Künstlerkind: Erinnerungen aus erster Hand - Michael Wilke
Lale Andersens Sohn spricht ... - Künstlerkind: Erinnerungen aus erster Hand - Michael Wilke Belletristik
Lale Andersens Sohn spricht ... - Künstlerkind: Erinnerungen aus erster Hand - Michael Wilke Belletristik

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Kurzbeschreibung: Genre: Biografien & Erinnerungen / Jahr: 2010 / Der Sohn von Lale Andersen (Lili Marleen) erzählt

 
 

Lale Andersens Sohn spricht ...

Produkt:

Künstlerkind: Erinnerungen aus erster Hand - Michael Wilke

Datum: 07.04.11

Bewertung:

Vorteile: siehe Text

Nachteile: siehe Text

Ich sag es gleich vorweg - Diese knapp 20 Euro waren eine lohnenswerte
Ausgabe - das Buch ist einfach rundum genial !!!

Ich möchte euch heute von meinen Gedanken zum Buch berichten.

Daten zum Buch:
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Gebundene Ausgabe: 209 Seiten
Verlag: Deutsche Literaturgesellschaft (1. Februar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940490121
ISBN-13: 978-3940490124
Größe und/oder Gewicht: 25,6 x 15 x 2 cm

PREIS: 19,80 Euro

Inhalt:
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Das Buch gibt das Leben des Sohnes der Lale Andersen und deren Familie
detailliert und offen wider. Es ist gegliedert in 9 Tagebuchkapitel.
(1929, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945, 1946)

Es ist eine faszinierende Erinnerung an eine besondere Frau - eine
Homage an seine Mutter, die er aber nicht in den Himmel hebt, sondern
sie menschlich, mit all ihren Fehlern, Schwächen und herausragend
positiven Eigenschaften darstellt und nicht verherrlicht.

Sehr spannend und informativ schreibt Michael Wilke über seine Kindheit
als "Künstlerkind". Er ist der jüngste Sohn von Lale Andersen. Von Krieg
geprägt und mit Höhen und Tiefen versehen ist es ein spannendes und
nicht gerade alltägliches Leben, welches uns der Autor hier darlegt. Es
gibt einen tiefen Einblick und legt ein großes Stück Zeitgeschichte
offen, indem der Autor sein Leben, seine Erlebnisse mit dem
geschichtlichen Hintergrund verbindet. Die damaligen Lebensverhältnisse
kommen sehr gut zur Geltung.

Ich finde, dass die Gliederung in einzelne Jahresabschnitte perfekt
gewählt ist, weil man so sehr schnell und intensiv nachvollziehen kann,
in welchem zeitlichen Abschnitt sich das Erzählte abspielte und dieses
dann in den historischen Hintergrund einordnen kann.

Sehr spannend kann man die Erfolgsgeschichte der Lale Andersen
nachvollziehen und verstehen und die Zusammenhänge erkennen.
Ich finde, dass es irgendwie auch eine Aufarbeitung ist, die der Sohn
dieser Frau mit dem Buch erreichen wollte. Für die Leser ist es allemal
ein lesenswerter, unterhaltsamer und offener Beitrag zum einen zur
Zeitgeschichte und zum anderen, diese Frau und ihr Leben zu verstehen im
Zusammenhang mit ihrer Zeit. Wie alles hat so kommen können, wie es kam,
wird wunderschön einfühlsam und faszinierend bildhaft beschrieben.

Das Buch ist in der Ich-Schreibweise des Sohnes geschrieben, was es
ermöglicht, sich als Leser schnellstens mit dem Inhalt und der
Geschichte zu identifizieren und in die Geschichte hineinzuschlüpfen.
Die bildhafte Darstellungsweise des Geschehenen und der handelnden
Personen macht es weiterhin einfach, das Gelesene zu verarbeiten.

Bildmaterial:
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Zahlreiches Bildmaterial von hervorragender Qualität - teilweise sehr
private Fotos - sind dem Buch beigefügt und untermalen die Texte
nochmals bildhaft.

Das Buch liest sich auf Grund der eingängigen, einfachen und teilweise
sogar poetischen Schreibweise sehr flüssig. Man spürt, dass der Autor
das aufgeschrieben hat, was ihn ausmacht und was in ihm vorging.

Ich finde, dass das Buch nicht nur Biografie ist, sondern ein
zeitgeschichtlich sehr wertvolles Buch, ein Beitrag dazu, diese Zeiten
einfach nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Also zusammenfassend
für biografisch interessierte Leser und auch geschichtlich Begeisterte
ein lesenswerter Stoff !!!

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Fazit: leseempfehlung

Name des Mitglieds: HEIDIZ