Metz mecablitz 40 MZ-3i
Das Metz Mecablitz 40MZ2! Ein optimales Blitzgerät für Einsteiger und Profis - Metz mecablitz 40 MZ-3i Blitz

Produkttyp: Metz Blitzgeräte

Neuester Testbericht: ... gekauft werden. Was zunächst wie ein Nachteil aussieht ist einer der größten Vorteile des Metz-Systems! Falls man einmal die Kameramarke w... mehr

Das Metz Mecablitz 40MZ2! Ein optimales Blitzgerät für Einsteiger und Profis
Metz mecablitz 40 MZ-3i

bidone

Name des Mitglieds: bidone

Produkt:

Metz mecablitz 40 MZ-3i

Datum: 25.05.02, geändert am 13.04.04 (3417 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: flexibel, hohe Leistung, auch für Profis geeignet

Nachteile: schaltet nicht immer zuverlässig ab

seit vielen Jahren ist mein Metz 40MZ-2 mein treuer Begleiter auf Fototouren.
Hier nun eine kurze Gerätebeschreibung und meine Erfahrungen mit dem Gerät.

Aufbau:

Das Blitzgerät besteht aus dem Metz SCA-Adapter (einer der größten Vorteile des Metz-Systems, doch dazu später mehr) und dem eigentlichem Blitzgerät, die beide zusammengesteckt werden, danach wird das Gerät auf den Blitzschuh der Kamera aufgesetzt und mit einem Drehgriff verriegelt. Der Deckel lässt sich leicht verschieben und gibt dann das Batteriefach frei. Das nimmt 4 Stück Mignon-Akkus oder Batterien auf. Das Blitzgerät kann man auf dem SCA-Adapter um 360 Grad schwenken, wobei es in 45 Grad-Schritten einrastet. Das hat den Vorteil, dass Kamerasichtfeld und Blitzausleuchtung nicht identisch sein müssen.
Der vordere eigentliche Blitzkopf läßt sich bis ca. 80 Grad nach oben und ca. 10 Grad nach unten schwenken. Dadurch kann man indirekt über die Decke blitzen, ohne dass es zu starker Aufhellung zB. der Gesichter kommt. Dann kommt auch der zweite, im Gerät eingebaute, Blitz zum Einsatz. Der verhindert dann zum Beispiel Schatten unter den Augenbrauen, die beim einfachen indirekten Deckenblitz gern mal entstehen. Eingeschaltet wird er einfach an einem kleinen Schiebeschalter auf der linken Geräteseite.
Auf der Geräterückseite findet man ein hintergrundbeleuchtetes LCD-Display, dass einen sämtliche Daten und Einstellmöglichkeiten aufzeigt sowie den Betriebsartenschalter und den Einschaltknopf.

Bedienung:

Das Gerät wird auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt und mit der Befestigungsmutter gekontert. Nun schaltet man zuerst die Kamera und dann den Blitz ein. Nach erfolgter Aufladung des Blitzkondensators leuchtet ein grünes Bereitschaftslämpchen auf.
Stellt man den Schieber für die Blitzart auf TTL so steuert die Kamera den Blitz vollautomatisch. Das heißt dass die Blitzstärke nach erfolgter Belichtungsmessung vollautomatisch eingestellt wird. Die Stellung des
Blitzreflektors richtet sich dann auch automatisch nach eingesetzten Objektiv bzw. der Zoomstellung. Mit dieser Einstellung kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Alles funktioniert dann automatisch und bei ausreichender Belichtung leuchtet ein rotes OK-Lämpchen auf und informiert den Benutzer, dass die Aufnahme korrekt belichtet wurde. Es lässt sich zusätzlich auch noch ein OK-Ton einstellen, dann erfolgt bei korrekter Belichtung ein zusätzlicher Ton. Das ist aber nicht überall angebracht zB. in Kirchen kann es störend auf andere Besucher wirken.
Dabei kann man auf der LCD-Anzeige jederzeit alle notwendigen Daten ablesen.
Der fortgeschrittene Benutzer kann alle Einstellungen manuell vornehmen.

Anzeige:

Nachdem Blitz und Kamera eingeschaltet sind überträgt die Kamera beim leichten Andrücken des Auslöseknopfes die notwendigen Daten. Die werden dann auf dem LCD-Display angezeigt.
Das wären:
eingestellte bzw. von der Kamera ausgelesene ISO Filmempfindlichkeit
die Blitzreichweite in Metern
die Zoomstellung des Blitzreflektors
die Blende

Lieferumfang:

Das Blitzgerät wird im Karton mit Bedienungsanleitung und Tasche geliefert.
Der SCA-Adapter für die Verbindung zwischen Kamera und Blitz muss extra gekauft werden. Was zunächst wie ein Nachteil aussieht ist einer der größten Vorteile des Metz-Systems! Falls man einmal die Kameramarke wechselt brauch man kein teueres Blitzgerät sondern nur den SCA-Adapter wechseln! Und das ist einzigartig und besonders wenn man Neueinsteiger ist und eventuell die Marke wechsel möchte oder wenn man verschiedene Systeme besitzt ist das ein großer Vorteil.

Technische Daten:

Leitzahl 40 (Blitzreichweite in Metern bei ISO 100)
integrierter AF-Meßstrahl
LED-Anzeige für Bereitschaft und Belichtung
manuell einstellbarer Blitzbetrieb
TTL-Betrieb
Synchronisation auf dem zweiten Verschlußvorhang

Stromverbrauch:

Eine genau
e Anzahl der Blitze, die mit einer Akkuladung abgegeben werden können, kann ich leider nicht angeben, da ich eigentlich nie mehr als 10 mal hintereinander blitze. Ich betreibe das Gerät mit Nickel-Cadmiumzellen. Diese haben gegenüber den neueren Nickel-Metallhydritakkus einen geringeren Innenwiederstand und können somit einen höheren Ladestrom abgeben. Das verringert die Ladezeit beträchtlich. Mit Batterien habe ich keine Erfahrung, da die zu teuer sind und ich sie auch aus Umweltgründen nicht einsetze.

Nachteile:

-bei Minolta keine High-Speed-Synchronisation (kann nur das Modell Minolta 5400 HQ)
-beim ausschalten ohne vorherige vollständige Aufladung des Blitzkondensators schaltet das Gerät mitunder nicht vollständig ab, dann sind beim nächsten Einsatz die Akkus leer

Vorteile:

-alle Details der Geräteeinstellung lassen sich am Display ablesen
-fexibel auch beim Systemwechsel
-verstellbarer Blitzkopf somit ist indirektes Blitzen möglich
-Akkubetrieb möglich


Fazit:

Ich bin mit dem Gerät vollkommen zufrieden. Die kleinen Macken kann man im Vergleich zum wesentlich teureren Original-Markenblitz verkraften. Wer also ein sehr zuverlässiges Blitzgerät sucht, mit dem er als Fotograf wachsen will sollte das Metz in die engere Wahl ziehen.

Viele Grüße!
bidone

Fazit: