Contour Usb Set Mg/Dl
Der etwas andere USB - Stick - Contour Usb Set Mg/Dl Blutzuckermessgerät

Erhältlich in: 10 Shops

Neuester Testbericht: ... übersichtlich und wird nur in einer Sprache ausgegeben. Zu guter letzt überzeugte die Messgerätetasche leider kaum. Sie ist mit keinen bes... mehr

Der etwas andere USB - Stick
Contour Usb Set Mg/Dl

Matze081

Name des Mitglieds: Matze081

Produkt:

Contour Usb Set Mg/Dl

Datum: 15.12.09

Bewertung:

Vorteile: Alles : Funktionen, Messgenauigkeit . . .

Nachteile: Vielleicht noch der Preis

Einleitung und die Details in Kurzform
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Mit dem Contour USB hat Bayer die Blutzuckermessgerätefamilie um ein wichtiges Mitglied erweitert. Vor allem junge und jung gebliebene Diabetiker haben so eine Möglichkeit, die Dokumentation ihrer Werte sehr einfach digital abzuspeichern. Durch die integrierte Software ist das Gerät auch unabhängig von selbstständigen Softwareprodukten. Daher waren wir besonders stolz auch dieses innovative Gerät testen zu dürfen.

* Firma : Bayer
* Gerätename : Contour USB®
* Blutprobenmenge : 0,6 µl
* Messzeit : 5 Sekunden
* Speicher : 2000 Werte
* Messbereich : 10 bis 600 mg/dL (0,6 - 33 mmol/L)
* Temperaturbereich : 5 bis 45 °C
* Kalibrierung : Automatisch
* Akku-Typ : Wartungsfreier, wieder aufladbarer Lithium-Polymer-Akku, 3,4 - 4,2 V (280 mAh) mit 5 Jahre Lebensdauer bei durchschnittlicher Gebrauchshäufigkeit
* Besonderheiten : Gerät mit integrierter Software und USB - Port für eine einfache Übertragung der Daten auf den Rechner

Lieferumfang in der Apotheke
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Im Lieferumfang enthalten sind das Messgerät, eine neue Variante der Stechhilfe Microlet von Bayer mit sechs farbigen Lanzetten, das Handbuch, eine Messgerättasche, ein USB-Verlängerungskabel und fünf Messstreifen für das Gerät (Galten früher nicht 10 Teststreifen als Standard für solche Sets?). Leider werden die Sets auch nur in einer Messeinheit - entweder mg/dl oder mmol/l ausgegeben. Die neue Stechhilfe ist ein wenig kleiner als Vorgängermodell und auch handlicher. Die Einstellungsmöglichkeiten sind genauso wie bei der alten Stechhilfe. Allein der Kappenverschluss versprach im Test, besser zu halten als bei der Microlet 1. Die bunten Lanzetten sind ganz nett, vor allem wenn man die zweite mitgelieferte durchsichtige Kappe verwendet. Diese ist vor allem für alternative Blutentnahmestellen (AST) gedacht. Das Handbuch ist mittelmäßig dick, durch farbige Registermarkierungen recht übersichtlich und wird nur in einer Sprache ausgegeben. Zu guter letzt überzeugte die Messgerätetasche leider kaum. Sie ist mit keinen besonderen Eigenschaften ausgestattet und verfügt über keine rutschfeste Gerätehalterung oder anderen durchaus schon vorkommenden Features. Trotzdem verdient der der Lieferumfang eine 75%ige Bewertung. Allein die fünf fehlenden Messstreifen und die Tasche führen zu einem definitiven Malus im Lieferumfang.

Optik und Verarbeitung
Das Messgerät erinnert optisch an einem breiten USB-Stick oder einen UMTS-Stick. An dem einen Ende befindet sich der USB-Port und am anderen Ende die Messstreifeneinführung. Somit ist es sehr handlich und gut zu in der Hosentasche zu verstauen. Auf der Oberseite sieht man das Display des Messgerätes. Die Optik ist somit sehr modern und ansprechend. Bei der Verarbeitung des Gerätes an sich haben wir keine Mängel vorgefunden, so dass dieser Punkt 90% der Bewertung erhält.

Menüführung
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Bevor man das Gerät das erste Mal startet, soll es per USB Port aufgeladen werden. In dieser Zeit sollten keine Messungen durchgeführt werden. Das Menü wird über einen separaten Knopf auf der Oberseite des Gerätes gestartet und am Ende der Nutzung auch wieder ausgeschaltet.
Die Menüführung selbst passiert durch drei Tasten an dem Ende des USB Ports. Beim ersten Start hat der Benutzer die Auswahl zwischen einem Schnellstart mit standardisierten Einstellungen oder dem Anpassungsassistenten. Dabei werden ihm Fragen zum Funktionsumfang, wie beispielsweise dem gewünschten Zielbereich gestellt, die er entweder annehmen oder verändern kann. Im Menü ohne eine Messung kann man dann den Speicher aufrufen, Trends bezüglich der Zielwerte anschauen oder die Setupeinstellung ein weiteres Mal vornehmen. Die Menüführung ist nur selten nicht intuitiv und bedarf eines Blicks in das Handbuch. Es ist insgesamt sehr übersichtlich und leicht zu verstehen und verdient somit 85 Prozentpunkte der Bewertung.

Messen
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Der Messvorgang an sich ist recht simple. Auf der gegenüberliegenden Seite von dem USB Port befindet sich der Einschub für die Messstreifen. Dabei startet sich das Messgerät und zeigt in einer Animation an, dass es bereit wäre den Messvorgang zu starten. Interessanterweise bleibt das Gerät nach einiger Zeit in diesem Stadium stehen, wenn man nichts gemacht hat und schaltet sich dann wiederum nach einigen Minuten aus. Mit dem Messergebnis soll man gleich angeben, ob die Messung vor oder nach (postprandial) dem Essen durchgeführt wurde. Gleichzeitig kann man weitere Notizen, wie beispielsweise "Mir ist unwohl" oder den genauen Zeitabstand zwischen Mahlzeit und Messung vornehmen. Über die Funktion "Erinnerung" kann man sich selbst eine Memo hinterlassen, dass man bspw. in zwei Stunden eine weitere Messung vornehmen will. In diesem Fall piept das Gerät recht laut und zeigt an, dass "eine Messung fällig wäre".

Der ganze Messvorgang wird abgeschlossen, indem man den Messstreifen aus dem Gerät zieht. Auch wenn bei dem Messvorgang kein klassischer Countdown erscheint, wie bei den anderen Messgeräten, ist die Messung doch als sehr gut, d.h. mit 95% zu bewerten. Sie ist schnell, benötigt wenig Blut, das Ergebnis ist gut auf dem Display zu lesen und kann mit zusätzlichen Infos ausgestattet werden. Im längeren Test wurden viele Messungen durchgeführt, ohne zusätzliche Infos einzugeben, doch selbst in diesem Fall kann man aus den Werten viele Rückschlüsse per Software ziehen.

Software
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Ein großer Vorteil der Stechhilfe ist die mitgelieferte Software auf dem Stick. Wenn man diesen einsteckt, erscheint GlucoFacts als Laufwerk. Durch einen dortigen Doppelklick startet das auf JAVA basierende Programm. Sofort werden die Daten vom Stick eingelesen und in der Software verarbeitet. Gleichwohl die Software keinen gigantischen Funktionsumfang hat, ist sie für die digitale Werteanalyse vollkommen ausreichend. Wir haben sie eher als eine detaillierte Erweiterung der Auswertungsmöglichkeiten auf dem Gerätedisplay (Siehe Menüführung) empfunden.

Eine Auswahl der Funktionen ist:
- 5 verschiedene Berichtsmöglichkeiten in
o Tagebuch-
o Trend-
o Tageszeiten-
o Wochentages- und Diagrammübersichten
- Profilbearbeitung
- Einstellungen bezüglich der Zielwert- und Tageszeitendefinition
- Geräteeinstellungen
- Druckmöglichkeiten

Insgesamt ist der Bereich Software schwer zu bewerten, da es die erste von uns getestete integrierte Software ist. Nur an zwei Stellen mussten wir ein wenig experimentieren, um die Funktionsweise zu erkennen. Daher verdient dieser Punkt 97 Prozentpunkte der Bewertung.
Preis
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Das ganze Set kostet im Handel zurzeit ab 43,95 Euro. Damit ist das Set im Vergleich zu anderen Messgeräten recht teuer. Das normale Bayer Contour bspw. kostet um die 10 Euro, während das Contour Link für die Paradigm Insulinpumpen für 35 Euro im Internet entdeckt wurde. Die Sensoren sind bei allen drei Geräten gleich und ebenfalls relativ preisintensiv: 26,90 Euro bis 40,13 Euro hätten während der Testphase dafür bezahlt werden müssen.
Wenn man jedoch die im Vergleich zu anderen Geräten zusätzliche USB Technik und die Software mit einberechnet, relativiert sich der Preis und die Bewertung dieser Kategorie: 70%

Meinung, Kritik und Fazit
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Das Contour USB ist zurzeit noch ein absoluter Neuling. Mit der Nutzung der schnell Daten übertragenden USB-Technik geht Bayer mit diesem Gerät neue Wege. Gleichwohl die Software, die Messgerätetasche und die Steuerung des Gerätes ein wenig überarbeitet werden könnten, überzeugte es in der einfachen Messung, der Auswertung der Werte und dem gut lesbaren Display. Dies drückt sich auch im Ergebnis des ausführlichen Tests aus. Mit durchschnittlich 85 1/3 Bewertungspunkten liegt das Gerät im "guten" Bewertungsbereich

© Matze081 (ciao.de dooyoo.de)

PS: Dieser Bericht wurde ebenfalls auf DiabetesIndex.de veröffentlicht.

Fazit: ;o)

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