Kellner/in
Anstregend, aber schön: Das Kellnern! - Kellner/in Beruf / Tätigkeit

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Anstregend, aber schön: Das Kellnern!
Kellner/in

Simonii

Name des Mitglieds: Simonii

Produkt:

Kellner/in

Datum: 04.08.09

Bewertung:

Vorteile: viele Menschen, Umgang mit Menschen, verschienede Arbeiten

Nachteile: sehr snatrengend, vor allem körperlich!

Kellner/in ist ein ziemlich weitverbreitetes Arbeitsfeld. Ob zur Nebentätigkeit oder Hauptberuflich, viele Menschen arbeiten heutzutage in der Gastronomie.


So fing es an:
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Für kam das Arbeiten nebenbei lange Zeit nicht in Frage. Es ist doch viel einfacher, sich von Mama und Papa alles bezahlen zu lassen und Freizeit zum Faulenzen zu nutzen! Bis zu dem Tage, wo ich aus dem Nichts heraus den Abiurlaub buchte: 500Euro, wo sollten die nur herkommen? Meine Eltern weigerten sich zu bezahlen und ich war wirklich gezwungen, mir Arbeit zu suchen.

Das war ungefähr im März letzten Jahres. Ich hielt verzweifelt Ausschau nach Schildern in der Nähe und entdeckte dann durch Zufall das Schild an einem Bistro "Aushilfe gesucht". Ich hab mich sofort gemeldet und konnte Probearbeiten.
Es war wirklich seltsam mal HINTER der Theke zu stehen anstatt vorne.
Ich dachte Kellnern ist sicherlich leicht. Immer mal lächeln, freundlich sein und was vorbei bringen.
Aber, dass es SO hart ist, hätte ich nicht gedacht.

Mein Probetag verlief gut. Es war mitten in der Woche, ich arbeitete alleine und die Gäste waren übersichtlich.
Mir wurde alles gezeigt und ich durfte schon viel selber machen.
Nach dem gelungenen Abend wurde mir sofort gesagt, dass ich geeignet sei. Ich wurde bereits ausgezahlt und war total happy einen Job gefunden zu haben, der relativ gut bezahlt ist (Trinkgeld war für mich alleine) und der mir Spaß macht.


Die Bezahlung:
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Ich bekam einen Stundenlohn von 5Euro und durfte aufgrund dessen, dass ich allein gearbeitet habe, alles Trinkgeld behalten. Da kamen an einem Abend gut schonmal 20-30Euro zusätzlich dazu.


Das Arbeitsklima:
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Die Gäste kann man nie über einen Kamm scheren. Es gibt viele verschiedene Gäste: von freundlich bis hin zu großzügig über unfreundlich bis hin zu unverschämt.
Als Kellnerin hatte ich auch vor allem abends viel mit Alkohol zu tun. Es gab den ein oder anderen Gast, der es übertrieb und auch vor Anmachen ist man dort nicht geschützt. Trotzdem versucht man es den Gästen so gemütlich wie möglich zu machen.
Neben den Gästen gehört zum Arbeitsklima natürlich auch der Chef. Ich hatte einen sehr temperamentvollen Chef, der häufig auch richtig grantig wurde. Manchen Abend hat er mir schon irgendwo vermiest, aber die Gäste haben einem immer den Kopf oben gehalten.
Ich habe in einem kleinen Bistro gearbeitet, wo es schon familärer und enger zu ging. Ich konnte mich viel mit den Gästen unterhalten!


Arbeitskleidung:
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Da ich in einem kleinen Bistro gearbeitet habe, gab es dort keine besondere Kleiderpflicht. Ich truf meistens Jeans und ein bequemes, aber ordentliches T-Shirt. Große Ausschnitte mit blitzendem Busen wurden häufig lautstark diskutiert und angegafft :-)
Ich trug eigentlich jede Art von Schuhen, abgesehen von offenen Schuhen. Das fand ich unpassend!
Ich erschien immer sauber und gepflegt!



Arbeitszeiten:
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Die Morgensschicht hatte eine feste Zahl von 7 Stunden. Man find morgens um 10h an und beendete die Schicht um 17h. Abends sah so etwas ander aus. Es kommt mal von 17h bis 6h am nächsten Morgen werden.
Dies war schon sehr sehr hart,beanspruchte Füß und auch der Körper wurde irgendwann müde und schlapp.
Da war der nächste Tag natürlich vorüber mit Schlafen und Ausruhen!


Spaßfaktor:
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Ich mag es gerne mich mit Menschen zu unterhalten und zu lachen. Aber auch der reine Umgang, sei es bloß die Bestellung hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Ich bin von Natur aus eine Frohnatur und lache viel und gerne, was bei den Gästen natürlich gut ankommt und das Klima lockert.



Arbeitsfelder:
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Die Arbeit ist nicht nur einseitig. Man riechtet den Arbeitsplatz und den Platz für die Gäste gemütlich ein, putzt, nimmt Bestellungen auf, quatscht, macht Cocktails und andere Getränke, bringt an den Tisch und berät. Hinter der Theke füllt man morgens Getränke auf, schleppt auch schonmal Fässer hind und her und macht Musik.
So hat man vieles verschiedenes zu tun und es wird nie langweilig.


Fazit:
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Ich habe knapp 1 Jahr lang gekellnert, meistens 2x die Woche (1 Abendschit und 1 Morgenschicht) und viele viele tolle Erfahrungen gesammelt. Die verschiedenen Persönlichkeiten, die sich als STammkunden an der Theke aufhalten und erzählen und quatschen, die verschiedenen Arbeitsfelder - alles hat sehr viel Spaß gemacht.
Warum ich aufgehört habe? Ich hatte diskrepanzen mit meinem Chef, die mich psychisch sehr fertig gemacht haben. Ich habe zuletzt gezittert schon Stunden bevor ich arbeitne musste und wollte mir zum Schluss nichts mehr gefallen lassen. Ich habe gekündigt und arbeite nun erfolgreich als Nachhilfelehrerin mit einem viel schöneren Stundenlohn und weniger körperlicher und mehr Arbeit mit dem Kopf :-)
Dennoch kann ich dieses Arbeitsfeld nur jedem empfehlen! Es ist zwar körperlich sehr sntrengend, macht aber dennoch sehr viel Spaß!

Fazit: ...