Red Hat Enterprise Linux WS 3
Das schnellste Windows überhaupt!? - Red Hat Enterprise Linux WS 3 Betriebssystem

Produkttyp: Red Hat Betriebssysteme

Neuester Testbericht: ... wird bei NT4 nicht zurechtfinden. 5. USB-Unterstützung ********************** **************************************** ********* Windows NT4... mehr

Das schnellste Windows überhaupt!?
Red Hat Enterprise Linux WS 3

sweetmelanie

Name des Mitglieds: sweetmelanie

Produkt:

Red Hat Enterprise Linux WS 3

Datum: 10.07.04, geändert am 12.07.04 (2439 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: sehr schnell, sehr sicher, einfache Bedienung

Nachteile: kein USB, kein vernünftiges DirectX

Hallo,
heute berichte ich über das Betriebssystem Windows NT4 Workstation, welches 1996 von Microsoft auf den Markt gebracht wurde und somit schon sehr alt ist. Wer aber denkt, dass es deswegen nicht benutzbar ist, liegt völlig falsch. Mit Windows NT4 war Microsoft sich selber in vielen Punkten vorraus, denn zu der Zeit gab es auch schon Windows 95 und später dann Windows 98, welches von Windows ME ersetzt werden sollte und auch wurde, obwohl viele User bei Windows 98 geblieben sind. Diese Versionen von Windows waren aber allesamt sehr instabil und sehr fehlerhaft, da sie alle auf MS-DOS basierten. Man könnte daher meinen, dass NT4 auch instabil und fehlerhaft ist, aber das war nicht der Fall, denn
NT4 basierte schon zu dieser Zeit nicht auf DOS, sondern hatte einen eigenen Kernel, welcher heute noch in Windows 2000 und XP verwendet wird, mit vielen Neuerungen, versteht sich. Man kann aber sagen, dass NT4 die Basis von Windows 2000 und Windows XP darstellt. Viele Funktionen, die man von Windows NT4 kennt, findet man auch in Windows 2000 und Windows XP. So kann man Programme, die nicht mehr reagieren, ohne Probleme einfach "killen", sprich beenden oder einfacher gesagt aus den Speicher löschen. Unter Windows 9x und Me könnte ein instabiles Programm das ganze System crashen, da unter Win 9x und Me die Programme nicht in einem eigenen Speicherbereich laufen. Die Programme laufen unter Windows 9x und ME im Speicherbereich des Betriebssystems und sobald ein Programm einen Fehler verursacht, welcher den Speicherbereich betrifft, so schmiert das ganze System ab. Bei NT4 ist das alles kein Problem. Ich gehe im späteren Verlauf noch extra auf diese Features ein, da es sonst die Einleitung sprengen würde. Windows NT4 ist bei den meisten als ein Netzwerkbetriebssystem bekannt und das stimmt auch. Windows NT4 wurde von vielen Firmen im Firmennetzwerk eingesetzt und selbst heute findet man noch Firmen, die in ihrem Firmennetzwerk Windows NT4 einsetzen.
Ich berichte hier aber nicht über die Möglichkeiten Windows NT4 im Netzwerk einzusetzen, sondern über Windows NT4 Workstation, welches man ganz normal einsetzen kann, im Netzwerk oder auch nicht.

1. Installation von Windows NT4 Workstation
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Der Lieferumfang von Windows NT4 umfasst normalerweise eine CD, welche für die Installation von Windows NT4 benötigt wird und ein Handbuch, auf welchem auch der Freischalt-Schlüssel abgedruckt ist. Das Handbuch ist relativ klein und beschreibt die Bedienung von Windows für Benutzer, die noch nie Windows gesehen haben. Das Handbuch wird man also in der Regel nicht durchlesen wollen, weil man es nicht braucht.
Heutzutage hat sich der Lieferumfang von Windows NT4 etwas geändert, da ein rohes Windows NT4 nicht allzu kompatibel ist. Mit "roh" meine ich das Servicepack. Wenn man heute Windows NT4 bestellen würde, dann würde man eine NT4-CD bekommen, welche schon das Servicepack 1 integriert hat und meistens bekommt man auch noch eine extra CD dazu, welche das Servicepack 6a beinhaltet und ich muss dazu sagen, dass dieses Servicepack 6a wirklich wichtig ist, denn einige Anwendungen könnten ohne dieses Servicepack nicht
funktionieren. Wenn man zum Beispiel auf die T-Online Software angewiesen ist wegen Homebanking oder wieso auch immer, dann ist man auf Servicepack 6a angewiesen und wenn man die neueste Software von T-Online benutzen möchte, dann steht man auf dem Schlauch, denn die aktuelle T-Online Software ist nicht mehr mit Windows NT4 kompatibel, man kann aber auf die Vorgängerversion zurückgreifen. Wenn man allerdings die T-Online Sofware nicht benötigt, so hat man keine spürbaren Probleme. Anfangs dachte ich erst, dass die T-Online Software notwendig ist, um sich mit T-Online zu verbinden, aber es gibt genügend andere Software, mit der man sich bei T-Online "einwählen" kann.
Ich benutze zum Beispiel DSL von T-Online und "wähl" mich mit "raspppoe" ein. Ich kann raspppoe nur empfehlen, auch für andere Betriebssysteme.
Ich muss aber dazu sagen, dass man nicht immer das Glück hat ein Windows NT4-Packet zu bekommen, welches schon das sp6a mitliefert, aber es gibt immer noch genügend Powerseller bei Ebay, welche genau dieses Packet original und noch eingeschweißt anbieten. Auf diesen Weg kam ich auch zu meinem NT4 und es kostete mich 29 EUR. Bekommt man auch billiger, aber ich hab lieber Original als gebrannt.
Wenn man sich also nun ein Windows NT4-Packet bestellt hat und auch schon bekommen hat und sein Eigen nennen kann, so kann man eigentlich direkt mit der Installation anfangen.
Um mit der Installation zu beginnen, kann ich nur empfehlen, die Festplatte, auf welcher man NT4 installieren möchte, zu säubern, sprich alle Daten auf ihr zu löschen. Ich persönlich hatte mit dieser Methode immer die besten Ergebnisse erzielt. Heutzutage kann man ja davon ausgehen, dass man seine wichtigen Daten nicht auf dem Systemlaufwerk speichert und daher, denke ich, ist das auch kein allzu großes Problem.
Da man ja heute eher Windows 2000 und Windows XP einsetzt, ist es ein Problem, Windows NT4 auf eine Windows 2000 Partition zu installieren, wenn man bei der Installation als Dateisystem NTFS gewählt hat.
Hat man also vorher Windows 2000 installiert (oder Windows XP) und dabei seine Festplatte mit dem NT-Dateisystem formatiert, so kann man auf dieser Partition NT4 nicht installieren. Der Grund dafür ist relativ einfach zu erklären, denn dieses NT-Dateisystem, welches von Microsoft entwickelt wurde und erstmals in Windos NT Platz gefunden hat, gibt es in verschiedenen Versionen. Man hat also dieses NT-Dateisystem (NTFS) immer weiterentwickelt und das ist auch der Grund, wieso man dann Windows NT4 nicht auf einer Windows 2000 Partition installieren kann, denn NT 4 kann diese Partition einfach noch nicht einlesen. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb man die Platte formatieren sollte, auf der man NT4 installiert.
Wenn man NT4 und Windows 2000 oder XP parrallel laufen lassen möchte, so muss man erst Windows NT4 und danach 2000 oder XP installieren. Man kann dann beim Starten des PC's auswählen, welches Windows man denn gerne starten möchte.
Ok, man hat also die NT4-Setup-CD in der Hand. Das nächste, was man macht, ist sie einzulegen und den PC neuzustarten. Man muss eventuell im BIOS als erstes Boot-Gerät das CD-ROM Laufwerk auswählen.
Danach erwartet einen der Setup-Bildschirm von NT4, man muss diesen Vertrag dort durchlesen und zustimmen. Danach bestätigt man die erkannte Hardware und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm. Wenn man dann an den Punkt angekommen ist, wo man die Partition auswählen soll, löscht man am besten eine Partition, die man nicht benötigt und erstellt eine Neue. Ich empfehle als Größe 4 GB zu wählen, also dort im Setup 4000 MB oder ähnlich.
Wenn man mehr möchte, geht das nicht :), da NT4 nur auf einer kleinen Partition installiert werden kann.
Viele werden spätestens jetzt skeptisch, aber kein Grund zur Sorge, denn nachdem man sp6a installiert hat, kann man seine anderen Partitionen wieder einlesen.
Man kann dann auch wieder alle gängigen Festplatten benutzen. Man hat also nur beim Setup diese Einschränkung von ~4 GB.
Danach wählt man dann die neu erstellte Partition aus und man wird dann gefragt, welches Dateisystem man denn gerne hätte. Dort wählt man dann NTFS und NICHT Fat. Fat ist zwar allseits bekannt, hat aber viele Schwächen, welche ich hier nicht auflisten kann, da es den Rahmen sprengen würde.
Kurz danach wird dann die Festplatte auf Fehler geprüft und anschließend werden die Setup-Dateien auf die Festplatte kopiert.
Es folgt ein Neustart, und das Setup wird fortgesetzt. Man muss eigentlich nur noch den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen und das war es dann auch schon.
Wenn man gefragt wird, ob man das Netzwerk einstellen möchte, dann kann ich für DSL - Benutzer an dieser Stelle nur empfehlen, diese Einstellungen sofort durchzuführen. Diese Einstellungen sind recht einfach.
Da ich eine 3com-Netzwerkkarte eingebaut habe, wurde diese sofort erkannt, sie wurde dann installiert. Danach hatte ich dann noch die IP in den Netzwerkeinstellungen gesetzt und fertig war die Netzwerkeinstellung.
Ich habe oft gelesen, dass das Netzwerk einstellen unter NT4 nicht ganz leicht sein soll, aber es ist genauso leicht wie unter Windows 2000 :). Man braucht sich also deswegen nicht zu fürchten.
NT4 ist klein, übersichtlich und relativ einfach zu steuern.
Nach der Installation muss man sich natürlich für jedes Gerät einen Treiber besorgen.
Viel wichtiger ist aber, direkt nach dem Setup das Servicepack 6a zu installieren. Solange man das nicht macht, ist es nicht möglich die alten Partitionen von 2000 und XP einzulesen. Man erkennt diese Festplatten zwar, aber man hat keinen Zugriff. Nach Servicepack 6a aber kein Problem.
Was mich wunderte nach dem Setup war, dass meine Maus (Logitech Trackman Wheel) einwandfrei funktionierte. Ich brauchte keine Treiber installieren und trotzdem funktionierte das Scrollrad, was dann aber sehr lustig war, ist, dass nach der Installation des Servicepack6a die Funktion des Scrollrads nicht mehr vorhanden war :), schon komisch, aber nach der Treiberinstallation funktionierte auch wieder das Scrollrad.
Wichtig ist auch, dass man sich für seine Peripherie die Treiber vorher besorgt, denn wenn zum Beispiel die Netzwerkkarte nicht unterstützt wird, so kann man nicht in das Internet und somit auch keine Treiber downloaden. Wichtig ist, wenn man keine Lust hat, sich die Treiber vorher zu besorgen, sich wenigstens die Treiber für die Netzwerkkarte parat zu legen und raspppoe muss man auch irgendwo rumliegen haben, sonst kein Internet und keine Treiber.
Treiber für NT4 gibts in den meisten Fällen, aber es gibt Ausnahmen, man sollte sich daher vorher informieren. Mein Lexmark Z12 zum Beispiel lief noch nie unter NT4, da es noch nie Treiber für NT4 gab. Der Lexmark Z22 allerdings wird unterstützt.
Man sieht also schon, dass NT4 nicht direkt einsatzbereit ist, so wie es bei XP der Fall ist, aber wenn man das ein paar Mal gemacht hat, dann schafft man das innerhalb von wenigen Minuten. Ich persönlich habe mir eine CD zusammengestellt, auf der ich alle Treiber für meine Geräte kopiert habe.

2. Performance/Geschwindigkeit
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Da NT4 schon so alt ist, könnte man meinen, dass es auch langsamer ist, aber auf heutigen Rechnern ist es so schnell, wie man Windows noch nie empfunden hat.
Der Startvorgang ist nicht der Brüller, da man bei 2 Bildschirmen etwas warten muss. Ich hatte auch die Erfahrung, dass, wenn ich kein Floppy-Laufwerke eingebaut hatte, der Startvorgang viel länger dauerte. Ich schätze mal, dass NT4 ein Floppy vorraussetzt und es beim Starten versucht mit einzubinden und da es das nicht findet, dauert es dann wohl etwas länger. Ich habe dann mein Floppy wieder eingebaut und der Startvorgang wurde viel schneller.
Nach dem Start bekommt man ein Fenster zu Gesicht und man muss erst strg+alt+entf drücken, damit man sich einloggen kann. Ich frage mich heute noch wozu das nötig ist.
Nachdem man dann sein Benutzernamen und Passwort eingegeben hat, erscheint sofort der Desktop. Das ist heute kein Vergleich zu XP. Der Destop erscheint wirklich sofort, sofern man das Netzwerk vorher richtig konfiguriert hat (Alternativ: man hat das Netzwerk ausgelassen, aber heutzutage ist DSL doch recht verbreitet).
Da bei NT4 der InternetExplorer sich noch nicht in das System "verankert" hat, wie das bei Windows 98, Me, 2000 und XP der Fall ist, ist alles insgesamt sehr schnell.
Was nach einer frischen Installation sofort auffällt und bei mir fast Tränen verursacht hatte, war der Ram-Verbrauch, denn direkt nach der Installation hatte Windows NT4 nur 12 MB Speicher verbraucht. Somit hatte ich sehr viel Spielraum für andere Speicherintensive Applikationen wie Eclipse oder Openoffice.
Da also NT4 so wenig Ram benötigt, kann man wirklich alle möglichen Programme parrallel laufen lassen. Ich habe momentan soviele Programme parrallel laufen, dass ich sogar auf einen Ram-Verbrauch von 120 MB komme, aber ich habe ja auch ~400 MB eingebaut. Nur der Unterschied, man mag es nicht glauben, ist, dass die Programme solange im Speicher bleiben, bis man sie wieder beendet. Wenn man also ein Programm eine ganze Zeit nicht nutzt, so wird es nicht wie bei XP aus den Ram geladen, sondern es bleibt im Ram...
Das ist einerseits gut, da man nicht lange warten braucht, wenn man ein, lange nicht benutztes Programm, wieder aktivieren möchte, andererseits ist es auch nicht so gut, wenn man wenig Ram hat. Da man heute aber rel. viel Ram hat, ist das kein Problem. Wer jetzt hier nicht weiß wovon ich spreche, für denjenigen habe ich ein Beispiel. Wenn man zum Beispiel unter Windows XP oder auch Windows 2000 ein Programm minimiert, so dass es nur in der Taskbar erscheint und es nach einer Stunde zum Beispiel wieder maximieren möchte, in dem man auf die Fläche in der Taskbar klickt, so dauert dieses bei XP und 2000 gewöhnlich etwas länger und man kann auch des Öfteren feststellen, dass der Inhalt des Fenster, welches man maximiert hatte, erst eine ganze Weile weiß ist, das Programm also nicht reagiert. Dieses Problem gibt es unter NT4 noch nicht und ich denke, dass das was mit dem Speichermanagement zutun hat. Manche Freaks behaupten ja, dass NT 3.51 noch robuster war als NT4, leider konnte ich das noch nicht testen und ich hab auch nicht unbedingt die Zeit dafür.
Auch verschiedene Softwareprodukte laufen unter nt4 um Einiges schneller. Zum Beispiel der Webbrowser FireFox 0.9. Diesen Browser hatte ich auch unter Windows XP installiert und benutzt und dort ist mir aufgefallen, dass wenn ich eine Website runterscrolle, das System ein wenig in die Knie geht, sprich es hakelte. Unter Nt4 kann ich scrollen wie ein Wilder und da hakelt nichts. Auch hier kann irgendeine Weiterentwicklung der Grund sein. Die Performance des Runterfahrens ist auch sehr gut. Persönliche Einstellungen werden binnen Sekunden gespeichert und ich schätze mal vom Klick auf "Beenden" bis hin zum Status "Sie können den Computer ausschalten" vergehen vielleicht 10 Sekunden, wenn überhaupt.

3. Stabilität
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Windows NT4 ist mit meiner Hardware sehr stabil und ist bis jetzt nur einmal abgestürzt und das auch nur, weil ich ein Programm geschrieben hatte, welches unendlich tonnenweise beeps produziert hat und das in einer Endlosschleife. Es dauert ein paar Minuten und es gab einen Bluescreen. Das Programm schafft auch 2000 und XP zum Absturz :)...Ich habe es aber mittlerweile gelöscht. Was aber macht NT4 so solide ? Die Frage ist einfach zu beantworten. Jedes Programm, welches aufgerufen wird, bekommt einen eigenen Speicherbereich, welcher genutzt werden kann wie das Programm lustig ist. Macht das Programm in diesem Speicherbereich einen Fehler, so wird das Programm ganz einfach von Windows NT4 beendet und aus diesem Speicherbereich gelöscht. Windows NT4 selbst hat auch einen eigenen Speicherbereich, welcher aber normalerweise nicht von anderen Programmen beschrieben werden kann und das ist auch der Grund wieso NT4 so solide ist. Diese Technik wurde bis jetzt in Windows 2000 und Windows XP fortgesetzt, wobei XP doch einige Schwächen in der Stabilität zeigt, was auch am Umfang der Software und Extras liegt.
Hat man aber zum Beispiel ein Programm, welches sich aufgehängt hat und eventuell in einer Endlosschleife läuft, so kann man es entweder durch den Klick auf das Kreuz beenden oder aber man öffnet den Taskmanager und beendet den Prozess dieses Programmes. Das Programm wird dann beendet und Windows kann wieder normal fortgesetzt werden.
Für Windows NT4 sind nur Programme gefährlich, die den Speicher rasant mit irgendeinem Müll vollstopfen, denn dann wird Windows NT4 eventuell unbedienbar und man kann den Prozess nicht beenden. Kommt aber drauf an, wie schnell man reagiert. Ich hatte es bis jetzt immer geschafft und ist mir auch erst 2x passiert. Man müsste das direkt mal bis zur Grenze austesten und mal schaun, ob Windows NT4 dann das Programm beendet.
Allgemein kann man sagen, dass der Taskmanager der beste Freund im Kampf gegen schlecht programmierte Software ist, aber wie ich bei Windows XP feststellen musste, soll der Taskmanager dort nicht der beste Freund sein, denn wenn zum Beispiel in Windows XP ein Programm das ganze System extrem verlangsamt und man nichts mehr bedienen kann, ist es dem User nicht möglich den Taskmanager schnell aufzurufen. Zu oft musste ich das XP-System resetten, da ich nicht stundenlang warten wollte, bis endlich der Taskmanager erscheint.
Man drückt also strg+alt+entf und bevor der Taskmanager erscheint, werden erst alle anderen Sachen abgearbeitet. Der Taskmanager hatte bei XP eine sehr niedrige Priorität. Bei NT4 kann man den Taskmanager in 90% aller Probleme sofort benutzen.

4. Multimediafunktionen/Spiele
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Mit Windows NT4 kann man eine ganze Menge im Multimediabereich machen. Man kann alle Codecs installieren und somit jegliche Art von Videos ansehen und auch Musik mit NT4 ist kein Problem.
Man kann sich so ziemlich alles nachinstallieren, was man so an Multimedia benötigt.
Was man aber nicht installieren kann ist DirectX 7 und alle Nachfolger und das bedeutet, dass man die meisten Spiele, die heute so erscheinen, nicht spielen kann. Schade eigentlich, da Windows NT4 ja so ein nettes Speichermanagement hat.
Wenn man allerdings Spiele wie Qua*e oder ähnliche Spiele bevorzugt, so kann man diese spielen, da sie auf OpenGL aufsetzen und da man OpenGL unter NT4 ohne Probleme installieren kann, laufen diese Spiele auch sehr gut.
Aber wie erwähnt, alles was directx 7 und höher verlangt, wird bei NT4 nicht zurechtfinden.

5. USB-Unterstützung
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Windows NT4 unterstützt kein USB und genau das macht NT4 für die allermeisten Benutzer unattraktiv. Ich persönlich habe damit kein Problem, da ich alles an den Druckerport anschließen kann. Aber ich gebe zu, dass die meisten Geräte USB-Unterstützung verlangen und deswegen NT4 nicht mehr zeitgemäß ist, aber das ist auch der einzigste Punkt, welcher wirklich negativ auffällt. Würde NT4 USB-Unterstützung besitzen, so würde es ein Top Betriebssystem abgeben.

6. Sicherheit
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Da Windows NT4 schon so alt ist, ahnt man, dass es unsicher ist, aber nein, es ist nicht unsicher. Windows NT4 ist zum Beispiel gegen diesen Sasser-Wurm immun. Zwar hat auch nt4 eine Sicherheitslücke im RPC-Service, aber dies betrifft nur 4 Stellen, wobei es bei XP ganze 15 Problemzonen sind. Nun, wieso ist aber NT4 immun gegen den Sasser und Konsorten ? Das ist einfach zu beantworten, denn Windows NT4 ist so alt, dass dieser Teil des Systems noch relativ klein war, sprich, die Entwicklung war noch lange nicht so weit. Es wurde also nachträglich an diesem Service entwickelt und dadurch entstanden dann diese Sicherheitslücken. Man kann das alles auf der Microsoft-Website nachlesen.
Ich habe NT4 nun schon eine ganze Weile laufen (etwa 1 Jahr) und hatte noch nie Probleme mit Würmer oder sonstigem.
Ein anderer Grund wieso NT4 nicht vom Sasser befallen ist (und Kosorten), ist, dass die Wurmschreiber NT4 nicht im Visier haben, da es ja sogut wie niemand mehr benutzt und ich glaube kaum, dass sie den Wurm auf einem NT4-System getestet hatten.

7. Welche Zielgruppe spricht denn NT4 heute noch an?
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Ich würde sagen, dass NT4 vor allem Entwickler anspricht, da NT4 eine grundsolide Basis ist und Applikationen, die unter NT4 laufen, laufen zu 99% auch unter Windows 2000 und Windows XP.
Auch Webentwickler können mit Nt4 zurechtkommen. Internet-Explorer 6.x, FireFox 0.9, Mozilla, Opera und viele andere Browser sind verfügbar wie auch jegliche Serversoftware wie zum Beispiel Apache, Mysql oder Software für die Webentwicklung wie zum Beispiel PHP, Perl, Ruby, Python usw...all diese Programme funktionieren einwandfrei unter NT4 und werden auch offiziell supported (von den einzelnen Organisationen).

8. Zukunft für Windows NT4
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Die Zukunft von Windows NT4 ist begrenzt. Schon jetzt weiß ich, dass ich es spätestens im Jahre 2005 nicht mehr einsetzen werde, denn die neuesten Beta-Versionen des .Net-Framework 2 zeigen, dass Windows 98, Me und NT4 nicht mehr unterstützt werden. Aufgefallen ist mir das letztens, als ich versuchte das .Net-Framework Beta 2 zu installieren. Die Installation startete zwar, brach dann aber mit dieser Meldung, dass Windows 98, Me und NT4 nicht mehr unterstützt werden, ab.
Zur Erläuterung: das .Net-Framework ist sowas wie die Java-Virtual-Machine und wird von einigen Anwendungen benötigt. Als Programmierer programmiert man also nicht mehr direkt mit dem Betriebssystem, sondern mit dem .Net-Framework und das ist auch eine Eigenschaft, welche dann Windows wiederum stabiler machen kann.
Aber es ist hier an dieser Stelle schwierig das für alle verständlich zu erklären.
Fakt ist aber, dass in Zukunft viele Anwendungen das .Net-Framework 2 benötigen und spätestens dann ist die Zeit von NT4 vorbei, denn wenn man das .Net-Framework 2 nicht installieren kann, so kann man auch keine Anwendungen ausführen, welche für das .Net-Framework 2 geschrieben sind. Solange aber die .Net-Framework 1 Anwendungen überwiegen, kann man getrost weiter mit NT 4 arbeiten und man ist immer noch auf einem relativ hohem Standard.
Dass ich weiter oben Windows 95 nicht erwähnt hatte, liegt einfach daran, dass das .Net-Framework 1 bereits inkompatibel mit Windows 95 ist :)...Windows 95 ist also in diese Richtung eine ganz schlechte Wahl.

9. Fazit
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NT4 fasziniert mich, weil es ein leichtes Betriebssystem ist und wenn man es um eine Funktion erweitern möchte, so kann man das machen.
Nicht mehr zeitgemäß im Sektor USB und Direct-X, aber für Entwickler eine eventuelle Alternative, da es fast nie Probleme macht. Auch tagelanger Betrieb lässt NT4 nicht in die Knie sacken.
Wer schonmal mit dem Gedanken gespielt hat NT4 zu installieren, dem würde ich empfehlen, es einfach mal zu testen. Manche behaupten, dass es das beste Windows war, andere behaupten, dass nt3.51 das beste Windows war...ich hab da keinen Vergleich, aber NT4 ist meiner Meinung nach perfekt auf mich abgestimmt.
Systeme mit vielen Funktionen on Board mag ich nicht so.

Ich hoffe, dass der Text gefällt und würde mich über eine entsprechede Bewertung natürlich freuen.
Bis zum nächsten Erfahrungsbericht.

Eure Melanie.

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