
Neuester Testbericht: ... der Schaum faellt schnell zusammen. Der Geruch ist wie bei einem leicht bitteren Bier, aber 'billig'! Da der Schuam nach kuerzester Zei... mehr
Zu früh für´n Bier? Nee, nee...
Foster´s Lager

Name des Mitglieds: cyranorick
Produkt:
Foster´s Lager
Datum: 08.02.01, geändert am 08.02.01 (272 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Sehr guter´, milder Geschmack, Tolles Design und Farbgebubg der Flaschen und Etiketten, Skippy!!! ;)
Nachteile: Etwas langweilig im Glas
So, es ist 15:30, und somit Zeit, für ein Bierchen.
Hmm? Habe ich da einen Moralapostel gehört?
"Das ist doch noch viel zu früh am Tag...und Du willst JETZT schon Bier trinken?"
Ich habe ja so etwas erwartet, also habe ich vorgesorgt!
Vor mir steht eine Flasche Fosters, Australia´s Famous Beer.
Und in Australien ist es ja schon viiiele Stunden später, und DA ist es durchaus Zeit, ein Bier zu trinken.
Ich bin geschickt, hm? :)
So, schauen wir uns das Fläschchen doch mal ein wenig genauer an...
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Flasche, die Etiketten, der Kronenkorken
Die Flasche selbst ist aus üblichem Braunglas, auch die Form entspricht der typischen o,33 l. Flasche.
Das Bauchetikett:
Zuerst fällt einem die übersichtliche Gestaltung, sowie die überaus angenehme Farbgebung auf.
Ein intensiv blauer Hintergrund, weiss Schrift, ein goldener Rahmen, ein goldener Kreis, sowie in der Mitte ein großes, dickes "F".
Zuoberst auf dem Etikett werden wir mit dem bekannten Slogan "Australia´s Famous Beer" konfrontiert.
Direkt darunter, und somit auch schon in der Mitte des Etikettes findet sich ein goldfarbenes, breites Oval mit o.a. knallroten "F" darin.
Unterhalb des Ovals stellen wir fest, daß dieses australische Bier in Deutschland gebraut wird. Soso...und das in der Holsten-Brauerei AG in meinem schönen Hamburg.
Links und rechts wird das Oval von zwei senkrecht stehenden Worten "Fosters" flankiert.
Ebenfalls senkrecht hier noch die Hinweise zur Brauerei, sowie der Inhaltsmenge und dem Alkoholgehalt, welcher bei 4,8 Volumenprozent liegt.
Ganz zuunterst findet sich noch das Mindesthaltbarkeitsdatum.
Das Halsetikett:
Jaaaa...Skippy und Sternchen!
Stars´n´Kangaroo!
Auf dem um den gesamten Flaschenhals herumgehenden Etikett sticht uns als erstes eine Zeichnu
ng eines ebenfalls KNALLroten Känguruhs entgegen.
Ich habe zwar schon von roten Riesenkänguruhs gehört...aber von Knallroten Bierkänguruhs bisher noch nicht.
Macht aber nix...diese Spezies gefällt mir jetzt schon.
Auch Skippy (so heissen Känguruhs doch allgemein, oder?) steht in einem goldenen Overall...nee, goldenen Oval herum, und fünf Sterne leisten ihm dort Gesellschaft.
Links und rechts von Skippy führt noch jeweils einmal der Slogan "Australias Famous Beer" um den Flaschenhals herum.
Das Rückenetikett:
Die Farbgebung ist natürlich die selbe, wie bei den anderen Etiketten auch.
Damit man inzwischen nicht vergisst, was man vor sich hat, prangt auch hier zuoberst die Markenbezeichnung "Fosters" in dicken Lettern.
Nun folgt ein Text, den ich einmal zitiere:
"Foster´s ist ein Bier nach Pilsener Brauart. Im Brauprozeß werden Hopfen und Hefe aus Australien unter Aufsichet der Foster´s European Partnership verwendet.
(Pilsener? Hier steht es unter Lager...und die Flasche schaut gleich aus. Bin ich in der falschen Kategorie, oder hat dooyoo geschlafen :-)? Naja..ich lasse die Meinung mal hier stehen, wir werden ja sehen, was damit passiert.. :) )
Kalt serviert schmeckt es am Besten
(Ach nee...wer kann auch schon ernsthaft in Erwägung ziehen, warmes Bier zu trinken?)
Foster´s "F" ist ein eingetragenes Warenzeichen der Carlton & United Breweries Ltd. "
(Man kann sich einen Buchstaben schützen lassen? Dar ich dann das "geschützte F" in dieser orm überhaupt noch so rivol ür meine Texte verwenden?)
Unterhalb des zitierten Textes finden sich noch die Inhaltsstoffe des Bieres: Wasser, Malz und Hopfen.
Hat doch auch mal was...diese Zutaten entsprechen dem deutschen Reinheitsgebot, und es wird ausnahmsweise einmal nicht darauf hingewiesen.
In der untersten linken Ecke sehe
n wir noch einmal das "geschützte F" in seinem Oval, welches von zwei Zielflaggen flankiert wird.
Darunter der Hinweis:
Foster´s ist ein offizieller Sponsor des Grand Prix´!
(Die Flaggen lassen darauf schliessen, daß es sich hier nicht um den "Grand Prix de la Chanson de l´Eurovision, sondern um Formel 1 handeln muss.)
Letztlich findet sich in der rechten unteren Ecke erneut solch ein überaus unerotischer Barcode.
Auf dem Kronenkorken findet sich abschliessend auch nur noch das "geschützte F" in seinem Ovel wieder. *schnief* kein Skippy mehr...
Soweit also zu der Optik der Flasche, kommen wir zum
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
ersten Eindruck, dem Geruch, dem Aussehen des Bieres
Auch hier entsteht ein leises Zischen, sowie ein einigermassen sattes "Plopp". Fein!
Sofort entströmt dem Hals der Flasche ein intensiver Hopfengeruch, in den sich nicht minder intensive Malztöne mischen.
Keineswegs alt, abgestanden oder sogar miefig kommt dieser Geruch daher, sondern wirklich frisch und würzig.
Mit einem appetitlichen Gluckern fliesst das Bier aus der Flasche in das Glas.
Hier entsteht ein recht grobporiger Schaum, der sich leider nicht all zu lange hält.
Auch das Kohlensäurespiel ist eher als "sehr gering" einzustufen.
Und letztlich verliert sich leider auch der Geruch ein wenig in der weiten Öffnung des Glases.
Aber ich lasse mir den Mut nicht nehmen, schliesslich ist es bald ein Uhr nachts (zumindest in Westaustralien), und ich habe immer noch nichts getrunken.
Wird Zeit...also schauen wir mal, was der erste Eindruck so hergibt:
Hier haben wir ein recht stark gehopftes Bier, mit einem äußerst angenehmen Beigeschmack von Malz, der immer nur recht kurz auftritt, bevor er wieder vom Hopfen überlagert wird.
Es ist kein unangenehmer Beigeschmack vorhanden, und deshalb werde ich mich dem Re
st der Flasche jetzt auch mit Freuden intensiver widmen, damit ich später eine Gesamtbewertung abgeben, sowie ein Fazit ziehen kann.
Meanwhile könnt Ihr Euch ja ein wenig mit der Holsten Brauerei an sich befassen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Holsten-Gruppe:
Die Holsten-Brauerei AG wurde 1879 in Hamburg-Altona gegründet. Die Kapazität dieser Braustätte liegt inzwischen bei 3,2 Mio. Hektolitern. Der größte Anteil der Produktion entfällt auf die im Inland vertriebene Premiummarke Holsten Pilsener. Von Hamburg aus gehen Biere auch in alle Welt - z.B. Holsten Premium Bier in die Märkte aller fünf Kontinente und Holsten Pils nach Großbritannien.
Zur Holsten-Gruppe gehören Brauereien in Deutschland und Polen sowie inländische Produktionsstätten für alkoholfreie Getränke. In Lizenz stellt Holsten Foster´s, Australia´s famous beer, für Deutschland her; das Unternehmen gehört dem Vitamalz-Verbund an und vertreibt Franziskaner Hefe Weißbier als Handelsware.
Geschichte der Holsten AG:
Hamburg-Altona,1879.
An der Holstenstraße wird der Grundstein für eine der erfolgreichsten Brauereien Deutschlands gelegt.
In dieser Stadt, die man im Mittelalter als "Brauhaus der Hanse" bezeichnete und heute auch gern das "Tor zur Welt" nennt, liegen die Ursprünge der Holsten-Brauerei AG. Das internationale Flair der Metropole und die weltoffene Art der Hamburger haben das Profil des Unternehmens und seiner Marken entscheidend geprägt.
Woher kommt der Name HOLSTEN?
Die "Holsten", ein germanischer Stamm, bewohnten einst die Mitte von Holstein, den südlichen Teil des heutigen Bundeslandes Schleswig-Holstein. In der "Chronica Slavorum" des 12. Jahrhunderts werden sie als freiheitsliebend, starrköpfig und sehr gastfreundlich beschrieben. Vielleicht hatten die Gründer der Holsten-Brauerei AG diese letztgenannte Eigenschaft im Sinn, als sie 1879 im heutigen Hamburg-A
ltona die Holsten-Brauerei aus der Taufe hoben.
Woher kommt der Holsten-Ritter?
Stempel und Siegel sind keine Erfindung der modernen Werbung. Die Verwendung solcher Zeichen hat eine lange Geschichte. Sie dienten als Garantie für die Echtheit eines Dokumentes oder für die Güte eines Produktes. Unter diesem Gesichtspunkt rückt ein Markenzeichen in die Nähe von heraldischen Hoheitszeichen, wie es Wappen sind. Wappen wurden vor allem von Rittern geführt, wie z. B. von Johann III. von Holstein, dessen Wappen einen Ritter auf einem galoppierenden Pferd zeigt.
Es ist wahrscheinlich, daß das Wappen dieses Ritters als Vorbild für das Landeswappen Schleswig-Holsteins von 1840 diente, zumindest für den Dithmarscher Teil mit seinem Ritter auf rotem Grund. Jenes wiederum war wohl Vorbild bei der Gestaltung des Firmenemblems - dem Holstenritter
Hamburgs Ruf stand und fiel im Mittelalter mit der Qualität des Bieres. Im 15. Jahrhundert mußte alles Bier, welches exportiert werden sollte, von Offiziellen probiert werden. Bestand es die Probe nicht, mußte es in der Stadt bleiben. Ein Jahrhundert später mußte auch das in der Stadt ausgeschenkte Bier die Probe bestanden haben
Aus der Holsten-Brauerei ist in der 120jährigen Geschichte eine Gruppe geworden, die ein halbes Dutzend Brauereien umfaßt, ihre Hauptmarke Holsten Pilsener bundesweit anbietet und Bier in über 80 Länder der Welt exportiert.
Ein Beweis, daß es für gutes Bier keine Grenzen gibt.
(Quelle: Holsten AG, Hamburg)
So, und inzwischen habe ich auch dieses Bierchen geleert...
...und bin nach wie vor recht angetan von diesem Produkt.
Ein Bier mit einem deutlichen, guten Geschmack, welches trotzdem noch als "mild" zu bezeichnen ist.
Faszinierend ist das immer wieder einmal kurz intensiv auftretende Malzaroma.
Pfluftl und den Anderen Damen, die Bier für gewöhnlich etwas ablehnend gegenüberstehen, sei das Fo
sters empfohlen. Ich halte es neben "Warsteiner" für das beste "Frauenbier".
Die Optik des "Verpackung" weiß zu überzeugen, ebenso der frische Geschmack des Bieres.
Einziger Kritikpunkt bleibt das etwas zurückhaltende Verhalten im Glas, sowie die Tatsache, so wie die Tatsache, daß dieses Bier verhältnismäßig schnell, beginnt, leicht "abgestanden" zu schmeckenn. Zar wirklich nur leicht...aber trotzdem schade.
Deshalb gibt es schweren Herzens nur 4 Sterne von mir, denn alleine das Design hätte schon 5 verdient...ebenso wie die ersten 20 Minuten des Genusses. (Und wenn ich ganz ehrlich bin, wird ein Bier nur so alt bei mir, wenn ich dabei schreibe. :) )
Fazit:
Lecker, frisch...und Skippy ist auch dabei. :)
Ein durchaus empfehlenswertes Bier!
Ach ja: Wer die Holsten Brauerei einmal besuchen möchte, dem sei folgende Info ans Herz gelegt:
Was Sie wissen müssen:
Holsten-Brauerei AG Ihr Ansprechpartner: Herr von Polier
Holstenstrasse 224 Tel: 040/38 101 - 782
22765 Hamburg Fax: 040/38 101 - 222
E-Mail: pr@holsten.de
Für Gruppen von max. 25, aber mindestens 15 Personen sowie für Einzelbesucher gelten - nur nach Voranmeldung (3-4 Monate) -
die Besichtigungszeiten:
Montag - Donnerstag 09.30 Uhr (Beginn)
Montag - Mittwoch 13.00 Uhr (Beginn)
Es wird in Deutsch oder Englisch geführt.
Die Besichtigung dauert 2 - 2,5 Stunden und ist kostenlos.
So, und ich werde jetzt mal sehen, wie spät es in Asien ist...vielleicht finde ich ja noch einen Vorwand, um 16:30 Bier zu trinken! :)
Prost!
Rick
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Bier


10.03.01
Hi Rick, Wie wäre es dann statt dem Taxi mit der U-Bahn *ggg*. Verschwendete Grüsse MC