Lösch-Zwerge... DAS neue Bier?!?
Produkt:
Lösch-Zwerg Würzig
Datum: 24.09.08
Bewertung:
Vorteile: Preis, es ist etwas neues
Nachteile: fader Geschmack, zu viel Kohlensäure
Nein, ich lasse mich von Werbung nicht beeinflussen... nein! Auch nicht von Sendungen... Ich habe nie vor einigen Wochen auf Pro 7 Galileo eine ca. 15 Minuten lange Sendung gesehen, wie man eine Marke etabliert. Nein, es ging dabei nicht um Bier. Nee, die hießen nicht Lösch Zwerge.
OK, schuldig. Ich habe den Beitrag gesehen und als dann in unserem Getränkemarkt ein großer Aufsteller mit einigen Kisten dieses Getränks standen, habe ich meinen Freund so lange genervt, bis es an Stelle des sonstigen Bieres bei uns im Einkaufswagen landete.
Aussehen - Verpackung:
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20 kleine dunkelbraune dickbäuchige Glasflaschen befinden sich in einem stabilen roten Getränkekasten. Dieser hat einen großen Aufdruck: Lösch-Zwerge.
Die Flaschen haben eine 0,33 l Größe und sind gestauchter und dickbäuchiger als man es sonst von "Trendgetränken" her kennt.
Der Verschluß ist ein goldfarbener Korken, den man mit einer Lasche an der Seite ohne Flaschenöffner einfach aufziehen kann.
Etikett vorne:
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Vorne ist ein breites schwarzes Etikett mit goldenem Rand, einem gartenzwergartigen Männchen mit Feuerwehranzug und Schlauch in der Hand und dazu ein geschwungener Aufdruck "Lösch-Zwerg" in rot auf gold. Als kurzer Werbeslogan steht oben noch "Kleine Flasche. Freches Bier." Unten rechts ist noch die Information: "würzig, Feinwürziges Lagerbier" und das Mindesthaltbarkeitsdatum (03.04.2009 = etwas mehr als ein halbes Jahr). Auf der linken unteren Seite ist noch die Internetseite "www.loeschzwerge.de" verewigt und der Hinweis, dass das Bier aus der Brauerei Schimpfle in 86359 Gessertshausen stammt.
Etikett hinten:
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Das hintere Etikett ist kleiner, hat die Grundfarbe weiß mit goldenem Rand und hat den Löschzwerg noch einmal in klein aufgedruckt und folgende Informationen:
Reinstes Wasser aus unserem 100 m tiefen Brunnen sowie streng kontrolliertes Gerstenmals aus heimischem Anbau garantieren höchste Qualität. Offene Bottichgärung mit eigens gezüchteter Reinzuchthefe und die extrem lange Reifezeit in kalten Kellern machen unseren LÖSCH-ZWERG zu einer feinwürzigen Bierspezialität.
Zutaten:
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Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Preis:
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Wir haben es im Angebot gekauft, da es erst in den Markt eingeführt wird. 10,50 Euro hat die Kiste ohne Pfand gekostet. Also 51 Cent pro Bier.
Variationen:
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Lösch-Zwerg Herb
Lösch-Zwerg Lemon
Geschmack:
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Ich stehe mehr auf herbere Biersorten, die richtig ordentlichen Geschmack haben und nicht süß sind. Damit ist leider dieses Bier nichts für mich. Es ist ganz so seicht wie Kölsch, aber für meinen Geschmack etwas zu fade. Da würzig auf der Flasche stand hatte ich etwas anderes erwartet. Es ließ sich trinken wie Limo...
Dazu kommt noch etwas zu viel Kohlensäure, die mir wirklich negativ aufgefallen ist.
Fazit:
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Als Gag mal eine witzige Sache, vor allem als nettes Mitbringsel für Feuerwehrleute... sonst für den Preis ganz nett, aber nicht das Non Plus Ultra, wenn man Lust auf ein ordentliches Bier hat. Ich denke nicht, dass dieses Bier lange bestehen wird.
Tipp:
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Wer sich die Sendung über die Erfindung und die Markteinführung einer neuen Biersorte anschauen will, sollte auf www.prosieben.de unter galileo schauen. Der Bericht war wirklich interessant.
Fazit: einmal und nie wieder
Name des Mitglieds: akashajj




28.10.08
ich erinner mich noch an die bierinos in itlaien, die hatten entweder 0.15 oder 0.2 liter...guter bericht!