
Neuester Testbericht: ... Daten-CDs können kopiert werden, wobei hier die vereinfachende Funktion der 1:1-Kopie für Daten-CDs bereit steht, die ein wesentlich schnel... mehr
Nero ist wohl ausgebrannt?
Cequadrat WinOnCD 3.6

Name des Mitglieds: Silence01
Produkt:
Cequadrat WinOnCD 3.6
Datum: 17.03.03, geändert am 17.03.03 (669 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Umfangreichestes Brennprogramm das ich kenne
Nachteile: 1:1 geht immernoch besser mit Clonecd.
-= Vorwort =-
Ich persönlich nutze Nero als Brennprogramm am häufigsten. Das liegt daran, dass ich mit dem Programm am wenigsten Probleme habe. Ich besitze daneben noch WinonCD5.0, dies nutze ich in Ausnahmefällen und zwar deshalb weil es auf meinem Laptop installiert ist, auf dem Nero nicht so gut läuft.
Nun gut, dies soll nur zeigen, das ich seinige Erfahrungen mit Brennprogrammen habe. Die WinOnCd-Prof. Edition ist auf einem Rechner bei mir in der Arbeit Installiert, also ich benutze es aber besitze es nicht. Würde ich es mir den Kaufen?
-= Das Programm =-
Wie auch WinonCD 5.0 ist die 6er Version ein Brennprogramm welches so gut wie alle Möglichkeiten, zum erstellen CD/DVD, bietet. Es bietet, wenn auch für VideoCDs, eine spezielle Funktion zum Bearbeiten der Menüs und deren Inhalt.
Die Erstellung einer VCD oder SVCD ist in nur wenigen Minuten fertig gestellt und zwar per Drag & Drop.
WinonCD lässt sich, wie sein Vorgänger auch schon, in der aktuellen Version unter Windows XP Installieren.
Es unterstützt folgende Formate:
Data OverSpan? mit Multisession OverSpan: Die Verteilung großer Filme/Daten auf mehreren CD?s
Die Erstellung von VCD´s und S-VCD´s: Mit integrierten VCD Softwareplayer
DirectCD in der neusten Version: Ist nicht Installiert bei uns
Erstellung und bearbeiten von MP3 Musikalben.
Einen Unlimitierter MP3 Encoder dies bietet mein Nero leider nur als Zusatzplugin.
Advanced Audio Master Unterstützung
Einige erweiterte Funktionen zur Musikbearbeitung wie z.B. Schneiden.
Kennwortschutz mit Verschlüsselung: Damit kann man seine Daten mit einem Kennwort versehen. Finde ich persönlich nicht so wichtig.
Yamaha DiscT@2: Wenn der Brenner es unterstützt kann man Freien CD-Speicher mit Logos veredeln.
Und sämtliche anderen CD-Formate werden ebenfalls unterstützt wie z.b. Daten; Mixed-Mode; CD-Extra und und und.
Weiter Ang
aben stehen auf der Homepage von Roxio.
-= Die Installation =-
Die Installation lief auf dem Firmen angepassten WinXP-Client ohne Probleme durch, allerdings benötigt man Administratorrechte sonst geht nichts. Der Fraunhofer MP3 Codec welcher mitgeliefert wird, installiert sich ebenfalls automatisch.
Das Setupprogramm läuft praktisch automatisch durch, und es gibt keine ungewöhnlichen Ereignisse zu berichten. Nach dem Star kann man das Programm mit dem neuen Design der Oberfläche bewundern.
-= Die Praxis =-
Wie auch schon der Vorgänger verfügt das Programm über verschiedene Zusatztools. Zum einen wäre da der CD Emulator. Mit dem CD Emulator Emuliert man ein CD-Laufwerk welches dann im Explorer als richtig Laufwerk zu sehen ist. Mit ihm kann man Images laden und so verwenden als wären sie CD?s. Für daheim ist so ein Feature sehr von Vorteil, wenn es darum geht eine Spiele CD nicht immer im richtigen CD-Laufwerk haben zu wollen. So ein CD-Laufwerk ist meist unangenehm laut und der zugriff kommt gegen dem einer Festplatte ja nicht an. Außerdem kann man z.B. mehrere VideoCD?s Mounten und sie von z.B. WinDVD in Reihenfolge abspielen. Ist praktisch wenn man einen Gemütlichen Filmabend machen möchte.
Der integrierte Video CD Player ist auch hilfreich, so kann man sich den Film vor dem eigentlichen Brennen kurz anschauen.
Die Oberfläche (gräulich) des Brennprogramms ist einfach und übersichtlich gestaltet. Nicht nur Neulingen wird sie gefallen.
Das erstellen und Brennen von CD?s ist geht sehr flux und bedarf wenig Kenntnis. Sollte man dennoch nicht weiterkommen so verfügt es über eine recht hilfreiche Online-hilfe.
Burnproof und Rawcopymode (Erstellung von 1=1 Kopien) unterstützt das Programm genauso wie alle anderen Möglichkeiten wie ich sie von anderen Programmen her kenne. Z.B. Erstellung einer Boot-cd oder Audio CDs aus WAV, MP3 und WMA-Dateien.
Aber auch die Unterschiedlichen
Copiermodies sind super und einzigartig.
Das normale Disc-Copy arbeitet wie gehabt mit Fehlerkorrektur und kann die Kopie lesbarer machen als das Original. Hier ist Vorraussetzung, das kein Kopieschutz vorhanden ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, das so manche Ötteldisk bei der der Laser immer hin und her Springt weggeworfen werden konnte, da die Kopie ruhig lief.
Das Raw-Copy soll 1:1 Kopien ermöglichen, vorausgesetzt man hat einen geeigneten Brenner der dies erlaubt. Meiner Erfahrung zeigt allerdings, dass es keine Konkurrenz für Clonecd darstellt.
Mit Quick-Copy kann man ohne vorherige Analyse der CD mal eben schnell eine Kopie anfertigen. In meiner Praxis zeigt sich dies nur von Vorteil, wenn die CD unbeschädigt ist.
WinOnCD 6 läuft Stabil und ohne Problem, selbst bei diesem angepassten Betriebsystem.
-= Fazit =-
Würde ich mir das Programm kaufen? Ja, es bietet viele gute Möglichkeiten und vereint mehrere spezialisierte Brennprogramme in einem, und das um Ecken besser als der Vorgänger, ich behaupte sogar besser als Nero. Allerdings kaufe ich mir es jetzt erstmal nicht, da ich vor habe mir einen DVD-Brenner anzuschaffen will ich erstmal sehen ob dieses Programm vielleicht schon dabei ist, wenn nicht dann kaufe ich es in jedem Fall, vielleicht sogar die DVD-Editon kann man auch DVD-Filme mit erstellen. Die Preise sind mir momentan nicht so geläufig (will jetzt auch nicht im Internet danach kramen).
Die Oberfläche gefällt mir übrigens in dieser Version sehr gut. Sie hat ein schönes, verspieltes Design und ist dennoch übersichtlich und leicht zu bedienen.
Ach ja, meine Empfehlung hat es, und es wird sicherlich in naher Zukunft auch bei mir zuhause mein altes Brennprogramm Nero ablösen.
Bis zum nächsten mal,
Uwe
©2003@Silence01
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Brennsoftware

