Die schwarze Tulpe (Dumas, Alexandre)
Eine amüsante Märchengeschichte - Die schwarze Tulpe (Dumas, Alexandre) Belletristik

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Kurzbeschreibung: Luebbe Verlag

 
 

Eine amüsante Märchengeschichte

Produkt:

Die schwarze Tulpe (Dumas, Alexandre)

Datum: 14.02.06

Bewertung:

Vorteile: Amüsant und kurzweilig

Nachteile: nichts

Alexandre Dumas der Ältere wurde im Jahr 1802 als Alexandre Dary de la Pailleterie in Villars-Cotterets bei Soissons als Sohn eines napoleonischen Generals geboren. Früh verwaist und arm, doch von seinen Talenten überzeugt, blickt er nach Paris, um dort sein Glück zu versuchen. Der kleine Notariatsschreiber will zum Theater. Die Stücke, die er zunächst schreibt, sind heute vergessen. Doch zwanzig Jahre später, 1844, ist er mit dem "Grafen von Monte Christo" der König des literarischen Feuilletons. Schlag auf Schlag folgen "Die drei Musketiere" (1844), "Zwanzig Jahre später" (1845), "Königin Margot" (1845), "Das Halsband der Königin" (1849) und "Der Vicomte de Bragelonne" (1850). Alexandre Dumas starb 1870 in Puys (Dieppe).

Bereits Flaubert meinte über Dumas: "Seine Personen sind stark wie Stiere, springen von Dächern und empfangen schreckliche Wunden, von denen sie geheilt werden. Es gibt Falltüren im Fußboden, Gegengifte, Vermummungen, und alles verknüpft sich…"
In diesem Roman des großen Franzosen gibt es darüber hinaus noch die Opfer der Tulpenmanie und einen liebeskranken Pfarrer… ;-)

Ähnlich wie gegenwärtig mit Internet-Firmen spekuliert wird, brach vor gut 300 Jahren in den Niederlanden eine Tulpenzwiebelspekulation aus. In diesem Zusammenhang versucht unser Held, eine schwarze Tulpe zu züchten. Allerdings steht hierbei der Idealismus des Helden Cornelius im Vordergrund. Sein Ziel ist es einfach die Tulpe zu züchten, ohne jeden bösen Gedanken. Die Gesellschaft um ihn, ist leider nicht so von positiven Gedanken geprägt: Natürlich trifft der herzensgute Mensch auf einen wahrlich boshaften Widersacher, aber auch auf eine schöne Friesin, die ihm immer wieder hilft. Na, wenn sich da mal nichts entwickelt...

Alexandre Dumas ist es gelungen eine spannende Geschichte im Rahmen des 17Jhdt. sehr erlebnisreich und einfach verständlich zu erzählen, denn das Buch ist von Sprache und Wortwahl her leicht zu verstehen.
Bei jeder Seite des Buchs kann man sich förmlich den schmunzelnden Alexandre Dumas beim Schreiben vorstellen: Es geht natürlich alles schief, was schief gehen kann, jeweils erläutert durch eine kaum zu überbietende Sammlung von Adjektiven und ironischen Bildern. Regelmäßig erahnt der Leser die folgenden Geschehnisse und muss selbst schmunzeln. Denn aufgrund der übertriebenen Art, wird dem Unausweichlichen charmant und amüsant vorgegriffen.

Fazit: Alexandre Dumas ist es gelungen eine spannende Geschichte sehr erlebnisreich zu erzählen.

Name des Mitglieds: MichaelGranada