IBM z/OS
z/OS hieß früher OS/390 - IBM z/OS Betriebssystem

Neuester Testbericht: ... LPAR können einzeln neu gestartet werden. In diesen LPAR können eigene Betriebssysteme (UNIX, LINUX...) laufen. Hauptsächlich läu... mehr

z/OS hieß früher OS/390
IBM z/OS

SophiaSw

Name des Mitglieds: SophiaSw

Produkt:

IBM z/OS

Datum: 06.08.02, geändert am 06.08.02 (126 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: sehr Leistungsfähig, es wird wieder modern

Nachteile: sehr teuer, es gibt wenige Spezialisten

Dieses Bestriebssystem wird schon seit Jahrzehnten todgesagt. Es wird uns aber wohl noch alle überleben.

Der Vorteil dieses Systems ist, daß es sehr leistungsfähig ist. Es läuft nur auf Großrechnersystemen (z-Server bzw. früher S/390).
Auf diesen Servern können verschiedene virtuelle Maschinen (LPAR) eingerichtet werden. Diesen können Ressourcen zugeteilt werden. Diese einzelnen LPAR können einzeln neu gestartet werden. In diesen LPAR können eigene Betriebssysteme (UNIX, LINUX...) laufen.
Hauptsächlich läuft auf den z-Servern MVS.

Diese Server sind sehr teuer. Genaue Preise konnte ich nie in Erfahrung bringen. So weit ich weiß werden die Maschinen in maximaler Konfiguration ausgeliefert. Es werden aber nur die Teile (RAM, Prozessoren) freigeschaltet, die man gekauft hat.
Üblicherweise werden die Server mit einem Wartungsvertrag und einem Updatevertrag für die Software verkauft.

Ein großer Nachteil dieser Systeme ist das Festplattenproblem. Ich weiß nicht ob es bei allen Systemen so ist, aber bei denen mit denen ich zu tun habe, gibt es das Problem, daß eine Festplatte nur 3 GB groß ist. Es können maximal 5 Stück (theoretisch gehen mehr, aber dann gibt's Probleme) in einem Filesystem zusammengefaßt werden.

Wenn eine Firma ein Rechenzentrum mit den entsprechenden Spezialisten hat und ein leistungsfähiges Rechnersystem braucht, sind sie mit z/OS sicher gut beraten.

Es sollte aber verglichen werden, ob die p-Series mit AIX nicht günstiger wären.


Fazit: