Battleship (Blu-ray)
Gähn - Battleship (Blu-ray) Blu-ray Filme

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Neuester Testbericht: ... und amerikanischen Seeleuten. Dieses findet im Rahmen eines internationalen Manövers bei Hawaii statt. Die Japaner gewinnen weil ein Am... mehr

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Battleship (Blu-ray)

templerthomas

Name des Mitglieds: templerthomas

Produkt:

Battleship (Blu-ray)

Datum: 16.05.12

Bewertung:

Vorteile: viel Action, explodierende Schiffe

Nachteile: der Rest vom Film

Und wieder mal ein Kinobericht in der blu-ray Kategorie. Als ich zuletzt beim Team hier anfragte war dies ok da die Seite auch im Jahre 2012 keinen Kinoteil hat. Dafür ist der hier vorerst mal exklusiv für diese Seite. Die blu-ray kann man aber auch schon bestellen - ich rate euch freilich davon ab.

Daten:
Darsteller: Liam Neeson, Taylor Kitsch, Alexander Skarsgard, Rihanna, Brooklyn Decker
Regisseur(e): Peter Berg
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universal/DVD
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 131 Minuten

Das Battleship kein intellektueller Film ist war mir natürlich klar, aber das er so hirnlos ist war dann doch verwunderlich. Ich musste mir den Film ansehen - aber das machte ihn dann auch nicht besser.

Inhalt- ach ja den gibts auch

Der Film beginnt mit einem Fußballspiel zwischen japanischen und amerikanischen Seeleuten. Dieses findet im Rahmen eines internationalen Manövers bei Hawaii statt. Die Japaner gewinnen weil ein Ami, Alex Hopper (Taylor Kitsch) den entscheidenden Elfer vergibt. Im Anschluss ans Spiel gibts dann eine Klopperei zwischen Hopper und einem Japaner. Die bleibt - da beide dichthalten - ohne Konsequenzen aber Hopper verärgert damit den Admiral der Flotte (Liam Neeson). Blöd gelaufen da doch Hopper bei ihm um die Hand seiner Tochter Sam (Brooklyn Decker) anhalten wollte. In einer Rückblende sehen wir dann wie Hopper diese kennenlernte und wie er zur Marine kam. Dafür war sein Bruder Stone (Alexander Skarsgård) verantwortlich.
Dann kommen die Aliens und es geht für die Menschheit ums Überleben. Die Aliens errichten eine Saugglocke über Hawaii und schirmen den Teil der Welt vom Rest ab. Nur die Kriegsschiffe der Navy und das japanische Kriegsschiff können die Aliens damit noch aufhalten....

Eine Verfilmung die auf einem Spiel basiert muss nicht unbedingt schlecht sein. Der US-Spielemulti Hasbro hat wie schon bei Transformers auch genug Kohle herangebracht um tolle Spezialeffekte auf die Kinoleinwand zu bringen. Aber inhaltlich wäre ein bischen mehr schon angebracht gewesen.
Die Aliens sehen aus wie Orks aus dem Weltall. Nicht sehr gelungen.
Und auch Regisseur Peter Berg fiel nichts ein. Die Charaktere sind klischeehaft bis zum Abwinken.
Da ist der toughe Rebell, der weise Bruder (der aber ziemlich schnell draufgeht), das hübsche Mädel und das toughe Mädel. Dazu kommt noch ein frustrierter Kriegsveteran der zum Held wird. Tja.
Ab dem Auftreten der Aliens lässt Berg es krachen. Zeit für sinnvolle Dialoge oder ein bischen Tiefgang ist dann nicht mehr.

Wer nur Action sehen will kommt dabei durchaus auf seine Kosten. Der Soundtrack passt auch gut. Das wars dann aber halt schon. Der übliche US Kriegspatriotismus wird hier nochmals gesteigert und zwar mit Weltkriegsveteranen (die machen sich einfach am besten, weitaus besser als Vietnamveteranen also nicht doch) die helfen den Aliens den Garaus zu machen. Ein uraltes Schlachtschiff als Alienkiller, während zuvor modernste Schiffe mühelos von ihnen pulverisiert wurden - sehr logisch. Die Schauspieler sind wirklich grottenschlecht. Rihanna ist wie erwartet total talentlos aber auch Kitsch fällt leider in diese Kategorie. Berg schafft es nicht den Film halbwegs zusammenzuhalten. Ein roter Faden existiert kaum. Dazu wurde sehr schlecht recherchiert. Rihanna brüllt Danke auf hawaianisch bevor sie einen Alien abmurkst? Aha.

Fazit: Hirnloser Actionkracher .... dabei gibts mit den Avengers eh grad einen tollen Actionfilm.

Fazit: nicht empfehlenswert