Medisana Oberarm-Blutdruckmessergerät ecomed BU-90E
Ich mach Druck - Medisana Oberarm-Blutdruckmessergerät ecomed BU-90E Blutdruckmessgerät

Produkttyp: Medisana Blutdruckmessgeräte

Neuester Testbericht: ... denn bei etwas schummrigen Licht, lassen sich die schwarzen Ziffern auf grauen Grund nicht immer eindeutig ablesen. Ist für mic... mehr

Ich mach Druck
Medisana Oberarm-Blutdruckmessergerät ecomed BU-90E

MademoiselleMeow

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Produkt:

Medisana Oberarm-Blutdruckmessergerät ecomed BU-90E

Datum: 08.12.16

Bewertung:

Vorteile: aufschlussreiche Bedienungsanleitung, 2 Nutzer, Speicher

Nachteile: Tasten - Benutzung manchmal umständlich

In unserem Haushalt befindet sich schon seit Jahren ein Blutdruckmessgerät. Gerade wenn man auf der Suche des Grundes für sein Unwohlsein ist, hat so ein Gerät schon häufig Klarheit gebracht. Manchmal war es Bluthochdruck, manchmal war er zu niedrig. Zu niedrig ist er vor allem oft bei mir, ich nenne das dann immer Kinder-Blutdruck. Wenn ich richtig gezählt habe, sind wir mittlerweile beim 3. Blutdruckmessgerät, über das ich heute auch berichten werde. Das alte Gerät, auch eines von Medisana, war zwar noch nicht kaputt, schien aber nicht mehr so zuverlässig zu messen. Eine Neuanschaffung ist hier meist gar nicht zu teuer, deswegen ist es wieder ein Modell von Medisana geworden.
Vom Aussehen her hat sich nicht viel geändert, etwas schicker vielleicht und auch die Funktionen sind nahezu dieselben geblieben. Das war auch so gewollt, denn mit den Funktionen des vorherigen Geräts waren wir sehr zufrieden.
Mit einer Note von 1,4 ist das Blutdruckmessgerät sogar der Testsieger und sollte somit nicht enttäuschen. Trotzdem kann man sich auf solche Testergebnisse ja nicht immer verlassen, deswegen habe ich das Gerät für euch nochmal genauer unter die Lupe genommen und auf etwaige Mängel untersucht.



Der Preis
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Das Blutdruckmessgerät ist bei verschiedenen Händlern erhältlich und erschwinglich. So bezahlt man zwischen 16 und höchstens 33 Euro. Da das schon eine ganz schöne Spanne ist, lohnt sich hier der Preisvergleich. Gut kommt man z.B. bei Media Markt weg, wo man das Gerät für knapp 20 Euro inklusive Versandkosten bekommt.



Das Ecomed BU-90E Blutdruckmessgerät
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Zunächst möchte ich das Gerät erst einmal vorstellen. Was kann es, was macht es besonders?

Das Gerät ist für die Messung am Oberarm gedacht. Dafür wird eine extra breite Manschette (22-36 cm Umfang) mitgeliefert, die es möglich macht, selbst an gut trainierten oder dickeren Oberarmen zu messen.

Die Messergebnisse werden im übrigen auch gespeichert. Dies geschieht automatisch und so stehen für die 2 einstellbaren Benutzer jeweils 90 Speicherplätze zur Verfügung. Wie man die abruft, dazu später. Ist nämlich ein bisschen kniffelig.
Des weiteren kann man natürlich auch Datum und Uhrzeit einstellen.
Das Messergebnis selbst, wird in 3 Werten angezeigt: Systole, Diastole und Puls, sowie die Arrhytmie -Anzeige. Was darunter zu verstehen ist, reiße ich später im Bericht mal kurz an.
Dazu gibt es dann noch eine Farbskala, die anzeigt, ob sich die Werte im grünen, gelben oder roten Bereich befinden.
Außerdem gibt es noch die Funktion, den Mittelwert der letzten 3 Messwerte berechnen zu lassen.

Technische Details:

- kein farbiges Display
- keine Displaybeleuchtung
- betrieben mit 4 AAA Batterien (mitgeliefert)



Die Ausstattung
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Ich stelle euch das Gerät hier mal kurz vor und gehe auf die Dinge ein, die man auf dem Foto nicht so gut beurteilen kann.
Mit dem Gerät erhält man eine Säckchen, in dem man es verstauen kann. Kein qualitativ hochwertiges Behältnis, aber eine nette Gratis Beilage.
Gerät und Manschette lassen sich einfach mit dem Schlauch verbinden, kein Problem.
Tasten sind, wie bei den meisten Geräten dieser Art, rar. Insgesamt hat man nur die drei Tasten zut Verfügung, die ihr auch auf dem Foto seht. Das ist die MEM Taste, die START/STOP Taste und die SET Taste. Die Tasten sind für verschiedene Funktionen zuständig, manche auch für mehrere.
Ohne Gebrauchsanweisung kommt man da nicht weit, weil die Bedienung der Tasten oft nicht eindeutig sind. Dazu aber später etwas mehr.



Die Bedienungsanleitung
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Wow, wie so oft, hat man hier nicht nur die deutsche Bedienungsanleitung mitbekommen, sondern auch noch die für sieben weitere Sprachen. Das das immer ein dickes Faltblatt ist, kommt hier ganz schön viel unnötiger Papierkram zusammen.

Neben den grundlegenden Dingen, z.B. wie man das Gerät in Betrieb nimmt, informiert die Broschüre außerdem über die Messwerte. Wenn man ein Blutdruckmessgerät verwendet, sollte man ja schon wissen, was die 3 Werte zu bedeuten haben. Fand ich sehr gut, denn abgesehen vom Puls, wusste ich nie so recht, was die anderen beiden Werte messen.
Zusätzlich informiert die Bedienungsanleitung, ob die Werte im normalen, zu niedrigen oder zu hohen Bereich liegen. Da kann man seine gemessenen Werte gut abgleichen und sieht, bei welchen werten das Problem liegt.
Sollte mal ein Problem mit dem Gerät selbst vorliegen, gibt es außerdem eine Reihe von Lösungsvorschlägen.

Insgesamt eine sehr gut, umfangreiche Bedienungsanleitung, die keine Fragen offen lässt.



Die Anwendung
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Wie man so eine Manschette anlegt, weiß ja sicher jeder. Diese lässt sich mit einem Klettverschluss befestigen und sollte straff anliegen. Je nachdem, wer misst, kann man mit Hilfe der MEM Taste Anwender 1 oder Anwender 2 auswählen. Der jeweilige Anwender ist durch ein kleines Männchen mit einer 1 oder 2 gekennzeichnet.
Durch drücken der START/STOP Taste beginnt das Gerät mit der Messung, was ein doppelter Piepton ankündigt. Das Gerät pumpt solange auf, bis genug Druck erreicht ist und lässt die Luft dann langsam wieder ab. Das kann den Arm mitunter ganz schön abquetschen, also die Manschette vielleicht besser nicht zu straff anlegen. Der angestiegene Druck wird wieder heruntergezählt und zeigt dabei ein blinkendes Herz Symbol an. Das sind die empfangenen Herztöne, die zusätzlich durch einen Piepton untermalt werden.
Sobald alle Luft herausgelassen ist, erscheinen die 3 Werte und gegebenenfalls das Arrythmie- Zeichen.
Der gemessene Wert wird automatisch gespeichert, das Gerät kann wieder ausgeschaltet werden.



Die Anzeige
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Damit ihr auch wisst, was da angezeigt wird und ob sich der Kauf eines solchen Geräts für euch überhaupt lohnt, erkläre ich hier mal kurz die gemessenen Werte:


1. Wert (systolisch): Blut- Ausströmphase des Herzens
2. Wert (diastolisch): Rest-Druck bei Erschlaffung des Herzmuskels
3. Wert (Puls): Ist klar, misst den Herzschlag

Arrythmie- Symbol: Das ist dieses Zick- Zack Zeichen, das auch beim EKG angezeigt wird. Hier wird es nur angezeigt, wenn Unregelmäßigkeiten beim Puls festgestellt werden.
Herz-Symbol: Das Puls Symbol. Es wird mit Beginn der Messung angezeigt und blinkt im Takt mit dem Puls.

Balken-Anzeige: Diese richtet sich nach dem farbigen Balken-Diagramm, die außerhalb des Displays aufgedruckt ist. Sie reicht vom grünen, über den gelben, den orangen, bis zum roten Bereich. Je nach dem, in welchen Bereich sich die gemessenen Werte befinden, reicht der Balken auf dem Display bis zu eben jenem. Das heißt, hat jemand starken Bluthochdruck, reicht der digitale Balken bis ganz nach oben zum roten Bereich.

Des weiteren kann das Display noch ein Batteriesymbol für fast leere Batterien, den Speicherplatz und M das Speichersymbol anzeigen. Aber das muss ich ja nicht weiter erklären.
Damit ist das Display quasi randvoll mit allerlei Zeichen, von denen man, hat man sie erst einmal verstanden, allerhand ablesen kann.



Weitere Funktionen
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Zu den "Extras" gehören bei diesem Gerät die Speicherplätze und die Berechnung des Mittelwerts der letzten drei Messwerte.

Wie schon oben erwähnt, lassen sich pro Anwender 90 Messungen speichern. Um diese abzurufen, drück man beim ausgeschalteten Gerät die MEM Taste. Dann erscheinen zunächst die Mittelwerte. Mit jedem weiteren Klick der MEM Taste, lassen sich dann alle 90 Einträge nach und nach anzeigen.
Sollen alle Einträge gelöscht werden, genügt ein 7-maliges drücken der SET Taste.

Mir gefallen diese Funktionen. Gerade, wenn man seine Werte über einen längeren Zeitraum dokumentieren will oder muss, ist der Speicher, sowie der Mittelwert sehr nützlich.




Mein Fazit
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Ich bin zwar nicht der Hauptnutzer des Blutdruckmessers, aber da ich die gemessenen Werte auch verstehen will, habe ich mich, auch dieses Berichts wegen, näher mit dem Gerät auseinander gesetzt und benutze es nun auch dementsprechend häufiger. Großes Lob gilt der Bedienungsanleitung. Nicht immer hat man so ein umfangreiches Heftchen dabei, das einem nicht nur die Bedienung näher bringt, sondern auch näher über die Funktionen informiert. Kurz und knapp und nicht zu kompliziert.
Komplizierter dagegen, ist die Anwendung durch die Tasten. Datum/Uhrzeit lassen sich dank Bedienungsanleitung zwar schnell einstellen, aber das Wechseln der Nutzer hat mich immer wieder durcheinander gebracht. Ich musste oft hin und her drücken, an und aus stellen, bis ich es dann endlich raus hatte. Genauso das löschen des Speichers. 7-maliges drücken einer Taste? Da wünscht man sich dann doch ein paar Tasten, vielleicht kleinere, mehr, damit die Bedienung schneller vonstatten geht und auch eindeutiger ist.
Den Messvorgang selbst, fand ich angemessen schnell und auch nicht unangenehm. Das Blutdruckmessgerät, das wir vorher hatten, hat mir manchmal den Arm fast abgequetscht. Trotz meiner sehr dünnen Ärmchen, ließ sich die Manschette auch ohne Probleme anbringen. Das ist auch eine Sache, die ich positiv bewerte, denn die Manschette ist quasi für jeden Armumfang geeignet.
Gibt es Dinge, die hätten besser sein können? Abgesehen von den Tasten, hätte ich es vielleicht besser gefunden, wenn man auf das nervige Piepen beim "runterzählen" verzichtet und es stattdessen ein beleuchtetes Display gegeben hätte. Beides Schnick Schnack, aber wenn ich die Wahl hätte, dann wäre es eher eine Displaybeleuchtung, denn bei etwas schummrigen Licht, lassen sich die schwarzen Ziffern auf grauen Grund nicht immer eindeutig ablesen. Ist für mich aber trotzdem kein großer Kritikpunkt.
Viel zu meckern habe ich bei dem Ecomed Blutdruckmessgerät von Medisana nicht. Das einzige, was mich mal wieder nervt, sind die wenigen Tasten, an denen man teils ganz schön rumdrücken muss, um zum Ziel zu gelangen. Aber dafür gleich einen ganzen Stern abziehen? Ich würde hier einen halben Stern abziehen, aber das gibt es ja nicht. Deshalb bekommt das Messgerät von mir trotzdem die vollen 5 von 5 Sterne. Gutes Gerät mit mehreren Funktionen und einer umfangreichen Bedienungsanleitung zu einem guten Preis. Besser als der Vorgänger, ich kann das Gerät also auf jeden Fall weiterempfehlen.

Fazit: siehe oben

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