Das beste Bier der Staaten
Produkt:
Samuel Adams
Datum: 12.12.00, geändert am 19.12.00 (447 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: wohl schmeckend
Nachteile: wohl nicht überall zu kriegen
Dass in den USA nicht alles Bier wie Badewasser schmeckt, hat sich ja inzwischen auch bei uns rumgesprochen: Budweiser oder Miller sind mittlerweile zum selbstverständlichen Bestandteil deutscher Getränkekarten geworden. Wer aber mal ein richtig gutes amerikanisches Bier trinken will, sollte zu Samuel Adams greifen - meiner Meinung nach das beste Bier der USA. Und glaubt mir: ich habe eine Menge amerikanisches Bier getrunken!
Samuel Adams wird von der Boston Brewery gebraut. Erst seit 1985 ist es auf dem Markt - und gewann nur sechs Wochen nach seiner Einführung den Preis als "Best Beer in America." Tatsächlich schaut die Familie des Firmengründers Jim Koch - übrigens mit einem Harvard-Abschluss in Wirtschaft ausgestattet - auf eine 150jährige Geschichte als Bierbrauer in St.Louis zurück. Obwohl die Louis Koch Brewery Mitte des 20. Jh. dem allgemeinen Brauereiensterben zum Opfer gefallen war, blieb das Rezept für das Lager in Familienbesitz und wurde von Jim wieder entdeckt. Wer mehr zur Geschichte von Samuel Adams, über Bierrezepte und viele interessante Details über das Bierbrauen in Amerika erfahren will, sollte unbedingt www.samadams.com besuchen.
Von Samuel Adams gibt es verschiedene Versionen. Einige sind nur zu bestimmten Jahreszeiten erhältlich, etwa Double Bock zwischen Januar und März, einige für den kontinentaleuropäischen Geschmack gewöhnungsbedürftig, so wie Cherry Wheat oder Cream Stout.
Am beliebtesten - und als meines Wissens nach einziges auch bei uns erhältlich - ist freilich das klassische Lager. Dieses ist als erstes amerikanisches Bier nach dem deutschem Reinheitsgebot von 1516 gebraut - die Familie Koch stammt schließlich aus Deutschland - und der Hallertauer und Tettnanger Hopfen wird jedes Jahr vom Firmenchef persönlich hier ausgesucht.
Das Lager ist von kupferbrauner Farbe, also eher dunkler. Die Farbe lässt bereits den Geschmack erahnen: sehr gehaltvoll, etwas süß, malzig im Mund, herb im Abg
ang, ohne einen bitteren Nachgeschmack. Strong eben!
Samuel Adams eignet sich nicht dazu, damit das Essen runter zu spülen. Dafür ist es selbst zu stark und füllt den Bauch allein schon ganz ordentlich.
Aus dem gleichen Grunde scheidet Samuel Adam´s als Stoff, aus dem die Besäufnisse sind, aus!
Köstlich schmeckt Samuel Adams dafür zu amerikanischem Fingerfood, etwa Chicken Wings oder Mozarella Sticks.
Mittlerweile ist Samuel Adams auch immer öfter in deutschen Restaurants erhältlich, da es von Binding importiert wird. Vor allem in Sports Bar sollte man es auf der Karte finden. Freilich muss man für die Flasche zwischen 5,50 und 7 Mark berappen. In den USA gibt´s Samuel Adams mit seinen zahlreichen Variationen in jedem Supermarkt.
Prost!
Samuel Adams wird von der Boston Brewery gebraut. Erst seit 1985 ist es auf dem Markt - und gewann nur sechs Wochen nach seiner Einführung den Preis als "Best Beer in America." Tatsächlich schaut die Familie des Firmengründers Jim Koch - übrigens mit einem Harvard-Abschluss in Wirtschaft ausgestattet - auf eine 150jährige Geschichte als Bierbrauer in St.Louis zurück. Obwohl die Louis Koch Brewery Mitte des 20. Jh. dem allgemeinen Brauereiensterben zum Opfer gefallen war, blieb das Rezept für das Lager in Familienbesitz und wurde von Jim wieder entdeckt. Wer mehr zur Geschichte von Samuel Adams, über Bierrezepte und viele interessante Details über das Bierbrauen in Amerika erfahren will, sollte unbedingt www.samadams.com besuchen.
Von Samuel Adams gibt es verschiedene Versionen. Einige sind nur zu bestimmten Jahreszeiten erhältlich, etwa Double Bock zwischen Januar und März, einige für den kontinentaleuropäischen Geschmack gewöhnungsbedürftig, so wie Cherry Wheat oder Cream Stout.
Am beliebtesten - und als meines Wissens nach einziges auch bei uns erhältlich - ist freilich das klassische Lager. Dieses ist als erstes amerikanisches Bier nach dem deutschem Reinheitsgebot von 1516 gebraut - die Familie Koch stammt schließlich aus Deutschland - und der Hallertauer und Tettnanger Hopfen wird jedes Jahr vom Firmenchef persönlich hier ausgesucht.
Das Lager ist von kupferbrauner Farbe, also eher dunkler. Die Farbe lässt bereits den Geschmack erahnen: sehr gehaltvoll, etwas süß, malzig im Mund, herb im Abg
ang, ohne einen bitteren Nachgeschmack. Strong eben!
Samuel Adams eignet sich nicht dazu, damit das Essen runter zu spülen. Dafür ist es selbst zu stark und füllt den Bauch allein schon ganz ordentlich.
Aus dem gleichen Grunde scheidet Samuel Adam´s als Stoff, aus dem die Besäufnisse sind, aus!
Köstlich schmeckt Samuel Adams dafür zu amerikanischem Fingerfood, etwa Chicken Wings oder Mozarella Sticks.
Mittlerweile ist Samuel Adams auch immer öfter in deutschen Restaurants erhältlich, da es von Binding importiert wird. Vor allem in Sports Bar sollte man es auf der Karte finden. Freilich muss man für die Flasche zwischen 5,50 und 7 Mark berappen. In den USA gibt´s Samuel Adams mit seinen zahlreichen Variationen in jedem Supermarkt.
Prost!
Fazit:
Name des Mitglieds: OliH




03.03.01
Cheerio, mohika, ja, es ist schlimm, dass Du dieses Bier nicht kennst! Miller? Is´ okay, aber schmeckt das nach Bier? Sam Adams auf jeden Fall, was aber natürlich auch wieder nicht nach jedermanns Geschmack ist. Könnte für Weißbiertrinker vielleicht etwas zu strong sein. Aber versuch´s unbedingt und dann schreib´ mir, wie´s Dir geschmeckt hat. Gruß, OliH