Mensch, Karl May ..., wisst Ihr noch?
Produkt:
Karl May
Datum: 30.08.01, geändert am 30.08.01 (113 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: in Erinnerungen schwelgen ist immer schön
Nachteile: gibt es keine!
Ein Hit des diesjährigen Kinosommers, unter der ausschließlichen Berücksichtigung der Zuschauerzahlen, ist der Streifen „Der Schuh des Manitu“.
Produziert, geschrieben und inszeniert von Michael Herbig sollen hier angeblich die Karl May Filme aus den 60er Jahren persifliert und humoristisch aufgearbeitet werden. Nach meinem Verständnis ist jedoch das ‚Thema völlig verfehlt’ und stattdessen eine platte Verfilmung etwa im Stile der privaten TV-Comedys herausgekommen. Sei’s drum, die jugendlichen Fans dieses Streifens kennen die alten Karl May-Filme sicher überhaupt nicht und sind schon aus Gewohnheit mit Albernheiten und Zotigem zufrieden.
Aber, wenn ich so daran zurückdenke, was waren das für Zeiten, diese richtig schönen kitschigen und sentimentalen Filme im Kino. Zur Musik von Martin Böttcher ritten, kämpften, liebten und blödelten sie alle im Velebitgebirge in Kroatien, Pierre Brice und Lex Barker, Marie Versini und Karin Dor, Götz George und Stewart Granger, Ralf Wolter und Mario Girotti (Terence Hill), Eddi Arent, Klaus Kinski und Chris Howland , Harald Leibnitz u.v.a.m.
Und überhaupt, Karl May, wer ist damals an ihm vorbeigekommen? (... und heute eigentlich?). Oftmals bei Taschenlampenbeleuchtung unter der Bettdecke begleiteten wir u.a. Old Shurehand zum Ölprinzen, ritten mit den Blutsbrüdern Winnetou und Old Shatterhand und kämpften mit Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah im wilden Kurdistan und im Land der Skipetaren gegen den Schut.
Und wo ich gerade so darüber nachdenke, Karl May könnte der Stoff für viele Meinungen sein, Biografisches, Inhaltsbeschreibungen, Kindheitserinnerungen und, und, und...
Man könnte doch gerade hier bei der „Spendenaktion“ eine regelrechte Lawine mit diesem Thema lostreten, und damit diese Idee wundervoll unterstützen. Obwohl das in den Filmen nie deutlich wurde, Karl May war in
all seinen Werken auch bekennender Christ. Deshalb bin ich davon überzeugt, er wäre glücklich, die Idee der Spendenaktion mit seinem Namen unterstützen zu können.
Aus diesem Grund, kramt doch Alle miteinander einmal ein wenig in Euren Erinnerungen, und erzählt ein bisschen, über Euch und Karl May. Es kommt dabei primär ja auch gar nicht auf die Qualität an, hier zählen doch einzig und alleine nur die Lesungen! Und je mehr Meinungen, ....
Den letzten meiner ca. 35 Karl May-Bände habe ich vielleicht vor 30 Jahren gelesen. Na und, ich könnte bestimmt über die meisten noch etwas schreiben!
Und um ähnliche Beiträge unter einem account unterbringen zu können, ist halt manchmal auch ein wenig Phantasie und Erfindungsgeist gefragt, außerdem verfügt Karl May auch über eine ganze Menge Unterkategorien ;-))
Edgar
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PS: Um der Spendenaktion zu helfen, wollte ich zuerst ein Sachthema schreiben, doch was erreicht man eigentlich damit? Viel zu wenig! Und gerade mal so viel, wie mit dieser einen Meinung auch!
Und überhaupt, die Idee ist großartig, nur es fehlt ein wenig an Dynamik (alle paar Wochen eine Meinung). Man muss einen Stein ins Rollen bringen, der andere mitnimmt, eine Kettenreaktion auslöst, dann gibt es richtige und entsprechend zählbare Erfolge. Wenn nur jeder „Freund“ die neuen Beiträge der Spendenaktion liest, dann steht der Zähler kaum noch still!
„Karl May“ ist bloß ein Denkanstoß, denn für das Schreiben von Meinungen fehlt es doch meistens nur an einem Thema ;-))
Ich hoffe, dass die Saat aufgeht, die ich soeben gesät habe. Es wäre doch wirklich sehr schön, alsbald viele WM (Lesungen ;-)) hier unter diesem account sprießen zu sehen.
Fazit:
Name des Mitglieds: Spendenaktion
Weitere Testberichte: im Bereich Belletristik



22.09.01
Den lass ich mir eh nicht nehmen. :-)