Sushi und Kartoffelbrei - Jane Freeman
Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner - Sushi und Kartoffelbrei - Jane Freeman Belletristik
Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner - Sushi und Kartoffelbrei - Jane Freeman Belletristik

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Kurzbeschreibung: Genre: Kinderbuch / Jahr: 2009

 
 

Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner

Produkt:

Sushi und Kartoffelbrei - Jane Freeman

Datum: 27.05.09

Bewertung:

Vorteile: leichte, unterhaltsame Lektüre, die kein großes Nachdenken erfordert

Nachteile: recht klischeehaft, nichts Neues

Das Buch:
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Originaltitel: "Flipside"
Erstveröffentlichung in Deutschland: Dezember 2000
Verlag: Blanvalet
Neupreis zur Zeit: Im Doppelpack mit "Ticktack" 7 Euro, einzeln offenbar nicht mehr erhältlich

Inhalt:
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Clare Calloway ist unzufrieden mit ihrem Leben. Sie ist 34 Jahre alt, die biologische Uhr tickt, und der Mann, mit dem sie eine Familie gründen und ein Häuschen bewohnen könnte, ist nicht in Sicht. Statt dessen verirrt sich der egozentrische Leo gelegentlich in ihr Apartement (das eigentlich der Bank gehört) und ihr Bett, während sie den Rest der Zeit in ihrem Job bei einer oberflächlichen Frauenzeitschrift oder auf dem Sofa mit Ratgeberbüchern verbringt. Ihre ältere Schwester Isobel hingegen hat einen Mann, der die Rechnungen bezahlt, zwei reizende Kinder und genug Zeit, neben der Hausarbeit in Ruhe Kaffee zu trinken - denkt Clare.
Isobel selbst sieht die Dinge etwas anders, und als Clare händeringend nach einer Story sucht, um ihren Job zu retten, beschließen die Schwestern, für zwei Wochen die Rollen zu tauschen.

Meine Meinung:
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Es handelt sich bei diesem Roman um ein typisches "Frauenbuch" - eines, von dem man lockere, humorvolle Unterhaltung erwarten kann, aber keinen besonderen Tiefgang. Dementsprechend habe ich keine besonders großen Ansprüche an die Lektüre gestellt.

Insgesamt bin ich gut unterhalten worden, auch wenn die Geschichte stellenweise doch sehr klischeehaft ist - Clare lässt quasi kein Fettnäpfchen aus, während Isobel als die klassisch gut meinende, chronisch überforderte Mutter und Hausfrau beschrieben wird, deren Mann ihre Arbeit nicht zu würdigen weiß. Und natürlich erleben beide Schwestern während des Rollentauschs die eine oder andere Überraschung - und ziehen am Ende die richtigen Schlüsse für ein fortan zufriedeneres Leben.

Nichtsdestotrotz eine geeignete Lektüre für entspannte Sommerstunden.

Fazit: Kein neuer Klassiker, aber lesenswert.

Name des Mitglieds: Tiikeri