Glucomen Glyco (mg/dl)
Und das mir... mir alten Naschkatze... - Glucomen Glyco (mg/dl) Blutzuckermessgerät

Produkttyp: Glucomen Blutzuckermessgeräte

Neuester Testbericht: ... verschiedene Möglichkeiten der Therapie: bei Grenzwerten wird zunächst (je nach Blutzuckerwert) unter regelmäßigen Zuckerkontrollen, eine ... mehr

Und das mir... mir alten Naschkatze...
Glucomen Glyco (mg/dl)

Brita2905

Name des Mitglieds: Brita2905

Produkt:

Glucomen Glyco (mg/dl)

Datum: 24.09.03, geändert am 08.06.04 (1572 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: siehe Text

Nachteile: siehe Text


Hallo,

bei meinem Vater wurde im vergangenen Jahr durch eine Routineblutuntersuchung Diabetes mellitus festgestellt. Im Rahmen einer Diabetiker-Schulung wurde er mit dem Umgang mit der Krankheit ansich und mit der Kontrolle mittels eines Blutzuckermeßgerätes vertraut gemacht. Seitdem kontrollierte er seine Zuckerwerte zu Hause in regelmäßigen Abständen.

Und ebenso kam ich zu Anfang des Jahres in den "Genuss", mich eingehend mit Blutzuckergeräten verschiedener Arten auseinanderzusetzen, denn, ich bin die Tochter meines Vaters und nenne laut Laborergebnissen einen latenten Diabetes mellitus Typ II mein Eigen. Die Diagnose veränderte natürlich meine Lebensgewohnheiten in drastischer Weise, aus der "alten Naschkatze" wurde... ;) Neeee neeeee, ab und an nasche auch ich und kann die süßen Knabberein mehr genießen denn je... alles eine Frage der Einstellung, denn schließlich ist Genuß nicht gleich Essen um jeden Preis, sondern das Ziel Genuß und Wohlbefinden auf hohem Niveau zu halten.

Auf Grund der guten Erfahrungen meines Vaters, Bekannten und aus eigenem Erleben verwende ich den "GlycOmen" und bin damit mehr als zufrieden...

Doch zunächst einmal: Was ist Diabetes mellitus?
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Was als schleichende Volkskrankheit bezeichnet wird, war schon im Altertum bekannt, denn Diabetes mellitus bedeutet nicht mehr als - honigsüßer Durchfluß - .
Jeder von Euch hat sicher schon gehört, daß es Menschen gibt, die mit entsprechender Diät, Medikamenten in Tablettenform, aber auch mit Hilfe von Insulin therapiert werden. Unterschiedliche Therapieformen lassen daraus schließen, daß es auch unterschiedlicher Formen des Diabetes geben muß.

In der Bauchspeicheldrüse wird Insulin hergestellt, welches eine blutzuckersenkende Wirkung hat. Je nach Erkrankungstyp wird entweder gar kein Insulin produziert, so daß dieses gespritzt werden muß, oder aber Insulin wird n
och hergestellt, kann aber auf Grund verschiedener Ursachen (Übergewicht), nicht richtig wirken. Somit steigt der Blutzucker stetig an, und wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird, kann der Betroffene in ein diabetisches Koma fallen, was unter Umständen tödlich ist. Generell unterscheidet man zwischen dem sogenannten - jugendlichen Diabetes (Typ I) und dem - sogenannten Altersdiabetes (Typ IIa und Typ IIb).

Der - jugendliche Diabetes -
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Wie der Name schon vermuten läßt, betrifft diese Art eher Menschen in jungen Jahren (Kinder und Erwachsene bis zu einem Alter von ca. 30 Jahren +/- ... Jahren). Die Bauchspeicheldrüse, in der das Insulin normalerweise hergestellt wird, ist nicht mehr in der Lage, dieses selber zu produzieren. Das kann natürlich nur bedeuten, das der Betroffene sich täglich Insulin in Form von Spritzen, sogenannten Pen's, seit einiger Zeit auch Insulinpumpen zuführen muß. Zuvor muß er seinen Blutzucker messen, um richtig zu dosieren.

Der - Altersdiabetes -
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Wie oben bereits beschrieben unterscheidet man hier zwischen Typ IIa und Typ IIb. Wie der Name aussagt, betrifft diese Art den älteren Menschen.

Warum unterscheidet man zwischen Typ IIa und Typ IIb? Beim Typ IIa handelt es sich um nicht übergewichtige Menschen, deren Bauch- speicheldrüse nicht oder nicht mehr in der Lage ist, selbstständig das nötige Insulin zu produzieren, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Die Therapie verläuft ähnlich wie beim jugendlichen Diabetiker. Beim Typ IIb handelt es um übergewichtige Menschen, deren Bauchspeicheldrüse zwar noch in der Lage ist, Insulin selbstständig zu produzieren, dieses aber auf Grunde der - Masse - nicht richtig wirken kann, und die Bauchspeichdrüse wesentlich mehr arbeiten muß, als im Normalfall. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Therapie: bei Grenzwerten wird zunächst (je nach Blutzuckerwert) unter regelmäßigen Zuckerkontrollen, eine entsprec
hende Diät verordnet, um unter anderem auch überflüssiges Gewicht drastisch zu reduzieren, damit die Bauchspeicheldrüse ihre Arbeit wieder normal aufnehmen kann.
Wenn eine Diät nicht mehr ausreicht, werden Medikamente mit Wirkstoffen wie z.B. Metformin oder Glibenclamid verordnet, um den Blutzucker wirkungsvoll zu senken.
Wird diese Form des Diabetes allerdings zu spät erkannt, und ist die Bauchspeicheldrüse zu stark geschädigt, dann wird auch hier wie beim Typ I oder Typ IIa therapiert, also Insulin von außen zugefügt.
Wichtig ist auch zu bemerken, daß neben dem guten Essen, Übergewicht und eventuell dank TV und PC Bewegungsmangel, auch die familiäre Veranlagung eine seit den letzten Jahren eine erhebliche Rolle spielt!

Was ist - normal - ?
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Seit einigen Jahren gibt es neue Laborrichtlinien, die die Blutzuckerwerte folgendermaßen aufschlüsseln:

- nüchtern
* bis 60 mg/dl Unterzucker
* zwischen 60 und 100 mg/dl Normalwert
* zwischen 100-140 mg/dl beobachtungs- würdig -
* ab 140 mg/dl behandlungs -würdig -

- nicht nüchtern
Nach dem Essen kann der Blutzucker für eine bestimmte Zeit (ca. 1-2 Stunden)
auf ca. 140 mg/dl ansteigen, danach fällt er wieder in den - normalen - Bereich ab.

Es ist durchaus möglich, dass sich einige Angaben mit denen eines weiteren, älteren Berichtes "meinerseits" überschneiden, aber die Vorabinfo ist nunmal mehr als wichtig...

Welche Arten der Zuckerkontrolle gibt es?
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Man unterscheidet zwischen der Blutzucker (BZ)- und der Urinzucker (UZ)messung mittels Teststreifen. Was ist der Unterschied?

Der U-Teststreifen zeigt die Zuckerausscheidung in den Urin ab einem BZ-Wert von 180 mg/dl an (sogenannte Nierenschwelle). Zu erkennen an unterschiedlicher Grünfärbung des orginal gelben Testfeldes. Das bedeutet, der Betroffene hat einen - Überblick - ab 180 mg/dl, was manc
hmal etwas ungenau sein kann, wenn die Gefahr einer Unterzuckerung besteht. Beim BZ-Teststreifen hingegen wird der Wert, nicht wie beim UZ-Teststreifen durch Farbvergleich, sondern mittels angezeigt Zahlen und somit - genau - angezeigt. Das wichtig um vor allem auch eine Unterzuckerung feststellen zu können.

Ihr seht also, es gibt einiges zu beachten, was auch der Grund dafür ist, daß ich meine - Einleitung - mehr als ausführlich gestaltet habe...

Unterschiedliche Firmen bieten über Katalog, Apotheken und Sanitätshäuser ihre Produkte an. Sicher habt Ihr Verständnis dafür, daß ich nicht auf alle Hersteller eingehen kann. Da mein Vater das GlucoMen GlycÒ Set von der Firma A. Menarini diagnostics Deutschland GmbH verwendet, möchte ich Euch dieses auch vorstellen, da auch ich einen Test - gestartet - habe.

Was beinhaltet das Set?
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Zunächst hält man einen handlichen Karton in den Händen, auf dessen Vorderseite das Zuckermeßgerät abgebildet ist, außerdem ist sofort erkennbar, mit welcher Einheit gemessen wird: mg/dl (es gibt auch noch die Einheit mmol/l). Mehrsprachig wird darauf hingewiesen, um was für ein Gerät es sich handelt, und von welcher Firma es produziert wurde. Die Rückseite des Kartons stellt sehr anschaulich mittels Fotos, was zum Set gehört. Außerdem wird die Handhabung kurz wiedergegeben. Eine knappe Erläuterung erfolgt wieder mehrsprachig: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Italienisch.

Beim genaueren Betrachten der Seiten des Kartons finden sich noch einmal die Setbestandteile im Einzelnen aufgelistet, inklusive Bedienungsanleitung des Gerätes, Garantiekarte und einem Diabetikertagebuch.

Die Teststreifen (GlucoMen ™ Sensor, Bestellnummer...)
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In einem Röhrchen mit 25 Teststreifen ist vermerkt, daß die Messung quantitativ und aus Kapillarblut, speziell mit dem GlucoMen Meßgerät erfolgt. Was heißt das? Die Bl
utprobe wird entweder aus der Fingerkuppe oder auch am Ohr entnommen, da sich hier die kleinsten Blutgefäße des Körpers befinden: die Kapillargefäße. Außerdem ist auch der Code (ist ausführlich in der Bedienungsanleitung beschrieben) bei dem Testgerät hier: F6 zu erkennen.

Glucotip Lancets fine (26G x 0,45 mm)
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In einer gesonderten Schachtel mit der obigen Aufschrift finden sich 25 Lancetten für die Stechhilfe (Glucoject Plus 2). Das sind sterile Einwegnadeln, die bis zu einer bestimmten Länge mit einer Plastikschicht umgeben sind, und deren Spitze auch auf diese Weise geschützt ist. Die verschiedenen Daten hierzu sind wieder mehrsprachig aufgeführt, inklusive mit dem Hinweis, keine Lancetten zu verwenden, deren Kappe (Schutz der Nadel) entfernt wurde oder schlichtweg fehlt, da keine Sterilität besteht.

Die Stechhilfe (Glucoject Plus 2)
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Die Stechhilfe befindet sich in einer Plastikschutzhülle, mit mehrsprachiger Erläuterung, daß es hier um ein fast schmerzloses Stechgerät zur Gewinnung von Kapillarblut handelt. Das Gerät hat die Form eines breiteren Kugelschreibers, welches aus einem Kopfteil (durch drehen ist die Stichtiefe von der Stufe 1-5 einstelllbar), einem Endteil, welches sich durch Ziehen spannen läßt und einem Mittelstück, in welchem sich ein Knopf befindet, und der durch Fingerdruck den Stechprozeß an sich auslöst).

Das Zuckermeßgerät GlucoMen GlycÒ (befindet sich in der mitgelieferten handlichen Tasche)
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Das Zuckermeßgerät gibt es in verschiedenen Farben. Ich habe hier ein in mehreren Blautönen mit einer weißen Aufschrift (Prodduktnamen). In der Mitte befindet sich ein - Datenanzeigefenster -. Und im unteren Bereich sehe ich einen anderfarbigen Knopf, der wichtig für das Einstellen des Testtreifencodes ist.

GlucoMen GlycÒ Check Sensor
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Es handelt sich um Kontrollteststreifen, einer liegt separat verpackt in einem integrierten Fach in der Tasche bei, ein Ersatzstreifen im Karton. Diesen verwendet man, wenn der Verdacht besteht, daß das Blutzukermeßgerät nicht richtig funktioniert. Die Handhabung erfolgt gemäß der Bedienungsanleitung wie die der - normalen - Teststreifen.

Die Bedienungsanleitung
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In der Bedienungsanleitung findet man zum einen alle wichtigen technischen Daten, den Hersteller, inklusive Adressen, die Rufnummer des Kundendienstes, noch einmal alle im Set enthaltenen Geräte mit jeweiligen ausführlichen Erläuterungen, die genaue Anleitung der Codierung des Gerätes, die einzelnen Schritte, die die Blutzuckernessung an sich beinhalten, Erläuterungen zur Speicherfunktion, die Kontrollmessung zur Meßgenauigkeit mittels Check Sensor, die Garantiekarte, die der Benutzer vollständig ausgefüllt an die Firma einsenden sollte, um bei Mängeln, im Rahmen der Garantie, kostenfreie Reparaturen in Anspruch nehmen zu können.

Das Tagebuch
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Im innenliegenden Tagebuch werden von Seiten des Patienten alle Meßergebnisse (Datum/Tageszeit/ Besonderheiten etc.) dokumentiert, um einen lückenlosen Überblick über die gesamten Werte zu haben. Zunächst kann der Betroffene persönliche Angaben machen wie: Name, Anschrift, nächster Angehöriger mit gleichen Daten, sowie Angabe (wenn sinnvoll) zur Therapie mit Insulin. Parallel zu den jeweiligen BZ-Werten, bzw. UZ-Werte, besteht weiterjin die Möglichkeit, jeweilge Blutdruckergebnisse und auch die Menge des verabreichten Insulins, Notizen wie Gewicht und evtl. Besonderheiten einzutragen. Das Tagebuch sollte immer bei sich getragen werden, damit wenn etwas passiert, schnell Klarheit über die Ursache besteht.

Die Tasche für alles
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Wer sich auch unterwegs testen muß, sollte die im Karton befindliche Tasche mitnehmen. Hier können alle wichtigen Uten
silien wie Meßgerät, Stechhilfe, Check-Sensor, Teststreifen und Lancetten in den dazugehörigen Laschen aufbewahrt werden. Das spart Platz und ist wirklich sehr praktisch.

Die Handhabung
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In der Bedienungsanleitung ist alles sehr genau und leicht verständlich beschrieben. Daher möchte ich mich nur auf das Wesentliche bschränken. Dem Röhrchen mit den Teststreifen wird einer entnommen und die Packung sofort wieder verschlossen. Dann steckt man den Streifen mit dem gestrichelten Ende in den vorgesehenen Schlitz des Gerätes, im Sichtfeld erscheint zunächst 888, dann der Teststreifencode und dann blinkt ein Blutstropfen, was bedeutet, das Gerät ist startbereit. Nun sticht man mittels Glucject Plus 2 (wie dies funktioniert habe ich bereits beschrieben) in die mit Hilfe von Daumen und Zeigefinger - gestaute - Fingerkuppe des Mittelfingers, drückt leicht seitlich und unter die Einstichstelle, bis ein größerer Blutstropfen zu erkennen ist. Dann hält man den Tropfen an das aus dem Gerät ragenden Testfeld, bis es völlig benetzt ist. Mit einem Piepston - zählt - das Gerät von 25 bis 0 und dann wird der genaue BZ angezeigt....

Der Preis
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Im Quelleversand las ich folgendes Angebot: das Set als solches kostet um die 39,- Euro, die Teststreifen ähnlich. Allerdings würde ich im Bedarfsfall empfehlen, weitere Angebote über Apotheken oder Sanitätshäuser "einzuziehen".

Garantie
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Wichtig zu wissen ist, daß eine Garantie ab dem Kaufdatum für 3 Jahre besteht. Daher ist es sehr wichtig, die Garantie-Registrierungskarte an die, in der Bedienungsanleitung angegebene Adresse zurückzuschicken. Für die mitgelieferte Batterie besteht allerdings keine Garantie.


Der Hersteller
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Ich habe bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, um welche Firma es sich handelt: A. Menarini diagnostics Deutschlans GmbH.

Der Kundenservice ist unter 01802-666-333 zu erreichen, sowie
: telefonisch unter 02131/91 66 30 oder via Fax unter 02131/9 16 63 20aber auch schriftlich unter: A.Menarini diagnostics Deutschland GmbH, Euro-Center, Europadamm 4, 41460 Neuss.

Das Plus
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Eine genaue Kontrolle mittels BZ-Meßgerät ist jederzeit möglich. Die Handhabung ist sehr einfach und somit wird der Betroffene nicht zusätzlich verunsichert.

Das Minus
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Die BZ-Teststreifen werden - nur - für Patienten mit der Diagnose: insulinpflichtiger Diabetes mellitus von den Krankenkassen (gesetzlich) bezahlt. BZ-Teststreifen sind im Verhältnis gesehen noch recht teuer: ca. 35,- Euro für 50 Stück. Allerdings solltet Ihr Euch, bei Bedarf, in verschiedenen Apotheken erkundigen, ob es nicht doch diverse Preisunterschiede gibt...

Fazit
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Ich persönlich finde es sehr praktisch, daß die Kontrolle des BZ auch außerhalb einer Arztpraxis erfolgen kann. Somit hat der Diabetiker, ganz gleich welchen Typs die Möglichkeit, sich bei Verdacht auf Unter- oder Überzucker sofort zu kontrollieren, um entsprechende Maßnahmen, die lebensrettend sein können einleiten zu können!!!

Ich habe das Blutzuckermeßgerät immer im Auto dabei und bin persönlich sehr zufrieden.



Danke für's Lesen, Brita


Copyright Brita2905


Fazit:

Weitere Angebote

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