

Kurzbeschreibung: Genre: Belletristik, Film, Kultur & Comics / Jahr: 2004 / Den Gilmore Girls geht es so richtig gut. Vor allem Rory ist überglücklich: Endlich kommt ihr Vater sie wieder einmal besuchen, und außerdem steht das dreimonatige Jubiläum ihrer Beziehung zu Dean ... mehr
Hey, das ist ja gar nicht Nr. 3!
Produkt:
Gilmore Girls - Was ist Liebe? (Band 3) - Catherine Clark
Datum: 14.02.06
Bewertung:
Vorteile: leicht lesbar, interessante Charaktere, lustig
Nachteile: einseitige Erzählweise, Tippfehler
Heute möchte ich Euch ein weiteres Buch zu der Serie „Gilmore Girls“ vorstellen...
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Die Serie
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Die 16-jährige RORY und ihre 32-jährige Mutter LORELAI wohnen in dem kleinen Örtchen Stars Hollow und neben einer starken Freundschaft verbindet sie nicht nur der gleiche Geschmack in so ziemlich allen Dingen sondern auch ihre Sucht nach Kaffee. Rory wurde gerade auf der teuren Privatschule Chilton angenommen, die Lorelai trotz ihrer Arbeit als Managerin des örtlichen Gasthauses nur dank ihrer vermögenden Eltern EMILY und RICHARD Gilmore bezahlen kann, was ihnen jeden Freitag ein Essen bei selbigen auf ihrem Anwesen in Hartford eingebracht hat.
Außerdem hat Rory gerade den ebenso charmanten wie gutaussehenden DEAN kennen gelernt, welcher der erste Junge ist, für den sie sich überhaupt interessiert, woraufhin die beiden prompt ein Paar wurden. Auf ihrer neuen Schule hatte sie dagegen keinen sehr guten Start, zumal sie immer noch als Außenseiterin behandelt und überdies von einem Mädchen namens PARIS als Konkurrenz angesehen wird, die mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Nur gut, dass es noch ihre beste Freundin, die Koreanerin LANE und LUKEs Café mit seinem hervorragenden Kaffee gibt...
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Die Story
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Die Beziehung zwischen Rory und Dean wird immer komplizierter: zunächst gesteht er ihr, dass er nichts gegen eine kochende Frau wie die Serienübermutter Donna Reed hätte, weshalb sie eigens für ihn recherchiert und einen entsprechenden Abend organisiert. Und kurz darauf haben sie 3-monatiges Jubiläum, bei dem er sie erst zum Essen einlädt, ihr dann ein selbstgebautes Auto schenkt und ihr letztlich sogar gesteht, dass er sie liebt. Da sie nicht gleich antwortet, fühlt er sich zurückgewiesen und die Beziehung geht in die Brüche, worunter beide sichtlich leiden. Als wäre das nicht schon schlimm genug, taucht Rorys Dad Christopher kurzfristig und äußerst vorübergehend auf, weshalb ihre Großeltern eine Familienwiederzusammenführung organisieren, die kräftig nach hinten losgeht.
Total gefrustet überredet Rory Lane mit ihr zu der Party einer Klassenkameradin zu gehen, bei der sie neben Paris auch den Schönling Tristan treffen, dessen Freundin dort öffentlich mit ihm Schluss macht. Es dauert nicht lange bis Lane sich köstlich mit dem Koreaner Henry amüsiert, weshalb Rory sich mit einem Buch in ein Hinterzimmer zurückzieht, indem es zu einem Kuss zwischen ihr und Tristan kommt, der sie endgültig aus der Fassung bringt. Immerhin wird ihr klar, dass sie Dean auf keinen Fall verlieren will. Darüber hinaus ist in Stars Hollow das Gründungsfest, dass von einer Lovestory geprägt ist, welche Lorelai dazu veranlasst, sich bei ihrem Ex, Rorys Englischlehrer Max zu melden, was mit einem Heiratsantrag endet...
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Die Aufmachung
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Auf der Vorderseite des überwiegend in weiß gehaltenen Buches ist ein Bild von Rory und Lorelai zu sehen, während auf der Rückseite die wichtigsten Infos zum Buch abgedruckt sind, wie die ISBN-Nr., der Preis und der „Waschzettel“.
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Die Autorin
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Zu Catherine Clark konnte ich leider nichts weiter rausfinden, wenn man mal davon absieht, dass sie noch zu einigen anderen Serien Bücher geschrieben hat.
Weitere Bücher (auszugsweise):
- Wie die Mutter, so die Tochter (Gilmore Girls)
- Wenn die Liebe erwacht... (Willkommen im Leben)
- Hochzeitspläne (Gilmore Girls)
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Weitere Infos
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Das 180 Seiten fassende Hardcover mit der ISBN-Nr. 3-8025-3261-9 wurde 2004 von vgs verlegt und kostet bei Amazon derzeit € 12,90. Der Originaltitel lautet „I love you, you Idiot.“ und es wurde von Antje Görnig aus dem Amerikanischen übersetzt.
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Meine Meinung
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Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass dies nicht wie vom Verlag deklariert das dritte, sondern genauer betrachtet das zweite Buch zur Serie ist. Dies erklärt auch, warum das als zweite bezeichnete Buch nicht an das erste anschließt. Dies finde ich einen ziemlich ärgerlichen Fehler vom Verlag, da ich mich extra an die vorgegebene Reihenfolge gehalten habe. Andererseits kann das Buch ja nichts dafür und füllt wenigstens die entstandene Lücke hervorragend aus, wobei mal wieder ins Auge springt, dass der Schreibstil genau dem Sprechstil der Serie entspricht. Das hat zur Folge, dass man sich alles sehr gut in Bild und Ton vorstellen kann, zumindest wenn man schon die ein oder andere Folge gesehen hat, da die Charaktere bestenfalls oberflächlich vorgestellt werden.
Letzteres ist besonders in Bezug auf Christopher sehr schade, da man ihn sich aufgrund der mangelnden äußerlichen Beschreibung kaum vorstellen kann, wenn man die Folge verpasst hat. Im Zusammenhang ist mir im Buch ebenso wie in der Serie aufgefallen, dass er wirklich nur während seines Besuches eine Rolle spielt und danach so gut wie vergessen ist, was sich aber glücklicherweise später – also nach diesem Buch – wieder ändert, da dies ansonsten doch eine recht seltsame Sache wäre. Schade finde ich weiter, dass man nicht viel über das erfährt, was zwischen im und Lorelai in dieser einen Folge passiert ist, da alles aus Rorys Sicht erzählt wird und sie eine paar durchaus wichtige Ereignisse nicht mitbekommen hat, die ich aber durchs Fernsehen weiß.
Demnach ist die Erzählperspektive zwar durchaus interessant, da man mehr über Rory erfährt, aber leider auch recht unvollständig, da man nicht viel von den interessanten Ereignissen um Lorelai mitbekommt. So kommt es auch, dass man Lorelais beste Freundin Sookie und ihren Kollegen Michel in diesem Buch gar nicht zu sehen bekommt, was ich besonders in letzterem Fall sehr schade finde, da sein beißender Humor einfach genial ist. Dennoch kommen die Lachmuskeln auch in diesem Buch nicht zu kurz, da zum einen die ständig den Rahmen sprengende Paris ein bis zwei kurze Auftritte hat und darüber hinaus der Humor der meisten Charaktere einfach genial ist, was besonders für Lorelais manchmal etwas durchgeknallten Anwandlungen zutrifft.
Jedenfalls frage ich mich, wie viel wohl von den Folgen fehlt, die ich nicht gesehen und nur über das Buch kennen gelernt habe. Immerhin kann ich von diesen die wichtigsten Fakten entnehmen und da sie hauptsächlich um Rory gehen, wird wohl auch nicht viel fehlen. Dabei fällt mir ein, dass die Autorin ein oder zwei Folgen leider auf ebenso wenig Seiten zusammenfasst, was zwar sehr informativ ist, aber dennoch ruhig ausführlicher hätte geschrieben werden könne. Zumal das Buch ja nun wirklich nicht so dick ist, dass es nicht noch ein paar mehr Seiten vertragen hätte. Außerdem ist dieser Stilwechsel von Nacherzählung in Zusammenfassung und wieder zurück ausgesprochen gewöhnungsbedürftig.
Gut gefallen hat mir dagegen vor allem die Stadtversammlung, bei der sogar der Troubadour zu Wort kommt, der in der Serie immer im passenden Moment die richtige Musik spielt, was ich gleich doppelt gut gemacht finde, da er so als fester Bestandteil angezeigt wird. Darüber hinaus freut man sich mit Lane, dass sie endlich einen netten Typen kennen lernt, auch wenn man sich fragt, ob ihre äußerst strengen Eltern ihr wirklich erlaubt haben zu der Party zu gehen. Dabei fällt mir ein, dass ihre Mutter keinen einzigen Auftritt in diesem Buch hatte, was ich wenigsten ein bisschen schade finde, obwohl sie schon etwas gruseliges an sich hat. Aber zurück zu den Herzensdingen, bei denen mich Rory gleich doppelt erstaunt hat. Zwar wird einigermaßen glaubhaft erklärt, warum sie Dean nicht geantwortet hat, aber das erklärt noch nicht die Episode mit Tristin.
Überrascht hat mich auch der immer so hart tuende Luke, da er regelrecht auf Dean losgegangen ist, weil dieser Rory verletzt hat. Auch wenn dies eher Machogehabe ist, gefällt es mir, dass Luke auf diese Weise sein Mitgefühl und seinen Beschützerinstinkt ausdrückt, zumal ja auch nichts wirklich schlimmes dabei passiert ist. Denn trotz der vielen kleinen Streitereien und gelegentlichen Probleme der Charaktere steckt diese Serie doch voller heiler Welt, was mir sehr gut gefällt. Doch bleiben wir bei Luke, denn noch eine Überraschung in diesem Buch bietet das Auftauchen seiner Freundin Rachel, von der man aber nicht viel erfährt. Allerdings ist ihr Auftauchen schon erschreckend genug, da man ihn immer Lorelai zugeordnet hat und sich auch endlich etwas zwischen ihnen zu entwickeln schien.
Dabei fällt mir ein, dass zwar die Story mit Rory und Dean in diesem Buch zu einem befriedigenden Ende geführt wird, aber es trotzdem ein typisches Serienende ist, da die Frage offen bleibt, ob Lorelai den Antrag annimmt. Bleibt mir zu sagen, dass ich es ausgesprochen interessant finde, dass Rory scheinbar überall lesen kann, da mir dies mindestens einen Punkt gibt, in dem ich mich mit ihr identifizieren kann. Somit bleiben nur noch die Fragen nach Aufmachung, Preis und Tippfehlern offen, wobei ich sagen kann, dass erstere nicht besonders originell, zweiterer meiner Meinung nach zu hoch, aber durchaus normal und letztere in diesem Falle eher ungewöhnlich sind, da sie sich nicht nur auf vergessene Zeichensetzung beschränken.
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Fazit
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Da das Buch ebenso lustig wie interessant und leicht lesbar ist und darüber hinaus nur so von interessanten Charakteren wimmelt, bekommt es schon mal ein klares Empfehlenswert von mir, aber da es doch ein paar nicht zu verkennende Mankos hat, „nur“ vier Sterne.
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Die Serie
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Die 16-jährige RORY und ihre 32-jährige Mutter LORELAI wohnen in dem kleinen Örtchen Stars Hollow und neben einer starken Freundschaft verbindet sie nicht nur der gleiche Geschmack in so ziemlich allen Dingen sondern auch ihre Sucht nach Kaffee. Rory wurde gerade auf der teuren Privatschule Chilton angenommen, die Lorelai trotz ihrer Arbeit als Managerin des örtlichen Gasthauses nur dank ihrer vermögenden Eltern EMILY und RICHARD Gilmore bezahlen kann, was ihnen jeden Freitag ein Essen bei selbigen auf ihrem Anwesen in Hartford eingebracht hat.
Außerdem hat Rory gerade den ebenso charmanten wie gutaussehenden DEAN kennen gelernt, welcher der erste Junge ist, für den sie sich überhaupt interessiert, woraufhin die beiden prompt ein Paar wurden. Auf ihrer neuen Schule hatte sie dagegen keinen sehr guten Start, zumal sie immer noch als Außenseiterin behandelt und überdies von einem Mädchen namens PARIS als Konkurrenz angesehen wird, die mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Nur gut, dass es noch ihre beste Freundin, die Koreanerin LANE und LUKEs Café mit seinem hervorragenden Kaffee gibt...
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Die Story
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Die Beziehung zwischen Rory und Dean wird immer komplizierter: zunächst gesteht er ihr, dass er nichts gegen eine kochende Frau wie die Serienübermutter Donna Reed hätte, weshalb sie eigens für ihn recherchiert und einen entsprechenden Abend organisiert. Und kurz darauf haben sie 3-monatiges Jubiläum, bei dem er sie erst zum Essen einlädt, ihr dann ein selbstgebautes Auto schenkt und ihr letztlich sogar gesteht, dass er sie liebt. Da sie nicht gleich antwortet, fühlt er sich zurückgewiesen und die Beziehung geht in die Brüche, worunter beide sichtlich leiden. Als wäre das nicht schon schlimm genug, taucht Rorys Dad Christopher kurzfristig und äußerst vorübergehend auf, weshalb ihre Großeltern eine Familienwiederzusammenführung organisieren, die kräftig nach hinten losgeht.
Total gefrustet überredet Rory Lane mit ihr zu der Party einer Klassenkameradin zu gehen, bei der sie neben Paris auch den Schönling Tristan treffen, dessen Freundin dort öffentlich mit ihm Schluss macht. Es dauert nicht lange bis Lane sich köstlich mit dem Koreaner Henry amüsiert, weshalb Rory sich mit einem Buch in ein Hinterzimmer zurückzieht, indem es zu einem Kuss zwischen ihr und Tristan kommt, der sie endgültig aus der Fassung bringt. Immerhin wird ihr klar, dass sie Dean auf keinen Fall verlieren will. Darüber hinaus ist in Stars Hollow das Gründungsfest, dass von einer Lovestory geprägt ist, welche Lorelai dazu veranlasst, sich bei ihrem Ex, Rorys Englischlehrer Max zu melden, was mit einem Heiratsantrag endet...
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Die Aufmachung
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Auf der Vorderseite des überwiegend in weiß gehaltenen Buches ist ein Bild von Rory und Lorelai zu sehen, während auf der Rückseite die wichtigsten Infos zum Buch abgedruckt sind, wie die ISBN-Nr., der Preis und der „Waschzettel“.
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Die Autorin
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Zu Catherine Clark konnte ich leider nichts weiter rausfinden, wenn man mal davon absieht, dass sie noch zu einigen anderen Serien Bücher geschrieben hat.
Weitere Bücher (auszugsweise):
- Wie die Mutter, so die Tochter (Gilmore Girls)
- Wenn die Liebe erwacht... (Willkommen im Leben)
- Hochzeitspläne (Gilmore Girls)
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Weitere Infos
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Das 180 Seiten fassende Hardcover mit der ISBN-Nr. 3-8025-3261-9 wurde 2004 von vgs verlegt und kostet bei Amazon derzeit € 12,90. Der Originaltitel lautet „I love you, you Idiot.“ und es wurde von Antje Görnig aus dem Amerikanischen übersetzt.
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Meine Meinung
============
Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass dies nicht wie vom Verlag deklariert das dritte, sondern genauer betrachtet das zweite Buch zur Serie ist. Dies erklärt auch, warum das als zweite bezeichnete Buch nicht an das erste anschließt. Dies finde ich einen ziemlich ärgerlichen Fehler vom Verlag, da ich mich extra an die vorgegebene Reihenfolge gehalten habe. Andererseits kann das Buch ja nichts dafür und füllt wenigstens die entstandene Lücke hervorragend aus, wobei mal wieder ins Auge springt, dass der Schreibstil genau dem Sprechstil der Serie entspricht. Das hat zur Folge, dass man sich alles sehr gut in Bild und Ton vorstellen kann, zumindest wenn man schon die ein oder andere Folge gesehen hat, da die Charaktere bestenfalls oberflächlich vorgestellt werden.
Letzteres ist besonders in Bezug auf Christopher sehr schade, da man ihn sich aufgrund der mangelnden äußerlichen Beschreibung kaum vorstellen kann, wenn man die Folge verpasst hat. Im Zusammenhang ist mir im Buch ebenso wie in der Serie aufgefallen, dass er wirklich nur während seines Besuches eine Rolle spielt und danach so gut wie vergessen ist, was sich aber glücklicherweise später – also nach diesem Buch – wieder ändert, da dies ansonsten doch eine recht seltsame Sache wäre. Schade finde ich weiter, dass man nicht viel über das erfährt, was zwischen im und Lorelai in dieser einen Folge passiert ist, da alles aus Rorys Sicht erzählt wird und sie eine paar durchaus wichtige Ereignisse nicht mitbekommen hat, die ich aber durchs Fernsehen weiß.
Demnach ist die Erzählperspektive zwar durchaus interessant, da man mehr über Rory erfährt, aber leider auch recht unvollständig, da man nicht viel von den interessanten Ereignissen um Lorelai mitbekommt. So kommt es auch, dass man Lorelais beste Freundin Sookie und ihren Kollegen Michel in diesem Buch gar nicht zu sehen bekommt, was ich besonders in letzterem Fall sehr schade finde, da sein beißender Humor einfach genial ist. Dennoch kommen die Lachmuskeln auch in diesem Buch nicht zu kurz, da zum einen die ständig den Rahmen sprengende Paris ein bis zwei kurze Auftritte hat und darüber hinaus der Humor der meisten Charaktere einfach genial ist, was besonders für Lorelais manchmal etwas durchgeknallten Anwandlungen zutrifft.
Jedenfalls frage ich mich, wie viel wohl von den Folgen fehlt, die ich nicht gesehen und nur über das Buch kennen gelernt habe. Immerhin kann ich von diesen die wichtigsten Fakten entnehmen und da sie hauptsächlich um Rory gehen, wird wohl auch nicht viel fehlen. Dabei fällt mir ein, dass die Autorin ein oder zwei Folgen leider auf ebenso wenig Seiten zusammenfasst, was zwar sehr informativ ist, aber dennoch ruhig ausführlicher hätte geschrieben werden könne. Zumal das Buch ja nun wirklich nicht so dick ist, dass es nicht noch ein paar mehr Seiten vertragen hätte. Außerdem ist dieser Stilwechsel von Nacherzählung in Zusammenfassung und wieder zurück ausgesprochen gewöhnungsbedürftig.
Gut gefallen hat mir dagegen vor allem die Stadtversammlung, bei der sogar der Troubadour zu Wort kommt, der in der Serie immer im passenden Moment die richtige Musik spielt, was ich gleich doppelt gut gemacht finde, da er so als fester Bestandteil angezeigt wird. Darüber hinaus freut man sich mit Lane, dass sie endlich einen netten Typen kennen lernt, auch wenn man sich fragt, ob ihre äußerst strengen Eltern ihr wirklich erlaubt haben zu der Party zu gehen. Dabei fällt mir ein, dass ihre Mutter keinen einzigen Auftritt in diesem Buch hatte, was ich wenigsten ein bisschen schade finde, obwohl sie schon etwas gruseliges an sich hat. Aber zurück zu den Herzensdingen, bei denen mich Rory gleich doppelt erstaunt hat. Zwar wird einigermaßen glaubhaft erklärt, warum sie Dean nicht geantwortet hat, aber das erklärt noch nicht die Episode mit Tristin.
Überrascht hat mich auch der immer so hart tuende Luke, da er regelrecht auf Dean losgegangen ist, weil dieser Rory verletzt hat. Auch wenn dies eher Machogehabe ist, gefällt es mir, dass Luke auf diese Weise sein Mitgefühl und seinen Beschützerinstinkt ausdrückt, zumal ja auch nichts wirklich schlimmes dabei passiert ist. Denn trotz der vielen kleinen Streitereien und gelegentlichen Probleme der Charaktere steckt diese Serie doch voller heiler Welt, was mir sehr gut gefällt. Doch bleiben wir bei Luke, denn noch eine Überraschung in diesem Buch bietet das Auftauchen seiner Freundin Rachel, von der man aber nicht viel erfährt. Allerdings ist ihr Auftauchen schon erschreckend genug, da man ihn immer Lorelai zugeordnet hat und sich auch endlich etwas zwischen ihnen zu entwickeln schien.
Dabei fällt mir ein, dass zwar die Story mit Rory und Dean in diesem Buch zu einem befriedigenden Ende geführt wird, aber es trotzdem ein typisches Serienende ist, da die Frage offen bleibt, ob Lorelai den Antrag annimmt. Bleibt mir zu sagen, dass ich es ausgesprochen interessant finde, dass Rory scheinbar überall lesen kann, da mir dies mindestens einen Punkt gibt, in dem ich mich mit ihr identifizieren kann. Somit bleiben nur noch die Fragen nach Aufmachung, Preis und Tippfehlern offen, wobei ich sagen kann, dass erstere nicht besonders originell, zweiterer meiner Meinung nach zu hoch, aber durchaus normal und letztere in diesem Falle eher ungewöhnlich sind, da sie sich nicht nur auf vergessene Zeichensetzung beschränken.
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Fazit
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Da das Buch ebenso lustig wie interessant und leicht lesbar ist und darüber hinaus nur so von interessanten Charakteren wimmelt, bekommt es schon mal ein klares Empfehlenswert von mir, aber da es doch ein paar nicht zu verkennende Mankos hat, „nur“ vier Sterne.
Fazit: siehe Bericht
Name des Mitglieds: Myhnegon
Weitere Testberichte: im Bereich Belletristik


14.02.06
Die Bücher lese ich nicht, aber die Serie schaue ich sehr gern.