Edelweiss Weißbier Kristallklar

Pflück Dir ein Edelweiss oder hast keins...

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Edelweiss Weißbier Kristallklar

Datum: 11.09.02, geändert am 25.06.04 (268 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: spritzig, angenehmer Gechmack

Nachteile: teuer

Wer schon meinen Bericht über Amstel-Bier gelesen hat, der weiß das ich mir aus dem Urlaub ein paar Flaschen Bier mitgebracht habe ums daheim ausgiebig zu testen. Hier nun mein zweiter Bericht zum österreichischen Edelweiss Weißbier.

Wo kommt Edelweiss her?

Die Stammbrauerei von Edelweiss ist in Kaltenhausen einem kleinen Dorf in der Nähe von Salzburg. Sie wurde 1475 von Johann Elsenhaimer gegründet. Über die Jahrhunderte wanderte sie durch die Hände der fürsterzbischöflichen Hofkammer, der Kurfürstin Marie Leopoldine und der Deutschen Bank! Seit 1921 gehört die Brauerei zur Brau Union Österreich.
Ich habe das Bier in Ungarn gekauft, dort wird es von der Firma Brau Union Hungaria, 9400 Sopron, Vandor S. Utca 1 gebraut.

Wie sieht die Flasche aus?

Die Flasche ist eine ganz normale europäische 0,5l Standartflasche aus braunem Glas.
Das vieleckige Etikett ist in weiß und grün gehalten. Es hat die Gestalt eines Wappens. In der Mitte prangt der Edelweiss-Schriftzug mit dem Zusatz Hefetrüb. Im Hintergrund sieht mal in blau gehaltene Berge.
Am Flaschenhals findet man ein zweites Etikett mit dem Namensschriftzug und den Zusätzen obergärig / naturtrüb.
Auf der Rückseite ist das normale ebenfalls wappenförmige Rückenetikett mit den Angaben der Brauerei. Die kann ich leider nicht näher wiedergeben, da sie in ungarisch gehalten sind :-)

Wieviel Alkohol enthält es?

Es enthält 5,5 % Alkohol und gehört damit zum normalen Bier.

Woraus wird es gebraut?

Gebraut wir es aus Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, obergäriger Hefe und natürlich Wasser.

Was ist der Unterschied zwischen obergärigen und untergärigem Bier?

Eine untergärige Gärung findet bei Temperaturen zwischen 5-10°C statt. Nach Beendigung der Gärung sinkt die Hefe auf den Boden des Gärbottiches ab. Im Gegensatz dazu findet eine obergärige Gärung bei Temperaturen von 12-24 °C statt und die Hefe schwimmt wie der Name schon sag
t oben. Weißbier ist obergärig. Bei hefehaltigem Bier wird die Hefe nach Beendigung der Gärung nicht abgefiltert. Die Hefe bleibt im Bier das dadurch nachreifen kann. Daher ist es energiehaltiger als normales gefiltertes Bier.

Wie gießt man es ein?

Ein Edelweiss wird nicht eingegossen es wird gepflückt! Wer der ORF empfangen kann der kennt sicher auch den Werbespot: Hast Du ei Edelweiss oder hast keins- hast Du kein Edelweiss dann pflück Dir eins.
Also man nimmt das Weißbierglas, am besten nass ausgespült und hält es schräg, nun gießt man das Bier ganz langsam ein, dabei lässt man es an der Glaswand herablaufen. Wenn man es wie ein normles Bier eingießt schäumt es sehr stark und läuft über!
Den letzten Rest des Bieres lässt man in der Flasche und schüttelt die Hefe auf. Die kommt zum Schluss in das Glas ? sie gibt den krönenden Abschluss und gehört einfach dazu.

Was kostet Edelweiss?
In Ungarn kostete die Flasche 150 Forint das sind 0,62 Euro. Was ich über die Preisegestaltung denke habe ich ja schon im Amstelbericht geschrieben und kann mir das hier sparen!

Welche Farbe hat das Edelweiss?

Das Bier hat eine sehr schöne helle Weißbierfarbe. Durch die Hefe ist es natürlich trüb wie bei allen hefetrüben Bieren. Die Schaumbildung ist extrem stark, so dass man sich zum ?pflücken? ein wenig Zeit lassen muss!

Nun wie schmeckt es denn nun?

Nach der langwierigen Prozedur des eingießen ist es nun endlich soweit. Die Schaumkrone lässt endlich den ersten Schluck zu -aah!
Das Bier schmeckt sehr mild mit einer ordentlichen Portion Hefe. Edelweiss kann ich jedem nur empfehlen, auch ein Weißbiereinsteiger wird das Bier mögen. Der Nachgeschmack ist relativ langanhaltend nach Bierhefe.
Richtig gekühlt bei warmen Wetter der absolute Durstlöscher!

Das Fazit!

Ein sehr gutes Weißbier das ich jedem nur empfehlen kann. Der Geschmack ist nicht so aufdringlich wie bei anderen Hefeweizen. >Für den Sommer gibt es keinen besseren Durstlöscher!

In diesem Sinne: Prost!

© 2002 bidone

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