Erinnerung an einen Mörder - Petra Hammesfahr
Erinnerungen an einen Mörder - Erinnerung an einen Mörder - Petra Hammesfahr Belletristik
Erinnerungen an einen Mörder - Erinnerung an einen Mörder - Petra Hammesfahr Belletristik

Erhältlich in: 5 Shops

Kurzbeschreibung: Genre: Krimi / Thriller / Jahr: 2008

 
 

Erinnerungen an einen Mörder

Produkt:

Erinnerung an einen Mörder - Petra Hammesfahr

Datum: 07.03.11

Bewertung:

Vorteile: verständlich, Aufbau

Nachteile: Spannung, Erzählungen

Hallo ihr Lieben!
Ich bin mal wieder mit einem Buch durch und das will ich euch heute vorstellen. Es wird in meinem heutigen Bericht um das Buch "Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr gehen. Wie immer wünsche ich euch an dieser Stelle viel Spaß bei meinem Bericht.



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-=[Warum]=-
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Wieso also gerade dieses Buch? Ich habe die Entscheidung für dieses Buch gar nicht getroffen, da ich es geschenkt bekommen habe. Meine Schwester und ihr Freund wissen, dass ich gerne lese, vor allem Krimis und Thriller. Deswegen haben sie mir zu einem jüngsten Anlass dieses Buch geschenkt. Ich habe von der Autorin noch nie etwas gehört, also war ich gespannt. Ob ich dieses Buch nun gut fand oder nicht, könnt ihr nun nachlesen.



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-=[Fakten]=-
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Autorin: Petra Hammesfahr
Titel: Erinnerung an einen Mörder
Art: Roman
Verlag: Weltbild
Erscheinungsjahr: 2008
Seitenzahl: 442
Kapitel: 6
Preis: ???
Bezugsort: geschenkt bekommen
ISBN: 978 - 3 - 8289 - 9471 - 3
Kontakt: www.weltbild.de



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-=[Die Autorin]=-
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"Petra Hammesfahr schrieb mit siebzehn ihren ersten Roman. Mit ihrem Buch "Der stille Herr Genardy" kam der große Erfolg. Seitdem schreibt sie einen Bestseller nach dem anderen. Zu ihren bekanntesten Büchern zählen "Die Sünderin", "Die Mutter", "Der Puppengräber" und "Das letzte Opfer". Petra Hammesfahr lebt in der Nähe von Köln."



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-=[Klappentext]=-
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"Die Zeitungen nannten es eine blutige Familientragödie. Der achtjährige Felix überlebt. Doch er erinnert sich an nicht. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist. Mit sechzehn meldet sich sein Unterbewusstsein. Der Sturz eines Lehrers beschwört Bilder herauf, von denen Felix nicht weiß, wie er sie einordnen soll. Felix glaubt zu begreifen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich."



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-=[Die Story]=-
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Ich nehme schon mal vorweg, dass ich hier nicht das Ende der Story berichten werde, denn ich will euch ja nicht die Spannung nehmen.

Dann will ich euch nun auch mal die Story aus meiner Sicht beschreiben. In dem Buch geht es um den jungen Felix, der in schlimmen Familienverhältnissen aufgewachsen ist. Als er eines Tages von Menschen auf der Straße aufgelesen wird, hat er eine klaffende Wunde von einem Messer am Kinn. Die Polizei findet seine Familie - seine Mutter Lotti, seinen Vater Torsten, seine Schwestern Sabine und Annika - ermordet ihm Familienanwesen. Felix muss auch dort gewesen sein, er hat seine Verletzung von dem Messer seines Vaters. Er kann sich jedoch nicht daran erinnern, was geschehen ist, er hat es verdrängt. Mit den Jahren versucht er dieser Geschichte auf die Schliche zu kommen, aber dazu braucht er einige Auslöser...



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-=[Zum Buch]=-
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Dann will ich hier auch mal zum Buch kommen. Als erstes will ich ein wenig auf den Aufbau eingehen. Ich finde es immer sehr wichtig, dass man in einem Buch auch Pausen machen kann. Es ist so, dass ich nicht immer viel Zeit zum Lesen habe, nur am Abend und in der Mittagspause und dann kann ich nicht immer viel lesen. Deswegen brauche ich immer Kapitel, damit ich mich nicht seitenlang wieder in die Story einlesen muss. Bei diesem Buch sind es leider zu wenige Kapitel - nur sechs Stück. Am Anfang dachte ich schon, dass das doof sein würde, aber so ist es nicht, denn in den einzelnen Kapiteln gibt es immer noch viele Abschnitte. Nach circa fünf bis sechs Seiten gibt es wieder einen Abschnitt.

Mein nächster Punkt soll das Cover sein. Ja, ich bekenne mich schuldig, dass ich ein Buch oft nach dem Cover beurteile oder aussuche. Bei diesem musste ich ja aber nicht aussuchen, denn ich habe es wie schon beschrieben geschenkt bekommen. Ich denke auch nicht, dass ich mir das Buch gekauft hätte - ich denke nicht mal, dass ich dem Klappentext ein wenig Zeit gewidmet hätte. Man kann in der oberen Hälfte einen kleinen Jungen sehen, der verträumt und auch ein wenig verstört woanders hinschaut. Unten drunter sieht man in rot und weiß den Titel des Buches und den Namen der Autorin. Der Hintergrund ist einfach nur schwarz. Interessant oder ansprechend finde ich das Cover nicht, aber darauf kommt es letztendlich ja auch nicht an.

Nun will ich auch noch ein wenig über die Story schreiben. Ich habe sie ja schon beschrieben, jedoch nicht meine Meinung dazu gesagt. Bei Thrillern oder Krimis finde ich es ja immer sehr wichtig, dass sie auch in der Realität hätten vorkommen können. Wenn die Geschichten mir zu unrealistisch sind, mag ich das Buch auch nicht lesen. Am Anfang dachte ich noch, dass dieses Buch wirklich sehr realistisch ist. Natürlich nimmt man an, dass ein acht Jahre alter Junge den blutigen Schauplatz vergisst, an dem gerade seine ganze Familie ausgelöscht wurde. Das ist ja mehr als verständlich. Und auch, dass mit bestimmten Auslösern die Erinnerung zurück kommt, kann man sich gut vorstellen. Jedoch ist mir die Auflösung des ganzen viel zu spektakulär. Ich schmeiße nur mal einige Wörter in den Raum, weil ich ja nicht alles verraten will: weitere Morde, Mafia, Auftragsmord, Verschwörung. An sich finde ich es nicht schlimm, wenn solche Dinge in einem Buch vorkommen, jedoch sollte dann das Buch darauf abgestimmt sein, aber dazu komme ich noch, wenn ich euch über den Schreibstil berichte.

Bei einem solchen Buch gehe ich eigentlich nicht so oft auf die Charaktere ein, aber bei diesem möchte ich das machen, weil ich euch Felix ein wenig näher bringen will. Wie schon gesagt wuchs Felix in schlimmen Familienverhältnissen auf. Seine Eltern mussten heiraten, weil seine Mutter von einem One-Night-Stand schwanger geworden ist. Das fand seine Oma mütterlicherseits sehr schlimm, denn ihre Tochter hätte ihrer Meinung nach etwas Besseres verdient. Ihre Tochter wäre intelligent und hätte was aus sich machen können. Felix ist also schuld daran, dass Lotti nun an einem Versager hing und einen Sohn hatte. Das zeigten seine Oma und seine Mutter ihm auch täglich mit Schlägen, Drohungen und Beleidigungen. Auch als seine Schwester Sabine geboren wurde war es nicht besser. Als seine zweite Schwester Annika dann auch noch zur Welt kam, konnte er nicht mehr mit ansehen, wie die beiden Frauen alle Kinder quälten. Eines Tages wurde Annika so sehr geschüttelt, dass sie einen Schlaganfall bekam. Auch Sabine hatte Dinge miterlebt. Sie wurde in die Badewanne gesteckt und ihr wurde Shampoo ins Auge gedrückt und sie wurde so lange unter Wasser gehalten bis sie bald starb. Felix hatte nur noch seinen Vater, der ihn nie anrührte, der ihm aber auch nicht half - entweder weil er nicht konnte oder es nicht wusste. Felix hatte schon früh schlimme Dinge mitgemacht und man kann ihm seinen Hass auf die beiden Frauen nicht verübeln -auf Frauen mit dem Aussehen seiner Mutter generell.

Mein letzter Punkt ist hier nun der Schreibstil. Ich finde ein guter Schreibstil kann eine Story richtig gut machen. Aber wenn ein Schreibstil nicht gut ist, kann er auch die beste Story verderben. In diesem Fall ist das Buch aus der Sicht des Opfers geschrieben - aus Felix Sicht. Es ist eher eine Erzählung als eine Story. Er versucht ein wenig Spannung aufzubauen von einem Abschnitt in den anderen, aber das gelingt ihm nicht so sehr. Er verrät sich selber und das Buch ist fast komplett vorhersehbar. Okay, das Ende natürlich nicht, denn ich habe ja schon gesagt, dass er ziemlich unrealistisch endet. Das macht das Buch zum Schluss einfach nur zu einem Buch und nicht zu einer Story über die man nachdenken muss oder kann. Wenn man das Ende weglässt muss ich aber sagen, dass die Autorin sehr leicht verständlich schreibt und keine komplizierten Worte benutzt. Die Sätze sind schön kurz und nicht zu verworren. Fremdwörter sind kaum oder auch keine vorhanden, also von daher ziemlich gut. Leider finde ich es doof, dass kaum Spannung vorhanden ist. Nur zum Schluss kommt ein wenig auf, die dann aber durch das unrealistische Ende zerstört wird und einfach nur noch nervt.



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-=[Mein Fazit]=-
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Und schon sind wir wieder bei meinem Fazit angekommen. Hier werde ich noch einmal zusammenfassend beschreiben, was ich denn nun von dem Buch halte. Leider muss ich sagen, dass meine Schwester keinen guten Geschmack in Sachen Büchern hat - jedenfalls für mich nicht. Ich finde die Spannung wird zu schnell zerstört, die Erzählungen sind einfach langweilig und ich habe mich zum Schluss durch das Buch gequält. Es ist wohl leicht zu verstehen und der Aufbau ist auch gut, aber von mir gibt es daher nur zwei von fünf Punkten.


Yourz,
Sweety179

Fazit: von mir nur zwei von fünf Punkten

Name des Mitglieds: sweety179