
Kurzbeschreibung: Goldmann Wilhelm Verlag
Präzise wie ein Skalpell!
Produkt:
Die Tote ohne Namen (Cornwell, Patricia)
Datum: 17.01.05, geändert am 17.01.05 (26 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Hochspannung, Dramatik, Ekel
Nachteile: keine
Patricia Cornwell wurde 1956 in Miami, Florida geboren und arbeitete zunächst als Gerichtsreporterin, später als Computerspezialistin am Gerichtsmedizinischen Institut von Virginia. Wer sich einmal online informieren möchte, der macht das am besten unter www.patriciacornwell.com.
Die amerikanische Originalausgabe trug den Titel From Potter s Field und erschien im Jahre 1995, deutschsprachige Fassung aus dem Jahre 1996. Das Buch ist im Hoffmann und Campe Verlag als Taschenbuch erschienen und hat genau 380 Seiten.
Kommen wir nun zum Wichtigsten, der Story. Kay Scarpetta, Chief Medical Examiner von Virginia und Beraterin des FBI, ist eine absolute Perfektionistin. Mit Hingabe und wissenschaftlicher Akribie beugt sie sich über jene Geheimnisse, die sonst mit ins Grab genommen werden und versucht, aus kleinsten Hinweisen, die Geschichten der Opfer zu rekonstruieren. Wer si waren, wie sie lebten, wie sie starben.
So auch bei der Frau, deren Leiche am Heiligen Abend im New Yorker Central Park gefunden wird, kahlgeschoren und gegen einen eingefrorenen Brunnen gelehnt. Obwohl ihre Identität zunächst nicht festgestellt werden kann, ist doch eines unverkennbar. Die Handschrift des Täters. Die Tote ist ein weiteres Opfer des sadistischen Serienmörders Temple Brooks Gault.
Während Kay Scarpetta, vom FBI um Mithilfe gebeten, das forensische Beweismaterial sichtet, mordet Gault weiter. Und bald schwinden auch die letzten Zweifel an seiner eigentlichen Absicht. Er will Kay Scarpetta. Langsam beginnt Gault, sie einzukreisen...
Das hört sich doch auch dieses Mal wieder echt spannend und dramatisch an oder? Wer also auf echte Thriller steht, der wird hier richtig schön bedient. Es baut sich so ganz langsam eine beunruhigende Stimmung auf und auch Entsetzen macht sich breit. Patricia Cornwell schafft es von Seite zu Seite die Spannung ins Unermäßliche zu steigern.
Sie schreibt wieder einmal so präzise, daß einem hin und wieder schon ein wenig schlecht werden kann. Die Story ist sehr, sehr gut und ihr werdet das Buch in einem Rutsch durchlesen. Versprochen!
Also, ich möchte Euch die Tote ohne Namen auf jeden Fall empfehlen. Dann wünsche ich Euch feuchte Hände beim Lesen!
Fazit:
Name des Mitglieds: Dropsie
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