Schilf - Juli Zeh
Schilf - Name des Kommisars - Schilf - Juli Zeh Romane & Erzählungen

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Schilf - Name des Kommisars
Schilf - Juli Zeh

spruenge

Name des Mitglieds: spruenge

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Schilf - Juli Zeh

Datum: 16.08.12

Bewertung:

Vorteile: Liest sich spannend

Nachteile: Ende vorhersehbar

***Autorin aus Wikipedia***
Juli Zeh (* 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin. Zeh ist die Tochter des ehemaligen Direktors beim Deutschen Bundestag, Wolfgang Zeh. Sie besuchte das Pädagogium Otto-Kühne-Schule in Bonn und legte dort das Abitur ab. Anschließend studierte sie Rechtswissenschaften mit Studienschwerpunkt Völkerrecht in Passau, Krakau, New York und Leipzig. Nach einem Praktikum bei der UNO in New York folgte ein juristischer Aufbaustudiengang "Recht der Europäischen Integration", den sie mit dem Magister der Rechte (LL.M.Eur.) abschloss.
Das Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig hatte Zeh 1996, noch vor Abschluss des Jurastudiums, begonnen und im Jahr 2000 mit dem Diplom abgeschlossen. Ihren literarischen Ruf setzt Juli Zeh mittlerweile auch politisch ein. Im Bundestagswahlkampf 2005 gehörte sie zu den Autoren, die den Aufruf von Günter Grass zur Unterstützung der rot-grünen Koalition unterschrieben haben. 2009 war sie Mitglied der 13. Bundesversammlung. Außerdem leiht sie als "Tierschutzbotschafterin" der Stiftung Vier Pfoten ihre Stimme. Im Januar 2008 reichte Zeh beim Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde gegen den biometrischen Reisepass ein, da nach ihrem Dafürhalten die obligatorische Erfassung von Fingerabdrücken in Reisepässen keine wirksame Maßnahme der Sicherheitspolitik, sondern als "sinnlose[r] Grundrechtseingriff" ein "grundsätzliches Problem in einer freiheitlichen Gesellschaft" darstelle. Bislang habe noch kein Politiker erklären können, wie die Erfassung einen Terroranschlag verhindern solle, da in keinem der bisher durchgeführten oder geplanten Attentate gefälschte Pässe eine Rolle gespielt hätten.[3] Sie plädiert "für ein Menschenbild, das den Menschen nicht grundsätzlich als potenzielle Gefahr für sich und andere betrachtet". Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts steht derzeit (April 2012) noch aus.
2010 wurde Zeh an der Universität Saarbrücken zum Dr. jur. promoviert. Ihre Dissertation behandelt die Rechtsetzungstätigkeit von UN-Übergangsverwaltungen. Sie wurde dafür mit dem Deutschen Studienpreis der Hamburger Körber-Stiftung ausgezeichnet, der jährlich durch den Bundestagspräsidenten verliehen wird.
Seit 2007 lebt Zeh in Barnewitz im Landkreis Havelland, Brandenburg. Sie ist verheiratet und Mutter

***Zum Inhalt***
Es geht um zwei erfolgreiche Physiker. Der konservative Sebastian, ist verheiratet und hat einen Sohn und lebt in Freiburg und seinen besten Freund Oskar, ist wilder, lebt alleinstehend in Zürich.
Sebastian soll seinen Sohn in ein Ferienlager bringen und macht sich auf zu einer Nachtfahrt. Bei einer Raststätte macht er halt und bekommt einen merkwürdigen Anruf von Vera Wagenfort, die ihm sagt, dass sein Auto samt schlafenden Sohn weg ist. Er erhält später einen weiteren Anruf, der sagt, wenn er seinen Sohn wiedersehen will, dann muss er den Auftrag ausführen und er versteht "Dabbeling muss weg". Dabbeling ist ein Chefarzt in einer Klinik, der mit Sebastians Frau Radtouren macht und Sebastian sowieso ein Dorn im Auge ist. Außerdem ist Dabbeling momentan in einem Medizinerskandal verwickelt.
Nun tüfelt Sebastian, in Sorge um seinen Sohn, einen perfekten Plan aus, wie er Dabbeling umbringt und es wie einen Unfall aussehen lässt. Dieser Plan geht auf, allerdings bekommt er seinen Sohn nicht zurück, somit muss er trotzdem zur Polizei und seiner Frau die schreckliche Nachricht mitteilen. Der Ermittler wird eingeschaltet und kommt schnell auf die richtige Spur. Nun nimmt die Tragik seinen Lauf, aber ich möchte nicht mehr verraten, denn manche möchten das Buch auch noch lesen...

***Meine Kritik***
Das Buch liest sich sehr spannend und ich würde jederzeit wieder ein Buch von Juli Zeh lesen. Allerdings habe ich ein paar Kritikpunkte. Ungefähr 50 Seiten vor Schluss wußte ich eigentlich, wie es ausgehen wird und so kam es auch. Die physikalischen Einschübe waren sicherlich gut recherchiert, aber haben mich nicht so interessiert. Außerdem wird der Kommisar als der allwissende Krebskranke eingeschoben und irgendwie hat mich das auch genervt.

Fazit: Durchaus empfehlenswert