noch einen Blick auf das Programm werfen möchte kann sich von der offiziellen Homepage des Herstellers:
www.padus.de
eine Testversion herunterladen, die Größe der Datei beträgt gepackt 10 Megabyte. Die Installation geht schnell und ohne Probleme vonstatten, das Programm nimmt anschließend nur 4 Megabyte ein. Mir ist aufgefallen das eine PDF Datei, um genau zu sein das Handbuch nicht mitinstalliert worden ist. Denke mal liegt an der Installationsroutine.
2. Programmoberfläche
Beim Starten öffnet sich sofort wie bei vergleichbaren Programmen wie z.B. ?Nero? und ?WinOnCD? eine Art Wizard. Hier kann man angeben wie man seine CDs brennen möchte, diesen Startbildschirm kann man auch deaktivieren, später kann man aus einer Menüleiste heraus die selben Vorlagen aktivieren. Hat man sich für eine Vorlage entschieden gelangt man auf den Hauptbildschirm. Im oberen Bereich sind 2 Menüleisten angebracht, über die eine kann man
auf verschiedene Optionen direkt zugreifen und darüber findet sich die Windowsmenüleiste mit der lassen sich weitere Funktionen einstellen.
Der Untere Teil ist nicht sofort wie bei anderen Programmen aufgeteilt, sondern je nach Vorlage anders gestaltet, dadurch hat man das Gefühl ein uneinheitliches Programm vor sich zu haben, ich musste erst einmal die verschiedenen Vorlagen durchtesten und mit dann die einzelnen Aufteilungen des Bildschirms ansehen um mich mit den Funktionen vertraut zu machen. Wer früher gängige Programme wie ?WinOnCD? genutzt hat muss sich erst einmal umgewöhnen. Nach einiger Zeit hat man aber auch hier alle Funktionen schnell griffbereit.
3. Einzelne Programmteile
3.1 Premastering auf CD-Rekorder
Diese Funktion wird wohl alle freuen welche ihre CDs erst noch Mastern wollen, bevor sie weiter kopiert werden sollen. Dieser Programmteil erinnert noch am ehesten an andere Brennprogramme. Im unteren Bereich wird ein Ereignisprotokoll angezeigt, hier werden alle relevanten Informationen aufgezeigt welche beim Brennen von Interesse sein können, z.B. wenn ein defekter Sektor festgestellt worden ist. Darunter wird die nutzbare Größe auf den Rohlingen angegeben, sowie der aktuell genutzte Platz in der Auswahl.
Darüber findet man eine Statusanzeige welche den Verlauf anzeigt, rechts daneben kann man die Brenngeschwindigkeit einstellen. Mit einem weiteren Menü legt man die Anzahl der Kopien fest und ob die CDs nach dem Brennen auf Fehler überprüft werden sollen. Dies ist praktisch um zu testen ob wirklich alle Sektoren wirklich in Ordnung sind, der Vorgang nimmt auch nicht viel Zeit in Anspruch.
Auf der linken Seite kann man einstellen auf wie viele Brenner man die Auswahl brennen möchte, oder nur ein Image anlegen möchte, dass Programm spricht übrigens bis zu 48 Brenner direkt an, wer über die entsprechende Leistung und Brenneranzahl verfügt wird sicherlich glücklich sein. Mit 2 Brennern kla
ppt dieser Vorgang ohne Probleme, aber der Rechner sollte über mindestens 256 MB RAM und 600 MHz verfügen, ansonsten werden viele Rohlinge unnötig sterben, oder ihr brennt die CDs doch wieder eine nach der anderen CD.
Über Extra kann man noch festlegen in welchem Format, Mode 1 oder Mode 2 die CDs gebrannt werden sollen, ob die CD Bootbar gemacht werden soll, CD-Text bei Audio-Songs mit übertragen werden sollen, was wunderbar und ohne Probleme klappt, die CD übergebrannt werden soll und nach dem Brennen abgeschlossen werden soll. Für Karaoke CDs gibt es noch einen speziellen Kopiermodus, da ich aber keine solche CD besitze konnte ich diese Funktion nicht ausprobieren.
Um die Daten nun auf eine CD zu brennen muss man auf der linken Seite auf Explorer klicken, dann öffnet sich eine ähnliche Ansicht als wie bei ?Nero?! Über ein Fenster arbeitet man sich durch seine Verzeichnisse, auf der rechten Seite sieht man dann die enthaltenen Dateien. Diese zieht man einfach in ein weiteres Fenster. Je nach Dateityp erstellt das Programm dann jeweils eine neue Session, sprich entweder einen Daten oder einen Audiotrack. Leider werden dabei MP3-Dateien automatisch ins WAV-Format umkonvertiert, habe nicht die Funktion gefunden dies zu deaktivieren, ziemlich schlecht gemacht, das sollte jedes Brennprogramm doch können.
Hat man die Dateien in die Auswahl gezogen sieht man die einzelnen Dateien in den Sessions, deren Ursprungsort, Größe und Attribute, Dauer uvm. ! So behält man immer den Überblick. Mit einem Balken wird die Auslastung der CD angezeigt. Wenn man mit der rechten Maustaste über eine Datei geht kann man z.B. noch den CD-Text ändern, Attribute, Erstellungsdaten, sowie weitere Dinge manipulieren, schnell und einfach.
Ein Klick und die CD wird gebrannt. Die Bedienung ist anfangs leicht gewöhnungsbedürftig in diesen Menüs, man bekommt viele Informationen automatisch angezeigt, der Vorgang eigene CDs anzulegen ist mit anderen Programmen n
ach meiner Meinung einfacher geregelt und mit mehr Komfort auszuführen.
3.2 Digitale Audio und Daten Extraktion
Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Auf der linken Seite werden einem alle Sessions der eingelegten CD angezeigt, diese kann man nun einzeln auswählen, z.B. einen Audio-Track und diesen dann direkt in WAV, MP3 oder WMA extrahieren. Bei Daten kann man neue ISO-Dateien anlegen lassen um diese dann weiter zu nutzen.
3.3 Von CD-Rekoder auf CD-Rekorder kopieren
Wie der Name schon sagt kann man seinen CD-Brenner auch zum Einlesen benutzen, dies sollte man aber nur machen wenn man kein anderes Laufwerk zur Hand hat, ansonsten nutzt der Laser schneller ab. Auch hier bekommt man wieder einige zusätzliche Optionen, man kann zusätzlich zu den vorherigen Optionen noch die Dateien im RAW Format einlesen und dann brennen lassen, Lesefehler ignorieren und Lesefehler ignorieren lassen. Auch diese Funktion lässt sich ohne Probleme nutzen.
3.4 Direkt vom CD-Laufwerk zum CD-Brenner kopieren
Nachdem man die Lesegeschwindigkeit und Brenngeschwindigkeit sowie einen temporären Ordner festgelegt hat kann man ohne vorher ein Abbild ( Image ) auf der Festplatte zu erstellen diese sofort auf CD brennen, dabei sollte man dies aber nur machen wenn man über einen schnellen Rechner oder über einen Brenner mit Burn-Proof Technologie verfügt, da ansonsten der CD-Auswurf hoch sein dürfte, da einige CDs verbrannt werden, bei CDs welche Kopiergeschützt sind solltet ihr dies gleich lassen, legt vorher ein Image an, euer Mülleimer wird es euch danken.
3.5 Weitere Funktionen
Dies ist noch nicht alles, so kann man vor dem Brennen ein Image anlegen lassen und dieses dann in einem nächsten Schritt brennen lassen. Hier bekommt ihr wieder die üblichen Funktionen geboten, mit einer letzten Option kann man noch entweder in einem Schnelldurchgang seine CDRWs löschen, oder eine genaue Formatierung vornehmen, we
r möchte kann sie auch Direct-CD kompatibel machen, danach kann man direkt aus dem Explorer heraus Dateien auf das Laufwerk ziehen und die Daten werden gebrannt, wenn man über eine geeignete Software verfügt.
4. Optionen
Über die Menüleiste kann man zu den Optionen gelangen, hier kann man einige Standardwerte festlegen, z.B. wie groß Imagedateien maximal sein dürfen, die Lese- Schreibgeschwindigkeit usw.! Praktisch wenn man immer wieder die selben Typen von CDs brennen möchte. Weiterhin kann man sich noch über Soundeffekte bei bestimmten Ereignissen informieren lassen, so kann man bequem fernsehen und bei Fertigstellung einer CD wird man alarmiert. Dann lässt sich noch der Nutzer einstellen, Bestätigungen aktivieren welche im Log-Fenster angezeigt werden, die Größe der Log-Datei konfigurieren, Cache-Ordner festlegen, dass Überprüfen von Images und Dateien aktivieren und die Sprache einstellen, man kann sich nämlich für viele unterschiedliche Sprachen Versionen der Software herunterladen.
Zu guter letzt lässt sich noch einstellen in welcher Bitrate und welchem Format man die Audio-Dateien extrahieren möchte und für das Premastering noch persönliche Dateien wie Erstellungsdatum, Hersteller usw. einstellen.
5. Fazit
Ich bin ganz zufrieden mit der Software, aber leider ist die Benutzerführung für den Anfänger zu unübersichtlich und einige Optionen erst durch langes Suchen auffindbar. Als einzigste tolle Funktion kann man in diesem Falle leider nur hervorheben das die Software auch mit Safedisc 1 geschützten CDs klarkommt, sowie mit älteren Kopierschutzmaßnahmen wie z.B. unterschiedliche Session-Typen ( Mixed Sessions ), auch ist prima anzumerken das man mehrere Brenner gleichzeitig ansteuern kann, perfekt wenn man gleich mehrere CDs wie z.B. seine Urlaubsvideos gleich für die ganze Familie brennen möchte. Hier gibt es keine Probleme zu vermelden, jedenfalls mit 2 Brennern. Ansonsten finde ich aufgrund des
hohen Preises und der verwirrenden Bedienung welche Anfänger überfordern wird und aufgrund der dürftigen Hilfe-Dateien empfehle ich lieber zu Programmen wie ?Nero Burning Rom? oder ?WinOn CD 5? welches in diesen Tagen erscheinen dürfte. Ich hatte jedenfalls nach einigen Stunden alle Funktionen gefunden und mich mit der Bedienung vertraut gemacht, einiges ist aber zu umständlich zu machen und man wird durch zu viele Informationen überflutet. Ich bleibe doch lieber bei ?Nero Burning Rom?. Ist einfacher zu handhaben und bietet noch mehr Optionen, so vermisse ich z.B. die Erstellung von SVCDs mit den dazugehörigen Menüs, das Kopieren von MP3-Dateien und einigen weiteren Möglichkeiten. Da scheint der hohe Preis doch arg unverschämt, für den Semi-Professionellen Bereich z.B. für die Erstellung von Werbe-CDs im kleinen Stil kann ich die Software aber dann doch noch empfehlen, allen anderen empfehle ich einen großen Umweg im Regal in Kauf zu nehmen.
Einen schönen Tag wünscht euch an dieser Stelle
Euer Neo!
©2001-11-02
1. Preis und Installation
Um es gleich vorweg zu nehmen, dass Programm ?Discjuggler? ist gegenüber anderen Programmen ein wenig teurer, so kostet die Vollversion um die 140 DM, dies sieht schon ziemlich hoch aus, gibt es doch schon ganz gute Programme für weniger als 100 DM. Trotzdem sollte man nicht vorschnell urteilen. Wer lieber noch einen Blick auf das Programm werfen möchte kann sich von der offiziellen Homepage des Herstellers:
www.padus.de
eine Testversion herunterladen, die Größe der Datei beträgt gepackt 10 Megabyte. Die Installation geht schnell und ohne Probleme vonstatten, das Programm nimmt anschließend nur 4 Megabyte ein. Mir ist aufgefallen das eine PDF Datei, um genau zu sein das Handbuch nicht mitinstalliert worden ist. Denke mal liegt an der Installationsroutine.
2. Programmoberfläche
Beim Starten öffnet sich sofort wie bei vergleichbaren Programmen wie z.B. ?Nero? und ?WinOnCD? eine Art Wizard. Hier kann man angeben wie man seine CDs brennen möchte, diesen Startbildschirm kann man auch deaktivieren, später kann man aus einer Menüleiste heraus die selben Vorlagen aktivieren. Hat man sich für eine Vorlage entschieden gelangt man auf den Hauptbildschirm. Im oberen Bereich sind 2 Menüleisten angebracht, über die eine kann man
auf verschiedene Optionen direkt zugreifen und darüber findet sich die Windowsmenüleiste mit der lassen sich weitere Funktionen einstellen.
Der Untere Teil ist nicht sofort wie bei anderen Programmen aufgeteilt, sondern je nach Vorlage anders gestaltet, dadurch hat man das Gefühl ein uneinheitliches Programm vor sich zu haben, ich musste erst einmal die verschiedenen Vorlagen durchtesten und mit dann die einzelnen Aufteilungen des Bildschirms ansehen um mich mit den Funktionen vertraut zu machen. Wer früher gängige Programme wie ?WinOnCD? genutzt hat muss sich erst einmal umgewöhnen. Nach einiger Zeit hat man aber auch hier alle Funktionen schnell griffbereit.
3. Einzelne Programmteile
3.1 Premastering auf CD-Rekorder
Diese Funktion wird wohl alle freuen welche ihre CDs erst noch Mastern wollen, bevor sie weiter kopiert werden sollen. Dieser Programmteil erinnert noch am ehesten an andere Brennprogramme. Im unteren Bereich wird ein Ereignisprotokoll angezeigt, hier werden alle relevanten Informationen aufgezeigt welche beim Brennen von Interesse sein können, z.B. wenn ein defekter Sektor festgestellt worden ist. Darunter wird die nutzbare Größe auf den Rohlingen angegeben, sowie der aktuell genutzte Platz in der Auswahl.
Darüber findet man eine Statusanzeige welche den Verlauf anzeigt, rechts daneben kann man die Brenngeschwindigkeit einstellen. Mit einem weiteren Menü legt man die Anzahl der Kopien fest und ob die CDs nach dem Brennen auf Fehler überprüft werden sollen. Dies ist praktisch um zu testen ob wirklich alle Sektoren wirklich in Ordnung sind, der Vorgang nimmt auch nicht viel Zeit in Anspruch.
Auf der linken Seite kann man einstellen auf wie viele Brenner man die Auswahl brennen möchte, oder nur ein Image anlegen möchte, dass Programm spricht übrigens bis zu 48 Brenner direkt an, wer über die entsprechende Leistung und Brenneranzahl verfügt wird sicherlich glücklich sein. Mit 2 Brennern kla
ppt dieser Vorgang ohne Probleme, aber der Rechner sollte über mindestens 256 MB RAM und 600 MHz verfügen, ansonsten werden viele Rohlinge unnötig sterben, oder ihr brennt die CDs doch wieder eine nach der anderen CD.
Über Extra kann man noch festlegen in welchem Format, Mode 1 oder Mode 2 die CDs gebrannt werden sollen, ob die CD Bootbar gemacht werden soll, CD-Text bei Audio-Songs mit übertragen werden sollen, was wunderbar und ohne Probleme klappt, die CD übergebrannt werden soll und nach dem Brennen abgeschlossen werden soll. Für Karaoke CDs gibt es noch einen speziellen Kopiermodus, da ich aber keine solche CD besitze konnte ich diese Funktion nicht ausprobieren.
Um die Daten nun auf eine CD zu brennen muss man auf der linken Seite auf Explorer klicken, dann öffnet sich eine ähnliche Ansicht als wie bei ?Nero?! Über ein Fenster arbeitet man sich durch seine Verzeichnisse, auf der rechten Seite sieht man dann die enthaltenen Dateien. Diese zieht man einfach in ein weiteres Fenster. Je nach Dateityp erstellt das Programm dann jeweils eine neue Session, sprich entweder einen Daten oder einen Audiotrack. Leider werden dabei MP3-Dateien automatisch ins WAV-Format umkonvertiert, habe nicht die Funktion gefunden dies zu deaktivieren, ziemlich schlecht gemacht, das sollte jedes Brennprogramm doch können.
Hat man die Dateien in die Auswahl gezogen sieht man die einzelnen Dateien in den Sessions, deren Ursprungsort, Größe und Attribute, Dauer uvm. ! So behält man immer den Überblick. Mit einem Balken wird die Auslastung der CD angezeigt. Wenn man mit der rechten Maustaste über eine Datei geht kann man z.B. noch den CD-Text ändern, Attribute, Erstellungsdaten, sowie weitere Dinge manipulieren, schnell und einfach.
Ein Klick und die CD wird gebrannt. Die Bedienung ist anfangs leicht gewöhnungsbedürftig in diesen Menüs, man bekommt viele Informationen automatisch angezeigt, der Vorgang eigene CDs anzulegen ist mit anderen Programmen n
ach meiner Meinung einfacher geregelt und mit mehr Komfort auszuführen.
3.2 Digitale Audio und Daten Extraktion
Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Auf der linken Seite werden einem alle Sessions der eingelegten CD angezeigt, diese kann man nun einzeln auswählen, z.B. einen Audio-Track und diesen dann direkt in WAV, MP3 oder WMA extrahieren. Bei Daten kann man neue ISO-Dateien anlegen lassen um diese dann weiter zu nutzen.
3.3 Von CD-Rekoder auf CD-Rekorder kopieren
Wie der Name schon sagt kann man seinen CD-Brenner auch zum Einlesen benutzen, dies sollte man aber nur machen wenn man kein anderes Laufwerk zur Hand hat, ansonsten nutzt der Laser schneller ab. Auch hier bekommt man wieder einige zusätzliche Optionen, man kann zusätzlich zu den vorherigen Optionen noch die Dateien im RAW Format einlesen und dann brennen lassen, Lesefehler ignorieren und Lesefehler ignorieren lassen. Auch diese Funktion lässt sich ohne Probleme nutzen.
3.4 Direkt vom CD-Laufwerk zum CD-Brenner kopieren
Nachdem man die Lesegeschwindigkeit und Brenngeschwindigkeit sowie einen temporären Ordner festgelegt hat kann man ohne vorher ein Abbild ( Image ) auf der Festplatte zu erstellen diese sofort auf CD brennen, dabei sollte man dies aber nur machen wenn man über einen schnellen Rechner oder über einen Brenner mit Burn-Proof Technologie verfügt, da ansonsten der CD-Auswurf hoch sein dürfte, da einige CDs verbrannt werden, bei CDs welche Kopiergeschützt sind solltet ihr dies gleich lassen, legt vorher ein Image an, euer Mülleimer wird es euch danken.
3.5 Weitere Funktionen
Dies ist noch nicht alles, so kann man vor dem Brennen ein Image anlegen lassen und dieses dann in einem nächsten Schritt brennen lassen. Hier bekommt ihr wieder die üblichen Funktionen geboten, mit einer letzten Option kann man noch entweder in einem Schnelldurchgang seine CDRWs löschen, oder eine genaue Formatierung vornehmen, we
r möchte kann sie auch Direct-CD kompatibel machen, danach kann man direkt aus dem Explorer heraus Dateien auf das Laufwerk ziehen und die Daten werden gebrannt, wenn man über eine geeignete Software verfügt.
4. Optionen
Über die Menüleiste kann man zu den Optionen gelangen, hier kann man einige Standardwerte festlegen, z.B. wie groß Imagedateien maximal sein dürfen, die Lese- Schreibgeschwindigkeit usw.! Praktisch wenn man immer wieder die selben Typen von CDs brennen möchte. Weiterhin kann man sich noch über Soundeffekte bei bestimmten Ereignissen informieren lassen, so kann man bequem fernsehen und bei Fertigstellung einer CD wird man alarmiert. Dann lässt sich noch der Nutzer einstellen, Bestätigungen aktivieren welche im Log-Fenster angezeigt werden, die Größe der Log-Datei konfigurieren, Cache-Ordner festlegen, dass Überprüfen von Images und Dateien aktivieren und die Sprache einstellen, man kann sich nämlich für viele unterschiedliche Sprachen Versionen der Software herunterladen.
Zu guter letzt lässt sich noch einstellen in welcher Bitrate und welchem Format man die Audio-Dateien extrahieren möchte und für das Premastering noch persönliche Dateien wie Erstellungsdatum, Hersteller usw. einstellen.
5. Fazit
Ich bin ganz zufrieden mit der Software, aber leider ist die Benutzerführung für den Anfänger zu unübersichtlich und einige Optionen erst durch langes Suchen auffindbar. Als einzigste tolle Funktion kann man in diesem Falle leider nur hervorheben das die Software auch mit Safedisc 1 geschützten CDs klarkommt, sowie mit älteren Kopierschutzmaßnahmen wie z.B. unterschiedliche Session-Typen ( Mixed Sessions ), auch ist prima anzumerken das man mehrere Brenner gleichzeitig ansteuern kann, perfekt wenn man gleich mehrere CDs wie z.B. seine Urlaubsvideos gleich für die ganze Familie brennen möchte. Hier gibt es keine Probleme zu vermelden, jedenfalls mit 2 Brennern. Ansonsten finde ich aufgrund des
hohen Preises und der verwirrenden Bedienung welche Anfänger überfordern wird und aufgrund der dürftigen Hilfe-Dateien empfehle ich lieber zu Programmen wie ?Nero Burning Rom? oder ?WinOn CD 5? welches in diesen Tagen erscheinen dürfte. Ich hatte jedenfalls nach einigen Stunden alle Funktionen gefunden und mich mit der Bedienung vertraut gemacht, einiges ist aber zu umständlich zu machen und man wird durch zu viele Informationen überflutet. Ich bleibe doch lieber bei ?Nero Burning Rom?. Ist einfacher zu handhaben und bietet noch mehr Optionen, so vermisse ich z.B. die Erstellung von SVCDs mit den dazugehörigen Menüs, das Kopieren von MP3-Dateien und einigen weiteren Möglichkeiten. Da scheint der hohe Preis doch arg unverschämt, für den Semi-Professionellen Bereich z.B. für die Erstellung von Werbe-CDs im kleinen Stil kann ich die Software aber dann doch noch empfehlen, allen anderen empfehle ich einen großen Umweg im Regal in Kauf zu nehmen.
Einen schönen Tag wünscht euch an dieser Stelle
Euer Neo!
©2001-11-02
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