Wintersturm - Mary Higgins Clark
Spannung bis zur Gänsehaut - Wintersturm - Mary Higgins Clark Romane & Erzählungen

Neuester Testbericht: ... von einem geheimnisvollen Mörder, der an der amerikanischen Ostküste sein Unwesen treibt und die Kinder eines glücklichen paares entführt... mehr

Spannung bis zur Gänsehaut
Wintersturm - Mary Higgins Clark

+angelika46

Autor-Name: angelika46

Produkt:

Wintersturm - Mary Higgins Clark

Datum: 20.05.02, geändert am 20.05.02 (292 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: sehr unterhaltsam

Nachteile: keine

Buchvorstellung


Titel: Wintersturm

Autor: Mary Higgins Clark

Textgattung: Phsychothriller/Roman

Herausgeber der Wolfgang Krüger Verlag GmbH in Frankfurt am Main 1976 als
Deutschen Ausgabe: Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes GmbH & Co zum Preis von 14,95 Euro

Mary Higgins Clark
wurde 1929 in New York als Tochter Irischer Einwanderer geboren. Im Alter von 10 Jahren verlor sie ihren Vater und ihre Mutter und musste beide Geschwister alleine durchbringen.

Nach erfolgreicher Highschool machte sie eine Ausbildung als Sekretärin und arbeitete 3 Jahre lang in einer Agentur. 1949 packte sie das Reisefieber und sie wurde Stewardess bei Pan American Airlines und bekam die Gelegenheit Europa, Afrika und Asien zu besuchen.

1950 heiratete sie ihren Nachbarn, Warren Clark und bekam 5 Kinder. Im Jahr 1964 verstarb ihr Ehemann. Bis 1974 schrieb sie diverse Kurzgeschichten und einen biografischen Roman über George Washington. Die meisten Kurzgeschichten und auch der Roman wurden jedoch abgelehnt.

1975 schließlich gelang ihr mit dem Thriller ?Wintersturm? der Durchbruch.

Nebenbei studierte sie Philosophie und wurde Präsidentin der Mystery Writers of America. 1996 heiratete sie John J. Conheeney und lebt mit ihm in Saddle River, New Jersey. Es wurden ihr 14 Ehrendoktortitel verliehen.

Wintersturm

Die glückliche amerikanische Familie, Ray und Nancy Eldredge, lebt zusammen mit ihren beiden Kindern Michael, 11 Jahre und Missy, 7 Jahre in Cape Cod, einer malerischen Siedlung an der amerikanischen Ostküste. Sie leben inmitten von Wäldern und Seen mit freundlichen Nachbarn. Jedoch der Schein trügt:

Am Morgen des 32. Geburtstages von Nancy steht in einem Artikel des Lokalanzeigers, dass Nancy Eldredge eine Mörderin sein soll. Vor sieben Jahren wurde sie in einem Prozeß schuldig gesprochen, ihre beiden Kinder Peter und Lisa, ebenfalls 11 und 7 Jahre au
s der ersten Ehe, umgebracht zu haben. Angeblich hatte sie beide Kinder in einem See ertränkt. Ihr erster Ehemann, Carl Harmon, so glauben die Leute, hatte damals Selbstmord begangen. Nancy blieb damals auf freiem Fuß, weil der Hauptbelastungszeuge, Rob Legler, plötzlich verschwand.

Genau an dem Tag, an dem der Artikel erscheint, verschwinden nun plötzlich ihre Kinder Michael und Missy. Für die Polizei steht fest, dass auch diesmal nur Nancy Eldredge die Schuldige sein kann. Man glaubt, dass durch das Erscheinen des Artikels im Lokalanzeiger bei Nancy eine Kurzschlusshandlung entstanden ist und sie nun auch ihre beiden Kinder aus der Ehe mit Ray im See ertränkt hat. Fieberhaft wird der ganze See durchsucht.

Nancys erster Ehemann, Carl Harmon aber ? der wahre Mörder der Kinder ? lebt seit Jahren unter einem anderen Namen, Mr. Courtney Parrish, in Cape Cod und will Nancy endgültig vernichten. Er schickt an das Anzeigenblatt den Artikel und entführt noch am selben Tag Michael und Missy.

Während Angst, Verzweiflung und Entsetzen Nancy an den Rand des Wahnsinns treiben, hält Parrish die beiden Kinder in seinem Appartement, das sich in einem zum Verkauf stehenden Haus in Cape Cod befindet, gefangen.

Leseprobe Kapitel 17/Seite 158-161

Ausgerechnet an dem Tag, an dem die Kinder sich noch bewusstlos in der Gewalt des Mörders befinden, wird das Haus überraschend von einem möglichen Käufer besichtigt. Der Mörder versteckt schnell die Kinder in einem Wandschrank. Da John Kragopoulos sehr an dem imposanten Gebäude interessiert ist, schaut er sich auch aufmerksam in dem Appartement des Mr. Parrish um.

Mr. Parrish verhält sich seltsam und reagiert geradezu panikartig, als der Käufer durch ein besonders starkes Teleskop, das am Fenster angebracht ist schauen möchte. Ein unangenehmer Geruch nach Schweiß und Babypuder fällt John auch auf. Als er das Badezimmer besichtigt, sieht er dass ein Bad eingelassen ist und eine kleine Plas
tikente auf dem Wasser schwimmt.

Als er sich bereits wieder auf dem Heimweg befindet und in den Nachrichten von dem Verschwinden der Kinder hört, fällt ihm ein, dass das Teleskop genau auf das Haus der Eldredge-Familie gezeigt hat. So fährt er nochmals zurück, um sich zu überzeugen, ob der Verdacht der ihm plötzlich gekommen ist, begründet ist.

Auch ein kleiner Junge sieht im Fernsehen die Bilder und Berichte des ersten Falles und erkennt in Carl Harmon den Mann wieder, der ihm einen Dollar gab, damit er den Brief für den Artikel bei der Post abgibt. Seine Mutter wendet sich sofort an die Polizei.

In der Polizeiwache häufen sich die Hinweise. Die Geschäftsinhaberin meldet eine Dose Kinderpuder als gestohlen und gibt an Mr. Parrish dabei gesehen zu haben.

Rob Legler, der verschwundene Hauptbelastungszeuge des ersten Mordprozesses wird ebenfalls zufällig von der Polizei aufgegriffen und gibt aufgrund eines Zeugen zu, am Tag des Verschwindens von Michael und Missy in der Nähe des Eldredge-Hauses gewesen zu sein. Damit er mit der Entführung nicht in Verbindung gebracht wird, erzählt er von einem anderen Auto, das ihm dort begegnet ist. Seine Beschreibung passt auf Mr. Parrish.

Nach einer dramatischen Rettungsaktion, in der Carl ? alias Mr. Parrish umkommt, kann Nancy ihre Kinder unversehrt wieder in ihre Arme schließen.




Meine Meinung

Von Seite zu Seite versteht es die Schriftstellerin, die Spannung zu steigern. Die Figuren sind so gut beschrieben, dass man sich wirkliche Personen darunter vorstellen kann. Dramatisch spitzt sich das Geschehen zu und endet letztendlich mit einem glücklichen Ausgang.

Der Thriller ist so spannend beschrieben, dass ich mir vorstellen könnte, einen der zahlreichen später erschienenen Romane wie z.B. ?Schlaf wohl, mein süßes Kind?, ?Ein Gesicht so schön und kalt? oder ?Schrei in der Nacht? als meine nächste Lektüre auszuwählen.






Fazit: