Omnitest Plus
Handlich, praktisch, einfach zu bedienen! - Omnitest Plus Blutzuckermessgerät

Erhältlich in: 11 Shops

Produkttyp: Braun Blutzuckermessgeräte

Neuester Testbericht: ... abgezogen werden muss. Dann einfach in den "Pin" (Stechhilfe) stecken, bis es einrastet. Es sind mehrere Nadeln vorhandeln, ... mehr

Handlich, praktisch, einfach zu bedienen!
Omnitest Plus

FrauSonnenblume

Name des Mitglieds: FrauSonnenblume

Produkt:

Omnitest Plus

Datum: 11.10.11

Bewertung:

Vorteile: Misst sehr genau, Teststreifen unempfindlich, leichte Bedienbarkeit schickes Set

Nachteile: Teststreifen sind sehr teuer (müssen nachgekauft werden)

Als ich das letzte Mal beim Doc war, kam der gleich mit einer unangenehmen Nachricht um die Ecke.
"Ihr Körper kann Zucker nicht richtig abbauen!"
"Hm, was heißt das? Diabetes?"
"Nein, noch nicht, aber es kann leicht werden, wenn Sie nicht aufpassen!"
Nun heißt es also kontrollieren, was ich esse und vor allem hin und wieder mal selbständig den Zuckerwert kontrollieren. Dafür brauchte ich ein kleines, praktisches Set, was ich schnell nebenbei anwenden konnte. Kurze Recherchen im Internet und ein Preisvergleich brachten mich auf das OMNITEST-Set von Braun, was ich kurzerhand bestellt habe.

= LIEFERUMFANG =

Das Set wird, neben umfangreichen Handbüchern und Anwendungsratgebern, in einer kleinen Ledermappe mit Reißverschluss geliefert, in der alle benötigten Utensilien rutschsicher in Gummihaltern aufbewahrt werden:
- Das Messgerät
- Batterien fürs Messgerät
- Die Einstechhilfe
- Einige Einstechnadeln
- Einige Teststreifen im Flakon

= DIE EINZELNEN GEGENSTÄNDE =

Vor dem ersten Stechen muss eine der Stechnadeln in die Einstechhilfe eingeführt werden. Die Nadeln haben auf der Spitze eine Kappe, die vor Verunreinigungen schützt und die vorher abgezogen werden muss. Dann einfach in den "Pin" (Stechhilfe) stecken, bis es einrastet. Es sind mehrere Nadeln vorhandeln, da man nicht länger immer die gleiche Nadel verwenden soll und schon gar nicht eine Nadel für mehrere Personen nutzen soll.

Der Pin hat mehrere Stufen (1-5) für die Einstichtiefe, was eine super Sache ist, denn jeder Mensch hat ja unterschiedliche dicke Haut an den Fingerkuppen. Kinder empfindliche, manche vielleicht Schwielen oder Hornhaut. Die Stufen regeln, wie tief die Nadel in die Haut dringt.

Die Teststreifen sollen immer trocken und sicher aufbewahrt werden. Dafür werden sie praktischerweise direkt in einer kleinen verschließbaren Dose mitgeliefert, aus der man jeweils immer einen separat entnehmen kann. Die Teststreifen haben eine Codierung. Das soll sicherstellen, dass die Streifen richtig funktionieren. Den Code findet man außen auf der Dose. Steckt man nun einen Teststreifen in das Messgerät muss der gleiche Code auf dem Display des Gerätes angezeigt werden, sonst sind sie ungültig.

Das Messgerät muss vor dem ersten Benutzen mit den mitgelieferten Batterien versorgt werden. Auch müssen alle Einstellungen VOR der ersten Benutzung neu eingerichtet werden. Es finden sich zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten in dem Gerät. Was genau eingestellt werden kann und wie das funktioniert wird ausführlich im mitgelieferten Begleitheft beschrieben.

Die wichtigsten Punkte wären:
- Blutzucker kann wahlweise in mmol oder mg angezeigt werden
- man kann Symbole für "vor oder nach dem Essen" eingeben
- alle Werte werden in bestimmten Zeitintervallen (Tage, Wochen, Monat) gespeichert und der Durchschnitt errechnet

= ANWENDUNG =

Man schaltet das Gerät ein und führt einen entnommenen Teststreifen in den vorgesehenen Schlitz ein. Auf dem Display müsste nun ein alphanumerischer Code erscheinen - der gleiche wie auf der Dose mit den Teststäbchen. Danach blinkt ein Blutstropfen auf dem Display, was bedeutet, dass das Gerät bereit zum Messen ist.

Man nimmt den Pin und zieht einmal am hinteren Ende an der beweglichen Kuppel - dieser Mechanismus bewirkt, dass die Nadel aufgespannt und in "Stechposition" ist.

Man setzt den Pin an die gewünschte Fingerkuppe (das Heft empfiehlt außen seitlich, was angeblich weniger weh tut - ich mache es immer direkt an der dicksten Stelle der Fingerkuppe, da tritt das Blut besser aus) und drückt hinten auf die Kuppel. Die Nadel schnellt hervor und hat in den Finger gestochen. Ich persönlich habe da keinerlei Schmerzempfinden bei, aber Menschen sind ja verschieden empfindlich.

Jetzt sollte sich ein Blutstropfen gebildet haben. Wenn nicht, bitte nicht drücken, sondern an einer anderen Stelle (mit evtl. größerer Stechtiefe) neu stechen. Man nimmt das Gerät mit dem Streifen und hält den vorderen Bereich des Streifens an den Blutstropfen. Der Streifen saugt das Blut direkt auf in die Kammer. Nur wenn das viereckige Plättchen komplett vollgesogen mit Blut ist, kann das Ergebnis richtig gemessen werden.

Nach wenigen Sekunden wird das Messergebnis auf dem Display angezeigt. Man kann den Streifen wegwerfen und alle Sachen wieder einpacken; das Ergebnis wird automatisch im Speicher angelegt.

= HINWEISE =

Vor dem Stechen sollten die Finger trocken und fettfrei sein (also am besten vorher waschen). Die Teststreifen sind so konzipiert, dass man sie mit den Fingern einfach herausnehmen und in den Gerät stecken kann. Man muss also keine Angst haben, dass man den Testbereich verschmutzt, wenn man ihn anfasst. Das finde ich persönlich super, weil man ja auf den Messstreifen drückt, wenn man ihn ins Gerät schiebt.

Fazit: Mir hat das Gerät zur Kontrolle sehr geholfen und meine Mutter (Diabetikerin) nutzt es regelmäßig!