Schlaf in himmlischer Ruh (MacLeod, Charlotte)
Shandys erster Fall - genial - Schlaf in himmlischer Ruh (MacLeod, Charlotte) Belletristik

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Kurzbeschreibung: DuMont

 
 

Shandys erster Fall - genial

Produkt:

Schlaf in himmlischer Ruh (MacLeod, Charlotte)

Datum: 04.08.02, geändert am 04.08.02 (27 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Super zu lesen, spannend, humorvoll, überraschend.

Nachteile: Mittlerweile sind die Bücher der Balaclava-Shandy-Reihe nicht mehr überall zu kriegen., Und sie machen süchtig:-)

Hier hat er seinen ersten Auftritt: Professor Shandy. Eigentlich zuständig für die Pflanzen, Landwirtschaft, Studenten etc. gerät Prof. Shandy ganz unvermittelt in seinen ersten Mordfall. Schuldig? Eigentlich die Ermordete, die seit Jahren nicht aufhört, den armen Professor zu einem Beitrag an der Lichterwoche zu überreden. Diese Lichterwoche ist ein Heiligtum des ganzen Campus. Jeder schmückt sein Haus auf das Feinste; Stände mit Gebäck, heißem Punsch, sonstigem Alkohol, Kapellen, Krach, Touristen; Wichtel, die die Touristen im Schlitten herumfahren, Action, Trubel, laute Heiterkeit... Shandy sperrt sich erfolgreich bis auf dieses eine Mal. Dann aber übertreibt er gleich heftigst. Lebensgroße Rentiere auf seinem Dach, blinkene Nikoläuse in all seinen Fenstern, lautstarke Musik. Und er selber geht auf Kreuzfahrt. Als er heimkommt, findet er die Vorsitzende der Lichterwoche, Jemima Armes, hinter seinem Sofa. Kalt, tot, offensichtlich verunglückt beim Herunterreißen seiner Dekorationen. Wirklich verungglückt? Oder ermordet? Ermordet! Keine Frage. Denn Shandy hat ein besonders Hobby: Er zählt. Man kann ihn keine zwei Minuten mit irgendwelchen gleichartigen Dingen in einem Raum lassen, ohne dass er sie zusammenzählt. Niemals würde Shandy übersehen, dass von seinem Zimmerschmuck, Glasmurmeln in einer schönen Schale, die bei Jemimas Aktion angeblich runtergefallen ist, eine fehlt. Die Murmel ist weg, sie findet sich weder am Tatort noch unter der Leiche. Und das kann ja wohl nicht sein, sollte Jemima wirklich allein gewesen sein. Was soll er tun? Schweigen? Oder die Lichterwoche torpedieren und damit riskieren, vom Präsidenten des Colleges in seine Einzelteile zerlegt zu werden? Das tut Präsident Thorkjeld Svenson mit links, denn, wie jeder auf dem Campus weiß: Der Vater des Präsidenten war ein Walfänger. Seine Mutter allerdings war ein Mörderwal. Svensson trinkt seinen Kaffe aus einer Tasse in Waschbeckengröße, klopft nicht an, sondern hängt gleich die Tür aus, spricht
wenig, und wenn, dann meist in Worten wie "Urgh", muss seine Befehle nicht aussprechen, Handzeichen sind genug, und duldet nur einen über sich, von dem er allerdings nichts weiß: Seine Frau Siglinde...
Hilfe bekommt Shandy von der bezaubernden Helen Marsh, die einen Doktortitel in Bibliothekswissenschaften und dazu ein ganz ungewöhnliches Hobby hat: Man kann sie keine zwei Minuten mit irgendwelchen gleichartigen Dingen..... Wie endet es? Hält Helen Shandy den Hammer? (Nein, das war jetzt absolut keine versaute Andeutung!!!!! Erst Lesen, dann nicht empört sein!!!!) Wird Svenson zum rasenden mörderwalgroßen Wickinger? Wird Shandy demnächst zusammen mit Helen zählen? Oder schmeißt Svensson ihn raus? Findet er den Mörder? Und wie passt der Balaclava-Protz zum Ganzen?
Einfach nur genial zu lesen, ein Krimi der Extraklasse, der alles hat: Spannung, Spaß, trockenen Humor, extravagante Persönlichkeiten und einen völlig überraschenden Mörder (ups, ich hab es verraten: Jemima Armes wurde ermordet!!!)
Ich empfehle auch alle übrigen Bücher mit Shandy!
Sollte man diese Bücher irgendwann mal verfilmen: Mein Favorit für Shandy wäre Harrison Ford. Mein Favorit für Svensson: Hulk Hoogan....

Fazit:

Name des Mitglieds: Maroma