die Basis meiner neuen beruflichen Tätigkeit
IBM AIX 4

Name des Mitglieds: Lu Wang
Produkt:
IBM AIX 4
Datum: 05.01.02, geändert am 07.03.10 (147 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: stabil
Nachteile: nicht sehr komfortabel
Im Heimanwenderbereich hat Microsoft mit den Windows-Betriebssystemen in allen ihren unterschiedlichen Varianten bereits die meisten Mitbewerber verdrängt. Abgesehen von MacOS und dem immer populärer werdenden Linux sind kaum andere Betriebssysteme vertreten.
Im professionellen Einsatz ist die Vielfalt da noch ein wenig größer. Hier kommt auf Servern größerer Netzwerke beispielsweise auch häufig das Betriebssystem AIX aus dem Hause IBM zum Einsatz.
Im Jahre 1969 veröffentlichte AT&T erstmals das Betriebssystem UNIX, das permanent weiterentwickelt wurde und von dem 1987 von IBM für die RT/6150, RS/6000, ... -Systeme AIX abgeleitet wurde (wie übrigens auch LINUX von UNIX abstammt). Allerdings basiert AIX nicht auf einem UNIX-Kern, sondern wurde weitestgehend komplett durch IBM entwickelt, wobei sich IBM stark an der damals aktuellen UNIX Version orientierte.
Wie alle aktuelleren UNIX-Varianten, so ist auch AIX in C programmiert, wodurch eine bessere Unabhängigkeit von der verwendeten Maschine erreicht wurde.
Bei der Arbeit unter AIX kann der Nutzer zwischen einer graphischen und einer zeichenorientierten Oberfläche wählen, wobei die GUI (Graphics User Interface) mit seiner Fenster-/Desktoptechnik (etwa vergleichbar Windows) sicher die komfortablere Lösung darstellt.
Effektiveres Arbeiten ist jedoch unter der zeichenorientierten Oberfläche, wo der Nutzer seine Befehle händisch eingibt (etwa wie unter MS DOS), da hier mehr Kommandos zur Verfügung stehen.
Unter der GUI kann die zeichenorientierte Oberfläche übrigens emuliert werden.
AIX beinhaltet mehrere Unterprogramme, von denen SMIT das wohl wichtigste ist, da hierüber zahlreiche Bereiche des Systems verwaltet werden können.
In der Bedienung ist AIX also sicher umständlicher als jede WINDOWS Server-Lösung, so dass sich die Frage nach den Vorteilen von AIX stellt.
Hier ist beispielsweise die wesentlich effektivere Rechtevergabe zu nen
nen, die zahlreiche Möglichkeiten bietet.
Auch die hohe Stabilität sowie der recht geringe Bedarf an Systemrecourcen sind weitere Vorteile.
Darüber hinaus bietet AIX neben der bekannten Partitionierung physischer Laufwerke (Festplatten) auch die Möglichkeit, logische Laufwerke einzurichten, die etwa den Partitionen (auch die sind logische Laufwerke im eigentlichen Sinne) gleichen, jedoch auch mehrere physische Laufwerke umfassen können (diese Einrichtungen können übrigens auch im laufenden Betrieb erfolgen und jederzeit geändert werden).
Selbstverständlich unterstützt AIX Mehrprozessorsysteme.
Das Dateikonzept von AIX unterscheidet zwischen drei Dateiarten, den normalen Dateien, Dateikatalogen (Verzeichnisse) und den Gerätedateien (etwa vergleichbar den bekannten Treiberdateien).
Anders als beispielsweise bei Windows sind Dateiextensionen (Endungen) nicht zwingend erforderlich. Vielmehr sind diese einfacher Bestandteil des Dateinamens ohne Auswirkungen auf die Eigenschaften der Datei.
Dafür unterscheidet AIX bei den Dateinamen zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Seit Oktober des letzten Jahres arbeite ich als Systemverwalter für ein AIX-System und habe ausschließlich positive Erfahrungen mit diesem Betriebssystem gemacht.
Die Bedienung ist zwar für einen NT-Administrator (wie ich es bis zum Jahresende war) war zunächst etwas ungewohnt und erscheint umständlich (hier waren meine MS DOS Kenntnisse hilfreich) , jedoch überwogen die geschilderten positiven Eigenschaften und veranlassen mich AIX hier zu empfehlen und mit SEHR GUT zu bewerten.
Da AIX für den Heimanwender eher uninteressant ist habe ich hier auf Darstellungen der Installation sowie Preisnennungen verzichtet und versucht möglichst wenig spezifisch zu schreiben.
Fazit: s. Text
| Funktionsvielfalt: | ||
| Stabilität: | ||
| Benutzerfreundlichk.: | ||
| Installation: | ||
| Updatemöglichk.: |
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