
Produkttyp: Johnson Boote
Neuester Testbericht: ... -insbesondere in der Einfahrphase- und die Tatsache, dass der Johnson mit einem Gemisch 1:50 statt der üblichen 1:100 f... mehr
Spritschlucker mit alter Technik
Johnson 6HP

Name des Mitglieds: marphX
Produkt:
Johnson 6HP
Datum: 18.10.04, geändert am 18.10.04 (1435 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Leise
Nachteile: Umweltfeindlich, Spritschlucker, Alte Technik
Vorab: Ich habe bisher Erfahrungen mit Yamaha, Tohatsu und Suzuki-Aiussenborder sammeln können.
Der Johnson hat den Vorteil leise zu sein. Diesen Effekt erreicht er eher dadurch, dass er einen tiefen angenehmen Ton erreicht und nicht wie z.B. der Tohatsu mit einem hochfrequenten leicht klingelndem Ton. Auch die Kraft am Propeller die der Johnson im Wasser wirken lässt ist wirklich gut.
Die Umweltverträglichkeit -insbesondere in der Einfahrphase- und die Tatsache, dass der Johnson mit einem Gemisch 1:50 statt der üblichen 1:100 fährt und dabei nicht mal Bioöl verträgt stimmen bedenklich. Als wassersportler sollte man seine Umgebung nun nicht wirklich noch in dieser Art stetig verschmutzen.
Die Technik des Johnsons ist ebenso alt. Der Motor sperrt den Schaft nciht automatisch beim Einlegen des Rückwärtsgangs. Das tat sogar mein 11-Jahre alter Yamaha. Passt man nciht auf, legt den Rückwärtsgang ein und gibt Gas, dann schaut man in einen 6.000 Umdrehung/min. schnellen Propeller. Wer hier nicht richtig reagiert, nur weil er schwergängigen und schlecht angebrachten einen Hebel vorher nciht betätigt hat, kann sich schwer verletzen oder den Motor sogar zerstören.
Letztendlich ist die beste Wahl immernoch m.E. ein Yamaha oder ein ordentlicher Viertakter.
Der Verbauch beim Johnson liegt übrigens weit ab von allen anderen Außenbordern dieser PS-Klasse, aber leider negativ betrachtet. Er ist leider -wie für einen Amerikaner üblich- ein Spritschlucker und Umweltfeind.
Hände weg!
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Boot


