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Kurzbeschreibung: Ostern im Florenz des Jahres 1478: Während der Messe im Dom wird Giuliano de%27 Medici, der Bruder des mächtigen Renaissancefürsten Lorenzo de%27 Medici, ermordet. Der Kaufmann Peter Bernward glaubt, seinen Ohren nicht zu trauen, als die Nachricht verbreitet
Wieder einmal die Medici-Familie
Produkt:
Eine Messe für die Medici (Dübell, Richard)
Datum: 02.02.12
Bewertung:
Vorteile: spannend und topp recherchiert
Nachteile: nichts
Das jetzt von mir vorgestellte Buch ist schon etwas her, dass ich es gmir zu Gemüte geführt hatte, es hat mich mit seinem Inhalt (die Medicis und ihre Geschichte) sehr eingenommen und so begann mein Interesse an dieser Familie aufzukeimen.
Daten zum Buch:
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* Taschenbuch: 494 Seiten
* Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 2 (31. Oktober 2002)
* Sprache: Deutsch
* ISBN-10: 340414757X
* ISBN-13: 978-3404147571
* Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,4 cm
PREIS: 8,90 Euro
Inhalt und Gliederung:
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Das Buch beginnt mit einer ansprechendendoppelseitigen Karte der Stadt. Es gliedert sich in 6 Bücher
- Blutmesse
- Reise ins Dunkel
- Verborgenes
- Verdächtigungen
- Verhaftungen
- Geständnisse
Die Handlung beginnt eingangs mit einer Blutmesse die am 26. April 1478 stattfand. Dieses Ereignis fand wahrhaftig statt. Ich habe die Serie im Fernsehen geschaut, die die Päpste zum Inhalt hatte, da spielten auch die Medicis eine wichtige Rolle.
Es war einsmals Ostern in Florenz, im Dom führte man ein Attentat auf zwei Medicibrüder aus. Guiliano starb leider dabei. Aber Lorenzo überlebte das Attentat. Dieser wollte sich rächen an den Attentätern und Schuldigen. Es sollen wohl die Pazzi - die Erzrivalen der Medici - gewesen sein. Der Kamerad Janas ist bei dieser Messe zugegen und sieht den Mord.
Gleichzeitig gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der sich bald verbindet mit dem ersten:
Jana Diugosz gerät in Verdacht, mit den Pazzi zusammenzuarbeiten. Sogar Peter Bernward zweifelt an Janas Unschuld, und es spricht auch irgendwie alles gegen sie. Ist sievielleicht in eine Falle getappt?
Es passieren dann mysteriöse und wundersame Dinge, Menschen verschwinden und man findet heraus, dass alles komplizierter ist, als erwartet....
Das letzte Buch spielt am 30. April 1478, also nur 5 Tage nach Beginn, ein historischer Roman also, der innerhalb nur einer Woche abgehandelt ist - und sooo viel dichten Inhalt hat ...
Meine Meinung zum Buch:
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Richard Dübell kenne ich als glanzvollen hervorragenden Schriftsteller historischer Romane, ich habe dieses Buch schon etwas länger gelesen, und es war das erste, welches ich von ihm gelesen hatte. Nun sind es schon einige, die ich mir zu Gemüte habe, man kann sich also denken, dass der erste Eindruck von seinem Schreibstil mich dazu veranlasste, Weiteres von Dübell zu lesen, und so ist es auch echt. Dübell ist echt ein begnadeter Schriftsteller und für das Genre historischer Roman ist er sehr prädestiniert.
Er bringt es auf den Punkt, wo es notwendig ist und er wird ausschweifend, wo man es für das Verständnis benötigt. Es macht echt großen Spaß, seine Bücher zu lesen, da sie spannend sind von Anfang bis Ende und die erdachte Handlung sich hier perfekt in die historischen und realen Fakten hineinmischt.
Die Medici und ihre spannende - aber nicht leichte - Zeit, die gegenseitigen Machtkämpfe und Intrigen sowie die Stadt Florenz und ihre Umgebung kommen bestens zur Geltung. Die Charaktere, egal, ob gut oder böse, werden sehr gut im Lauf der Handlung herausgearbeitet, sodass man perfekt in die Handlung eintauchen kann.
Ich finde es super, wie die Geschichte um Jana eingebunden wurde, sie macht das gesamte Buch absolut spannend und bis zum Schluss ist man sich nicht sicher, wie alles wirklich zusammen hängen könnte. Sprachlich undauch literarisch ein wahrerLeckerbissen, wie ich es nicht anders erwartet hatte beim Autor. Auch Kleinschmidt, Peters Schwiegersohn, wird charakterlich sehr interessant dargestellt, sozusagen als ängstlich veranlagten Menschen, mit dem man nicht viel anfangen kann, auf den man sich nicht verlassen kann ...
Man kann diesen historischen Roman als Krimi bezeichnen, der qualitativ - inhaltlich hochwertig ist, der eine sehr dichte Handlung hat, schlüssig und intelligent gesponnen ist.
Kurze Leseprobe:
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Er gab ein gequetschtes Geräusch von sich, als ob er stöhnen würde. "Keine Zeit deshalb, weil jetzt fast alle Hauptbeteiligten an der Verschwörung tot sind. Sie suchen nur noch nach Bernardo Bandini, der Guiliano das Schwert ins Herz gestoßen hat, und nach den beiden Priestern, die auf Lorenzo eingestochen haben....
Fazit: Leseempfehlung
Name des Mitglieds: HEIDIZ

