Die Quintessenz ist die Liebe ...
Produkt:
Einsteins Versprechen - Alex Rovira
Datum: 15.02.12
Bewertung:
Vorteile: siehe Text
Nachteile: siehe Text
Einstein kurz vor seinem Tod - so könnte man sagen ....
Was hält die Welt im Innersten zusammen? Was ist überhaupt das Kleinste bzw. was ist der Ursprung aller Dinge? Das fragte sich nicht nur Einstein, sondern auch Goethe stellte sich in seinem Stück "Faust" diese Frage. Und das fragte er sich nun und machte eine letzte revolutionäre Entdeckung:
Die Relativitätstheorie !!!
ACHTUNG:
Die beiden Autoren wurden für dieses Buch mit dem bekannten Literaturpreis "Premio de Novela Ciudad de Torrevideja" ausgezeichnet.
Gliederung:
=========
1. Teil: Erde
2. Teil: Luft
3. Teil: Wasser
4. Teil: Feuer
Die 4 Elemente !!! Super Idee !!!
Hintergrund des Romans:
Viele Gerüchte ranken sich um das Leben von Albert Einstein - nicht zuletzt, seitdem im 1987 veröffentlichten Briefwechsel zwischen Einstein und seiner ersten Frau Mileva Hinweise auf die Existenz einer unbekannten gemeinsamen Tochter frei zugänglich wurden.
Auch kommt Einsteins Einstellung zur Atombombe sehr gut zum Ausdruck. Nachdem der aus jüdischem Hause stammende Physiker im Krieg gegen Nazi-Deutschland noch wichtige Beiträge zur Entwicklung der Waffe geleistet hatte, änderte er seine Meinung nach den verheerenden Atombombenabwürfen auf Japan fundamental und wurde ein erklärter Gegner von Atomwaffen. Auch wenn das Finale dieser Geschichte bei Rovira und Miralles ein wenig zu fantastisch ausfällt, ist "Einsteins Versprechen" eine gelungene - und durchaus etwas romantische - Mischung aus geschichtlichen Fakten, fiktionalem Krimi und viel Wissenswertem über das Leben Albert Einsteins.
Quelle: http://hallo-buch.de/roviramiralles-einsteinsversp rechen
Meine Meinung sowie eine kurze Inhaltsangabe:
===================================
Javier ist der Protagonist, er erzählt den Lesern seine Geschichte in der Ich-Schreibweise.
Javier ist in Sarah verliebt, sie erwidert aber dessen Liebe nicht.
Javier ist seines Zeichens Wissenschaftsjournalist und bekommt den Auftrag, die Biografie Einsteins zu vollenden, da der Verfasser der Biographie verstirbt, noch bevor er seine Arbeit beenden kann.
Wir reisen gemeinsam mit ihm und der Autorin (im Roman) Sarah Brunet nach Figuera, in die USA, nach Zürich und Novi Sad. Wir" verfolgen" Einsteins Weg und beenden diesen mit Beginn der zweiten Lebenshälfte.
Ich bein der Meinung, dass das ganze Buch von der 1. bis letzten Seite absolut fesselnd ist. Keine Angst, es ist kein typisch physikalisches Sachbuch, nur weil es Einstein im Titel hat. Es ist ein unterhaltsames und überaus spannendes Buch über den Menschen Einstein, sein Leben und Wirken, ein Krimi kann man sagen über seine letzten Jahre. Es ist äußerst magisch und zieht unheimlich an, es lässt den Leser nicht mehr los und zieht ihn in seinen Bann. Trotz dessen, dass nicht die gesamten Charaktere absolut herausgearbeitet werden, habe ich mich in diesem Buch wohl gefühlt und es genossen, diese Geschichte zu lesen und in sie einzutauchen. Schon die Idee der Geschichte finde ich exzellent.
Es ist die spannende in dichte inhaltliche Suche nach der letzten bahnbrechenden Entdeckung Einsteins und allem, was damit zusammenhängt. Nebenbei wird auch gemordet, denn nicht alle überleben die spannende Suche nach dem Geheimnis. Entgegen so mancher nicht so postiver Gedanken zum Buch muss ich sagen, dass ich es mit absoluter Spannung gelesen und den Inhalt sehr genossen habe. Es war überaus unterhaltsam und hat mich sehr gefangen genommen.
Die Autoren:
==========
Alex Rovira wurde 1969 in Barcelona geboren. Er ist ein anerkannter und erfolgreicher Sachbuchautor. Seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt.
Francesc Miralles wurden 1968 ebenfalls in Barcelona geboren und studierte Germanistik und arbeitete einige Jahre als Verleger. Dann begann er selbst zu schreiben. Er ist Musiker und lebt in Barcelona.
Kurze Leseprobe aus dem Kapitel:
Eine geheimnisvolle Sendung
Gott würfelt nicht nur, sondern wirft
die Würfel sogar manchmal dorthin,
wo man sie nicht sehen kann.
Stephen Hawking
(Jedes Kapitel beginnt mit einem passenden Ausspruch)
Der Studiogast entpuppte sich als eine Nervensäge von ungeahnten Ausmaßen. Bei jeder Frage, die Hernán ihm stellte, schweifte er vom Thema ab, und schließlich gelang es ihm sogar, uns mit seinem kompletten Lebenslauf zu bedenken. Zehn kostbare Minuten Sendezeit verbrauchte Bonnín allein damit, den Ablauf eines Aufbaustudiums an der Stanford University zu erläutern, das er als Gastprofessor mitgestaltet hatte.
Hinter der Glasscheibe schob Yvette den Tontechniker beiseite und bildete mit Zeige- und Mittelfinger eine zuklappende Schere, was hieß: >Mach seinem Geschwafel endlich ein Ende.< Bis zu diesem Augenblick hatte meine Teilnahme am Gespräch sich auf die Begrüßung am Anfang der Sendung und auf eine kurze bibliographische Richtigstellung beschränkt. Nun aber, nachdem der Äquator der Sendung
überschritten war, schob man mir die Rolle des Bösewichts zu. Zaghaft hob ich die Hand, was Hernán
sogleich dazu nutzte, den Autor von Einstein relativ einfach zu unterbrechen. »Ich glaube, Javier möchte etwas dazu sagen.«
Zusammenfassend muss ich echt sagen, dass es wahrlich kein einfaches Buch ist, welches man mal einfach so zwischendurch lesen kann, aber umso mehr ist es überaus lesenswert, von der besonderen Sichtweise her gesehen ist es spannend und intensiv, es ist sehr authentisch geschrieben, ich habe mich gut hinein fühlen können in die Handlung und es gibt sehr viel wider, was mich zum Menschen und Wissenchaftler Einstein interessierte, weil man irgendwie aus seiner zweiten Lebenshälfte so viel nicht weiß. Die Autoren müssen umfassend recherchiert haben, um ein so geniales Buch haben schreiben zu können.
Fazit: Leseempfehlung
Name des Mitglieds: HEIDIZ




16.02.12
hört sich wirklich sehr interessant an. werde es bei gelegenheit auch mal lesen. lg