Florist/in
der kreative Beruf des Floristen - Florist/in Beruf / Tätigkeit

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der kreative Beruf des Floristen
Florist/in

sandra120281

Name des Mitglieds: sandra120281

Produkt:

Florist/in

Datum: 24.09.09

Bewertung:

Vorteile: sehr kreativ

Nachteile: schlechte Chance dort zu arbeiten schlechte Bezahlung

Ich habe 1997 mir eine Lehrstelle suchen müssen und leider nicht viel zur Auswahl gehabt. Um dann doch endlich an mein erstes eigenes Geld zu bekommen habe ich dann eine Ausbildung als Florist gemacht.
Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Dort lernt man
- Namen auch latainisch von Pflanzen und Schnittblumen, deren Lebensbedingungen und Pflege
- beherrschen der Farben und Gestaltungslehre
- Stilepochen erkennen
- werkstücke entwerfen und entsprechende Techniken anwenden
- betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und anwenden
- das verkaufen im Geschäft
Im praktischen sieht es dann so aus das man auch Strauß binden lernen muß, sowie die Trauerbinderei (Sarg-und Urnenschmuck, Handsträuße) Brautschmuck (Autoschmuck, Brautstrauß, Tischgestecke, Anstecker etc)
Raumdekorationen, Einpflanzungen, Trockengestecke.
Zu den täglichen Aufgaben gehören das Versorgen der Ware (frisch anschneiden, Rosen entdornen zum Beispiel), Arrangements für den Laden erarbeiten.
Im 2. Lehrjahr ist die Zwischenprüfung wo lediglich der Ausbildungsstand geprüft wird. Durch Andrahtproben, Kranz binden, Strauß binden. Hierbei gibt es kein Durchfallen, ist aber Vorraussetzung für die Zulassung zur Abschlußprüfung. Im schriftlichen Teil werden theoretische Dinge gefordert.
In der Abschlußprüfung werden Kenntnisse und Fähigkeiten in der schriftlich, mündlichen und praktischen Prüfung geprüft.
Die praktische Prüfung besteht aus einer Einpflanzung, einem Strauß, einer Steckarbeit und einer komplexen Arbeiten aus den Bereichen Trauerfloristik, Tischschmuck ODER Brautschmuck.
Bei der schriftlichen Prüfung muß zur komplexen Arbeit eine Skizze, Kalkulation etc. gefertigt werden. Weiterhin werden Kenntnisse in der schriftlichen Prüfung abgefragt zum Beispiel zur Pflege Pflanzenschutz, Reklamation, Farbgestaltung und so weiter.
Weiterbildung
Nach 3 jähriger Berufserfahrung kann man die Meisterausbildung beginnen. Dies Kann an einer Fachschule in einem einjährigen oder in kürzen Lehrgängen erfolgen. desweiteren kann man noch die Ausbildereignerprüfung ablegen. Die Ausbildereignungsprüfung ist im Rahmen der Meisterschule schon integriert.
Auf ein oder mehrtägigen Schulungen/Fachkursen kann man als Florist seine Kenntnisse in speziellen Fachgebiet weiterbilden
Berufsschule
Dort wird in den Fächern Informatik
Sachkunde lateinische Namen der Pflanzen, Kennzeichen derer
Pflanzenpflege
Stilkunde Farben und Gestaltungslehre, Stilepocehn
Verkaufskunde Führen eines Verkaufsgespräches, Reklamationen
Deutsch Angebote schreiben, rechnungen
Mathe
Fachzeichnen zeichen von Arrangements jeglicher Art
Wirtschaftskunde
Sozialkunde
Sport Unterricht gelehrt.
Nach meiner Lehre war ich Dann 1 Jahr Angestellte und habe mich danach selbstständig mit einem eigenen Blumenladen gemacht. Eis schweres Los was ich ich nachinnein sagen muß. Ich war 5 Jahre selbstständig und hatte zu tun mich über Wasser zu halten, weil in der heutigen Wirtschaft sich keiner mehr groß Blumen im Fachgeschäft leisten kann. ich habe dadurch all die Jahre ohne Angestellte gearbeitet.
Nach meiner Selbstständikeit war klar das sich kein Inhaber eines Blumenladen einen Angestellten leisten kann (konnte ich ja auch nicht). Seitdem habe ich schon in vielen Branchen gearbeitet wie zum Beispiel Baumarkt Supermarkt. da merkte ich wie doch sehr unterschiedlich die Bezahlung ist. In den anderen Branchen habe fast doppelt so viel verdient. Ein Florist arbeitet nicht weniger und anders, aber er gehört leider zu den Berufsgruppen wo leider "nichts" bezahlt wird.
ich muß für mich sagen es ist ein schöner beruf, den ich auch privat gern nutze, aber leider um in der Branche zu arbeiten bzw erstmal wieder Arbeit zu bekommen ist echt sehr unwahrscheinlich.

Fazit: ein tränendes und ein lachendes Auge