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Kurzbeschreibung: 64 Seiten - Langenscheidt-Longman; Erscheinungsdatum: 1997; ISBN: 3526314543
aus Blumenmädchen mach Dame
Produkt:
Pygmalion (Shaw, George Bernard)
Datum: 27.07.07
Bewertung:
Vorteile: super witzige Handlung, gut aufgegriffene Problematik
Nachteile: verschlüsselte Aussagen in Higgins Sätzen sind oftmals schwer zu verstehen
Hallo!
Ich möchte an dieser Stelle über das Buch "Pygmalion" schreiben, das wir im Englisch-Unterricht in der 12. Klasse behandelt haben.
Es ist also ein auf Englisch gechriebenes Werk.
ISBN: 3-15-009266-3
Preis: 4,60 Euro
Verlag: Philipp Reclam jun. Stuttgart
Herausgeber: Herbert Geisen
Der Autor:
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Irischer Schriftsteller. Er gilt als bedeutendster britischer Dramatiker seit William Shakespeare. Shaw war nicht nur als Bühnenautor enorm produktiv (50 Stücke), sondern trat auch als Verfasser politischer Streitschriften sowie als Musik- und Theaterkritiker hervor. Er führte außerdem eine umfangreiche literarische Korrespondenz.
In seinem komödiantischen Geniestreich Pygmalion (1914) thematisierte er die Rolle von Hochsprache und Dialekt als Indikatoren sozialer Stellung und demonstrierte zugleich an den Protagonisten, dem Linguistikprofessor Higgins und seinem Zögling Eliza, die Hinfälligkeit dieses Prinzips. Dialogkunst und Sprachspiel sind in Pygmalion hoch entwickelt: Das Stück wurde künftig zu einem seiner populärsten Werke. Mehr noch als in der Originalfassung fand es weite Verbreitung als Musical und Film (1938 in einer Bearbeitung von David Lean; My Fair Lady von George Cukor, 1964, mit Rex Harrison und Audrey Hepburn).
Shaw nahm sich den norwegischen Autor Ibsen zum Idol. Shaw fand durch ihn heraus, dass er seine Dramen als Plattform für soziale und politische Diskussionen nutzen kann. Er wollte die Gesellschaft verändern und entwickelte ernste Aufführungen, die vorerst nicht sehr gut vom Publikum angenommen wurden.
Er fand u.a. heraus, dass die Engländer in ihrer Sprache in Schrift und Aussprache abweichen. Er entwickelte somit ein phonetisches alphabet (Lautschrift). Die Wichtigkeit dessen zeigt er in Pygmalion.
Deweiteren beschäftigt er sich mit der Rolle der Freu und ihrer Emanzipation zur Entstehungszeit Pygmalions. Er weist die an der Figur der Eliza nach.
Die Personen:
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Freddy Eynsford-Hill: Er ist der Laufbursche für seine Mutter. ER ist ca. 20 Jahre alt und kommt aus der oberen Mittelklasse.
the daughter = Clara 'Eynsford-Hill: arrogant, obere Mittelklasse, unhöflich
the mother = Mrs Eynsford-Hill: freundlich, obere Mittelklasse
the flower girl: Eliza Doolittle: untere Schicht; arm; leicht erregbar; vielleicht 18 oder 20; verkauft Blumen auf der Straße; hat eine sehr undeutliche Aussprache--> Gossensprache
the note taker = Prof. Henry Higgins : obere Klasse; Phonetikexperte; gemein, sagt was ihm gerade durch den kopf geht offen heraus
the gentleman = Colonel Pickering: sehr höflich, gelehrt; freundlich
Mrs. Pearce: die Haussitterin bzw. Haushälterin von Higgins; freundlich; weiß wie sie mit Mr. Higgins umgehen muss
Die Handlung:
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An einem späten Sommerabend drängen sich einige Londonerinnen und Londoner wegen eines heftigen Regenschauers unter dem Portal der Sankt-Pauls-Kirche in Covent Garden, darunter Sprachprofessor Henry Higgins, der sich mit Phonetik beschäftigt. Er trifft auf dem Blumenmarkt die Straßen-Blumenverkäuferin Eliza Doolittle, die ihn wegen ihrer kraftvoll-vulgären Sprache fasziniert und gleichzeitig abstößt. (--> Cockney: typische Londoner Gossensprache zu dieser Zeit) Er überredet sie, sein Sprachlabor aufzusuchen und verspricht dort, ihr den Weg zu den besten Kreisen zu bahnen, wenn sie bei ihm Sprachunterricht nimmt. Sie müht sich mit nur mäßigem Erfolg ab. Beim Beusch der Mutter von Higgins soll sie in die Gesellschaft "eingeschossen" werden. Die Situation ist sehr brennzlich. Eliza spricht mit den Eynsford-Hills über das Wetter und klingt dabei jedoch wie eine Wetteransagerin im Fernsehen und sie spricht über Grippe an der ein Mitglied ihrer Familie gestorben ist , jedoch eher auf Grund von Alkoholproblemen.
Higgins findet trotzdem immer mehr Gefallen an seiner "Wette", Eliza zu einer Dame zu machen. Auf dem Diplomatenball im Buckingham Palace kann sie sich aber beweisen, obwohl ein Phonetiker anwesend ist, der selbst einmal Unterricht bei Higgins genommen hat und jetzt für Geld die wahre Herkunft von Personen verrät. Er denkt wegen ihres reinen Englisches, dass sie eine Ungarin mit königlichem Blut sei. Am gleichen Abend beglückwünschen sich Higgins und Pickering ohne Ende, aber keiner beglückwünscht Eliza. Sie jedoch sagt ihm sehr deutlich, wie sehr sie sich vorgeführt und erniedrigt fühlt und verschwindet am nächsten Morgen. Das Ende bleibt offen. Man kann es sich selbst zusammenspinen. Sie könnte wiederkommen oder mit Freddy eine Familie gründen o.ä.
Letztendlich meint ELiza, dass sie nur so gut sprechen kann, da sie sich Colonel Pickering als Vorbild genommen hat, der sie stets wie eine dame behandelt hat, auch als sie noch ein normales Blumenmädchen war.
Das Buch:
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hat ein Vorwort , in dem erklärt wird, was Pygmalion eigentlich bedeutet. Der antike Mythos von Pygmalion besagt, dass ein sagenhafter bildhauernder König sich in eine von ihm selbst geschaffene Statue verliebte.
Nach diesem Preface beginn die eigentliche Geschichte. Sie ist in Dialog Form geschrieben mit Anweisungen vom Autor wie die Personen eisch fühlen usw. (--> stage directions) Nach dieser gibt es noch ein Nachwort, welches ausnahmsweis in deutscher Sprache verfasst wurde.
Der Inhalt:
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Preface.......................3
Pygmalion..................13
Editorische Notiz......169
Anmerkungen...........171
Literaturhinweise.....175
Nachwort...................178
Zitat von Bernard Shaw:
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"I wish to boast that Pygmalion has been an extremely successful play, both on stage and screen, all over Europe and North America as well as at home. It is so intensely and deliberately didactic, and its subject is esteemed so dry, that I delight in throwing it at the heads of the wiseacres who repeat the parrot cry that art should never be didactic. It goes to prove my contention that great art can never be anything else."
Fazit: ein Buch, dass man durchaus einmal gelesen haben sollte
Name des Mitglieds: bumbi3
Weitere Testberichte: im Bereich Belletristik

