Flash - Robert J. Sawyer
Flash - Robert J. Sawyer - Flash - Robert J. Sawyer Belletristik
Flash - Robert J. Sawyer - Flash - Robert J. Sawyer Belletristik

Erhältlich in: 4 Shops

Kurzbeschreibung: Genre: SciFi / Fantasy / Jahr: 2008

 
 

Flash - Robert J. Sawyer

Produkt:

Flash - Robert J. Sawyer

Datum: 03.09.10

Bewertung:

Vorteile: die Story an sich

Nachteile: zu wisssenschaftlich, stellenweise sehr langweilig

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Buchdaten:

- Titel: Flash
- Autor: Robert J. Sawyer
- Verlag: Heyne
- Seitenanzahl 432
- ISBN: 9783453523708
- Preis: 8,95

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Klappentext:

Was wäre, wenn wir alle für einen kurzen Moment in unsere Zukunft blicken könnten?
Es ist ein großer Tag für die Wissenschaftler am europäischen Zentrum für Kernforschung in Genf. Der neue unterirdische Teilchenbeschleuniger wird in Betrieb genommen. Doch plötzlich geschieht etwas völlig Unerwartetes: Alle Menschen auf der Erde verlieren für Sekunden das Bewusstsein und sehen in diesen Sekunden in die Zukunft - auf ihr Leben in zwanzig Jahren. Entsetzen und Panik machen sich breit. Wie konnte es zu diesem kollektiven Bewusstseinssprung kommen? Und ist diese Zukunft, die die Menschen gesehen haben, unabänderlich?

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Der Autor:

Robert J. Sawyer, 1960 im kanadischen Ottawa geboren, studierte Journalismus in Toronto und machte sich kurz darauf als Schriftsteller selbstständig. Neben Greg Bear und Robert Charles Wilson gilt er heute als einer der ideenreichsten wissenschaftlich orientierten Autoren der Gegenwart. Seine Romane wurden mehrfach preisgekrönt. Sawyer lebt und arbeitet in Thornhill in der Nähe von Toronto.

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Inhaltswiedergabe und eigene Meinung:

Der einzige Grund, warum ich "Flash" von Robert J. Sawyer lesen wollte, war die TV-Serie "Flash Forward, die einige Zeit jeden Monat auf Pro7 lief. Sowohl mein Mann als auch ich verfolgten diese Serie mit großem Interesse und haben uns beide dafür interessiert, wie die Story sich wohl lesen ließe. Schnell stellte sich aber heraus, dass die Serie bis auf die Kernidee (also Blick in die Zukunft) nichts mit dem Buch gemeinsam hat. Dazu aber später.

Der Klappentext verrät im Prinzip schon die ganze Story. "Flash" ist ein Wissenschaftsthriller und behandelt das Thema, was wäre, wenn die Menschen einen Blick in die Zukunft werfen könnten? Wie würde das unser Leben verändern? Und was am Wichtigsten ist: kann man diese Zukunft verändern oder steht sie fest, egal was passiert?

Während in der TV-Serie mehrere Charaktere und ihre Schicksale vorgestellt wurden, dreht es sich im Buch im Großen und Ganzen nur um zwei Personen: die beiden Physiker Theo und Lyod, die hauptsächlich für das Experiment verantwortlich sind. Lloyd ist Ende dreißig. Er ist mit einer Frau zusammen, die er bald heiraten will. In seiner Zukunftsvision sieht er sich mit einer anderen Frau, mit der er offensichtlich verheiratet ist. Als Scheidungskind zweifelt er nun daran, ob es richtig ist, seine jetzige Freundin zu heiraten, wenn die Ehe offensichtlich scheitern wird. Theo ist achtundzwanzig Jahre alt. Während die meisten Menschen eine Vision hatten, hatte er rein gar nichts gesehen, er hatte einfach einen Blackout. Schnell wird ihm klar, dass dies nur bedeuten kann, dass er im Jahr 2030 nicht mehr am Leben ist. Theo erfährt, dass er in zwanzig Jahren erschossen wird, und versucht nun herauszufinden, wer sein Mörder ist/sein wird. Am Rande werden noch einige anderen Personen genannt, die aber keine große Rolle spielen. Während in der Serie eine Verschwörung die nächste jagte, geht es im Buch sehr trocken zu: Ein Experiment findet statt, etwas läuft schief, die ganze Menschheit wird für einige Sekunden ohnmächtig und hat eine Zukunftsvision. Nicht mehr und nicht weniger.

Wie soll ich den Schreibstil am besten beschreiben? Ich fand ihn eher trocken und sehr wissenschaftlich, das ist überhaupt nicht mein Ding. Das Buch ist in drei Teilen aufgebaut: April 2009, Frühling 2009 und Herbst 2030. Erzählt wird das ganze entweder aus Theos oder aus Lloyds Sicht in der dritten Person. Es wird viel darüber diskutiert, ob wir Menschen nun einen freien Willen haben oder ob unsere Zukunft bereits vorherbestimmt ist. Dabei werden Theorien verschiedener Physiker herangezogen.

Insgesamt fand ich das Buch nicht besonders unterhaltsam und einige Stellen sogar sehr langweilig. Auch das Ende fand ich völlig abgedreht. Ich muss dazu sagen, dass Wissenschaftsthriller sonst überhaupt nicht mein Ding sind, ich mag dieses Genre einfach nicht. Wie gesagt, der einzige Grund für das Lesen des Buches war die TV-Serie. Mein Mann, der das Buch auch gelesen hat, fand es übrigens gut. Er hätte vier Sterne vergeben. So viel dazu, so unterschiedlich können die Meinungen sein.

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Mein Fazit:

Mir hat das Buch nicht gefallen. Es war für meinen Geschmack zu wissenschaftlich. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr Charaktere und deren Schicksale und weniger physikalische Ausführungen eingebaut hätte. Teilweise fand ich das Buch zum Einschlafen. Von mir gibt es daher leider nur 2 Sterne.

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Fazit: nicht mein Ding.

Name des Mitglieds: mg81