Fremdsprachenkorrespondent/in
Meine Erfahrung...negativ! - Fremdsprachenkorrespondent/in Beruf / Tätigkeit

Neuester Testbericht: ... Lehrer (Ausnahmen gibt es aber hier auch, glücklicherweise) - wöchentlich wechselnder Stundenplan ( & chaotische "Orga... mehr

Meine Erfahrung...negativ!
Fremdsprachenkorrespondent/in

Sandra+Meier

Autor-Name: Sandra Meier

Produkt:

Fremdsprachenkorrespondent/in

Datum: 24.02.10

Bewertung:

Vorteile: Auslandserfahrung

Nachteile: Kosten

Falls ihr eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondent in einer kleinen sächsischen Stadt (mit
Pl...) machen wollt, kann ich euch nur abraten!!!!
Das Schulgeld ist, gemessen an der Leistung des privaten Bildungsträgers, viel zu hoch.
(Erfolg durch Bildung???!! Haha, das ich nicht lache)

Ich habe kein Interesse daran, jemanden zu verleumden oder etwas schlechtzureden;
es sind nur meine Erfahrungen ; )

Hier einige Fakten dieser Einrichtung:
- größtenteils unmotivierte, chronisch-zu-spät-kommende Lehrer (Ausnahmen gibt es aber hier
auch, glücklicherweise)
- wöchentlich wechselnder Stundenplan ( & chaotische "Organisation")
- KEIN Russisch und ITALIENISCH!!!! Sie bieten es euch erst an und 1 Woche vor
Ausbildungbeginn sagen sie euch, dass es nicht angeboten wird.
- keinerlei Unterstützung seitens der Lehrer (keine weiteren fakultativen Sprachkurse etc.!!)
- unfreundliche Leitung (lasst euch bloß nicht einlullen!)
- veraltete, dreckiges Arbeitsmaterial (Windows 98????)
- PCs funktionieren nicht, Internet viel zu langsam (Arbeiten daran sind kaum möglich)
- deprimierendes Arbeitsumfeld (dunkle Gänge etc.)

Das Auslandspraktikum wird von der EU finanziert,
die Schule überweist dieses Geld aber sehr unregelmäßig und viel zu knapp.
Ich hatte ständig Probleme meine Miete zu zahlen (es fehlen mir immernoch über 1000Euro!!!)
DAS GEHT GAR NICHT!!!!

Natürlich gibt es auch positive Aspekte:
- kleine Klassen
- z.T. wirklich interessante Lernthemen
- Betriebspraktika
- Auslandspraktikum

Die meisten Schulen verlangen Schulgeld, da solltet ihr wirklich überlegen,
welche Einrichtung ihr unterstützt!

Davon abgesehen ist die Ausbildung nicht besonders abwechslungsreich.
Jobs sind rar mittlerweile und konzentrieren sich meist auf Großstädte, wie Hamburg und München. Aufstiegschancen und selbstständiges Arbeiten kaum möglich.
Wenn ihr danach studieren wollt, oder eine Übersetzer bzw. Dolmetscherausbildung
ranhängen wollt, ist es aber vielleicht von Vorteil.

Falls ihr nicht unbedingt in Deutschland bleiben wollt, ist diese Ausbildung auch ein guter Ausgangspunkt.

Fazit: Berufsbild ist o.k., aber sucht nach einer GUTEN Ausbildungsstätte!