Andechser Doppelbock dunkel

Doppelbock = 2 Blaumacher

Produkt:

Andechser Doppelbock dunkel

Datum: 08.08.01, geändert am 08.08.01 (304 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: wenig macht voll, dadurch geringere Kosten

Nachteile: Kopfschmerzen

das weltberühmte Bier vom Heiligen Berg der Bayern. Aus dunklen bayerischen Malzen, im traditionellen Dreimaischverfahren eingebraut. Stark und süffig mit 7% Alkohol und 18,5% Stammwürze.

Mönchische Brautradition

Bierbrauen ist eine mönchische Tradition. Gerade in Bayern haben vor allem die Mönche Kultur und Wissenschaft der Bierbereitung entscheidend geprägt. Insbesondere der Orden der Benediktiner war auf diesem Gebiet sehr erfolgreich. Neben der Versorgung des eigenen, klösterlichen Haushalts mußten vor allem Pilger und Wallfahrer bewirtet werden.

Für ein hochwertiges Bier müssen erstklassige Rohstoffe verwendet werden. Die Klosterbrauerei Andechs braut nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516. Demnach dürfen nur Malz, Hopfen und Wasser verwendet werden.
Andechser Klosterbier ist ein original bayerisches Produkt. Deshalb stammen auch alle Zutaten aus der bayerischen Landwirtschaft. Die Malze wachsen überwiegend im Großraum München, aber auch in Franken und in der Oberpfalz. Der Hopfen kommt ausschließlich aus der Hallertau, nördlich der alten Bischofsstadt Freising.

So wird das Bier hergestellt:

Das Bierbrauen beginnt - im Sudhaus
Um Bier zu brauen – der Bierbrauer spricht von einem Sud – muß zunächst das Malz zu Mehl gemahlen werden. Für jede Biersorte wird dabei eine Mischung von bis zu sechs verschiedenen Malzen abgestimmt.

Das Malzmehl wird mit Brauwasser zur Maische vermischt. Diese wird langsam aufgeheizt – dabei müssen bei bestimmmten Temperaturen minutengenaue Pausen eingehalten werden.
Dadurch lösen sich die wertvollen Inhaltsstoffe des Malzes – Eiweiß, Zucker, Mineralien, Vitamine – in der Maische.
Nach mehrstündiger Maischzeit wird die Maische im Läuterbottich filtriert. Man gewinnt eine goldgelbe, klare Flüssigkeit – die Bierwürze.
Die zurückbleibenden Malzreste – die Biertreber – werden zur Tierfütterung in der Landwirtsch
aft und seit kurzem auch zum Backen des Andechser Klosterbrotes und der Andechser Klostersemmeln verwendet.
Nun wird die Würze in der Pfanne ca. 75 Minuten lang gekocht. Dabei wird der Hopfen zugegeben. Für Andechser Klosterbiere kommt nur an etherischen Ölen reicher Aromahopfen und kein sogenannter Bitterhopfen zum Einsatz.
Nach dem Kochen mißt der Brauer mit Hilfe einer Dichtespindel das spezifische Gewicht der Würze, die "Stammwürze". Die Würze eines Bieres mit 12,5 % Stammwürze hatte so zum Beispiel nach dem Würzekochen einen Anteil von 12,5 Gramm Feststoffen (zumeist Zucker, aber auch viele andere wertvolle Bestandteile) pro 100 Gramm Flüssigkeit. Dieser Wert darf aber nicht mit dem Alkoholgehalt verwechselt werden.
Ein Bier mit 12,5 % Stammwürze hat nach der Gärung nur etwa 4,8 % Alkohol.

Nach dem Kochen wird die Würze auf 6° Celsius abgekühlt und mit Hefe versetzt. Die Hefe ist ein nützlicher Mikroorganismus, der den Zucker der Würze zu Alkohol und Kohlensäure verarbeitet. Alkohol und Kohlensäure sind aber für den Menschen absolut geschmacklos.
Wie kommt also das gute Aroma ins Bier?
Natürlich zunächst einmal aus Hopfen und Malz. Aber die Hefe bildet während der einwöchigen Gärung auch viele Aromen, die zwar in unvorstellbar kleinen Konzentrationen im fertigen Bier zu finden sind, aber den guten Biergeschmack entscheidend mitprägen.
Deshalb züchten die Andechser Brauer ihre Hefe auch selbst, um stets einen gleichbleibend guten Geschmack im Bier zu haben
Vor der Abfüllung in Flaschen und Fässer werden die untergärigen Biere noch klar filtriert. Die obergärigen Weißbiere bleiben unfiltriert und kommen mit ihrer natürlichen Trübung zu Ihnen.
Ungefähr drei Viertel des Andechser Klosterbieres kommt in Flaschen auf den Markt. Und zwar ausschließlich in Mehrweg – Pfandflaschen – der Umwelt zuliebe.
Nach der Reinigung werden die Flaschen vollautomatisch geprüft und dann unter sauerstofffreier Atmos
phäre abgefüllt. Deshalb behält es auch noch nach Wochen seinen typischen Geschmack – natürlich ganz ohne Konservierungsmittel.

Qualität

Frisches Andechser Klosterbier hat während des Brauens rund fünfzig innerbetriebliche Qualitätskontrollen überstanden. Dabei kennt jeder Brauer seine persönliche Verantwortung. In jeder Abteilung der Brauerei bestätigen die Mitarbeiter ihre persönlichen Kontrollmaßnahmen mit ihrer Unterschrift. Das Zentrallabor koordiniert, überwacht, berät und sammelt alle Qualitätsdaten im PC-Netz. Bierbrauen im Kloster Andechs ist eine Teamleistung und keine Angelegenheit für Einzelkämpfer!

Fazit:
Wer eine Kiste dieses herrlichen Gebräu an einem Abend absorbieren kann ist ein echter Kämpfer !
denn: Bierfreundinnen und –freunden aus aller Welt einen besonderen Genuß zu bieten ist das Ziel von Kloster Andechs

Fazit:

Name des Mitglieds: Combi