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Bush - Geißel der Menschheit - USA Belletristik

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Bush - Geißel der Menschheit

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USA

Datum: 08.03.03, geändert am 08.03.03 (57 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: siehe Text

Nachteile: siehe Text

Hallo liebe Dooyoo - Freunde,

"Oh dieser George W. Bush" tönt es derzeit aus allen Ecken. Wie konnte dieser fiese, arbeitslose Alkoholiker Präsident der USA werden? Der wird Amerika und die Welt noch einmal ins Unglück stürzen, dieser texanische Cowboy mit dem diplomatischen Geschick einer Kartoffel. Als er wieder einmal nicht wusste, dass die Kamera noch lief, bemerkte auch George selbst: "Irre, dass ich gewonnen habe. Ich trat an gegen Frieden, Wohlstand und gegen den Amtsinhaber."
Nun gut, aber immerhin wollte es fast die Hälfte des amerikanischen Volkes so.Und wie man weiß, ist es in den USA, dem Hort der Demokratie und westlichen Zivilisation, egal. Wie dumm ein Präsidentschaftskandidat auch sein mag, er braucht nur knapp weniger Stimmen als sein Herausforderer und ein bisschen Glück und schon ist er in Amt und Würden.
Uns, die wir ewig meckern müssen und uns mit den Gegebenheiten nie abfinden können, bleibt nur der melancholische Blick zurück. Mit einer Träne im Auge erinnern wir uns an den charismatischen und unterhaltsamen Saxophonisten, der sicherlich auch seine kleinen Schwächen hatte, aber gerade das machte ihn menschlich und sympathisch.
Mein Held verstand es wenigstens noch fortschrittliche und liberale Gesetze auf den Weg zu bringen, die nicht nur den Staat, sondern vor allem die Gesellschaft im Hinblick auf ökologische und soziale Aspekte modernisierten und sensibilisierten. So beschloss er zum Beispiel, dass junge Paare mit Kindern keinen Anspruch auf Unterstützung haben, wenn sie nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, er unterstützte die Senkung der Vermögenssteuer um soziale Differenzen abzubauen, er unterschrieb Gesetze, nach denen illegalen Einwanderern medizinische Hilfe untersagt werden soll und weigerte sich, dem Vertrag zum Verbot von Landminen, dem vorher selbst der Irak, Nordkorea und Libyen zugestimmt hatten zu unterzeichnen. Aber er besuchte immerhin ein Kinderkrankenhaus in Jugoslawien, um Opfern die
ser Minen sein Bedauern auszusprechen.
Ganz besonders wichtig für Clinton war die Umweltpolitik, in der er selbst G. Bush sen. um Meilen voraus war. Er war der erste Präsident seit 25 Jahren, der die Regulierung des Benzinverbrauchs nicht vorantrieb, eine Senkung des Arsengehalts im Wasser verhinderte, die Grenzwerte für Blei in Benzin und Farben großzügig erhöhte und dem Kyoto-Abkommen nur zu seinen Bedingungen, die nur für die USA gelten, zustimmte, ohne die Kohlendioxidbelastung in gefordertem Maße zu senken etc.
Kann es denn da sein, dass es vollkommen egal ist welchen Namen der Regent im Weißen Haus hat, da die wirklichen Machthaber in der Wirtschaft und eben nicht in der Politik anzutreffen sind? Kann es denn sein, dass ein plumper George W. Bush genauso eine einzig vom Kapital gesteuerte Marionette ist, wie ein smarter Bill Clinton?
Nein! Nicht das System und die politische Landschaft sind an der Situation in den USA schuld, es ist einzig und allein George W. Bush.
Bill Clinton fristet nun sein Dasein als bestbezahlter Gastredner der Welt. Die Ideen zu diesen Zeilen kamen mir, als ich einen Bericht über eine Benefizveranstaltung zugunsten von Umweltorganisationen, Stargast Bill Clinton. Sein Anliegen: Die Verhinderung des globalen Treibhauseffekts.......

Euer Hendrikos

Fazit:

Name des Mitglieds: Hendrikos