Gottfried Keller
Bedeutenster,deutschsprachiger Erzähler - Gottfried Keller Belletristik

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Bedeutenster,deutschsp rachiger Erzähler

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Gottfried Keller

Datum: 13.01.01, geändert am 13.01.01 (42 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Er schuf künstlerisch wertvolle Werke !

Nachteile: /

Gottfried Keller
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"Gottfried Keller erinnert durchaus an die Erzähler der romantischen Schule, am meisten vielleicht an Arnim. Im ganzen ist er diesem, auch manchem anderen, überlegen; alles ist wahrer und tiefer gefaßt, lesbarer, interessanter; die uns kalt lassende Marotte fehlt zumeist."
Theodor Fontane

Gottfried Keller wurde am 19.Juli 1819 in Glattfelden, einer Stadt bei Zürich geboren . Er war das 2. von insgesamt 6 Kindern . Sein Vater war Drechslermeister, doch dieser verstarb schon 1824
und seine Mutter war eine bäuerliche . Zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters heiratete seine Mutter erneut, jedoch war dies keine glückliche Ehe und so wurde diese 1834 wieder geschieden . Er wuchs also größtenteils ohne Vater auf .

1825 kam er dann in die Armenschule, die er bis 1831 besuchte . Danach kam er auf das Landknabeninstitut auf der Stüssihofstatt, aber hier blieb er auch nicht lange und so kam er ab 1833 die kantonale Industrieschule, von der er im Juli 1834 wegen eines Schülerstreiches verwiesen wurde.

So entschloß er sich eine Lehre beim Lithographen und Vedutenmaler Peter Steiger zu machen . Vom November 1837 bis zum März 1938 erhielt er bezahlten Unterricht vom Kunstmaler Rudolf Meyer . Im April 1840 reiste er zur weiteren künstlerischen Ausbildung nach München, November 1842 kehrte er nach ergebnislosem Aufenthalt nach Zürich zurück.

Als er nun 1842 seine Ausbildung zum Landschaftsmaler vorzeitig abbrach, widmete er sich der Dichtung .

"Ich habe nun einmal großen Drang zum Dichten; warum sollte ich nicht probieren, was an der Sache ist?"

1848 bis 1850 machte er dann noch ein Studium und von 1861 bis 1870 war er dann noch Staatsschreiber der Züricher Regierung . Schließlich verstarb er am 15.Juli 1890 .

Er gilt als bedeutenster deutschsprachiger Erzähler des 19.Jahrhunderts . Sein Schaffen ist dem poetischen Realismus zuzurechnen r>. In manchen Romanen und Erzählungen findet man auch teilweise groteske Elemente wieder, außerdem ist charakteristisch für ihn sein Hang zur Satire und Ironie .

Einige bedeutende Werke von ihm sind zum Beispiel "Gedichte"(1846 geschrieben), "Der grüne Heinrich"(1854), "Die Leute von Seldwyla"(1856) bzw. "Romeo und Julia auf dem Dorfe", "Das Fähnlein der Sieben aufrechten"(1860) oder auch "Martin Sander"(1886) .

Ich habe leider bisher nur "Romeo und Julia auf dem Dorfe" gelesen und muss sagen, dass es gut und verständlich gesschrieben wurde, obwohl er nun auch nicht gerade aus unserer Zeitepoche stammt und somit auch die Sprache damals anders war .

.......bye............fantasygirl_fb.........



Fazit:

Name des Mitglieds: fantasygirl_fb