Der Seher des Pharao - Pauline Gedge
Auch die grössten Männer mussten klein anfangen - Der Seher des Pharao - Pauline Gedge Belletristik
Auch die grössten Männer mussten klein anfangen - Der Seher des Pharao - Pauline Gedge Belletristik

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Kurzbeschreibung: Genre: Erzählung / Erscheinungsjahr: 2009

 
 

Auch die grössten Männer mussten klein anfangen

Produkt:

Der Seher des Pharao - Pauline Gedge

Datum: 16.06.10

Bewertung:

Vorteile: schöne Zeitreise

Nachteile: abruptes Ende, vor allem da der Klappentext mehr verspricht

Der Seher des Pharao
Pauline Gedge
Taschenbuch
523 Seiten
erschienen Ende September 2009
im Piper Verlag
ISBN: 978-3-492-26330-6
Euro: 9,95 (D)

Titel der Originalausgabe " The Twice Born "
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Birgit Brandau


Autorin (Klappentext) :

Pauline Gedge, geboren 1945 in Auckland, Neuseeland, verbrachte ihre Kindheit in England und lebt heute in Alberta, Kanada. Vor »Der Seher des Pharao« hat sie bereits elf Romane veröffentlicht, die zu Bestsellern wurden und für die sie zahlreiche Preise erhielt. Ihre Bücher sind in achtzehn Sprachen übersetzt und weltweit über sechs Millionen Mal verkauft worden. Ihre bekanntesten Werke sind »Die Herrin vom Nil«, »Pharao«, »Das Mädchen Thu und der Pharao«, »Der Sohn des Pharao«, »Die Herrin Thu« und ihre Trilogie der »Der Herrscher zweier.

Inhalt (Cover und "Klappentext"):

Der hochbegabte Schreiberschüler Huy hat viele Neider - bis ihn schließlich ein Mitschüler erschlägt. Doch nach fünf Tagen kehrt er von den Toten zurück und verfügt daraufhin über göttliche Gaben. Der Pharao beruft ihn schließlich an seinen Hof, und aus dem kleinen Huy wird "Amenophis, Sohn des Hapu", Architekt des bis heute berühmten Luxor-Tempels. Zugleich gewinnt er das Vertrauen der schönen Prinzessin Senetamu...Ein farbenprächtiges Bild Ägyptens um 1400 v. Chr. Und über die Jugendjahre des legendären "Amenophis, Sohn des Hapu", eine der prägendsten Figuren dieser Zeit.

Mein Fazit:

Bei diesem Roman handeltes sich um den ersten Teil einer Trilogie (was leider anhand der Deutschen Ausgabe nicht ersichtlich ist). Wenn man aber erst einmal mit diesem zusätzlichen Wissen ausgestattet ist, macht der Klappentext auch mehr Sinn.
Besagter Teil behandelt die Lehr-und Jugendjahre des Amenophis, dem Architekten des Luxor-Tempels. Es beginnt mit seiner Schulausbildung, von welcher der damals sehr verzogene Huy nicht sehr angetan ist. Aber schon bald schließt er neue Freundschaften, die ein Leben lang halten sollen. Leider hat er auch Neider und so kommt er durch einen Unfall ums Leben.
Die Götter haben aber noch Grosses mit ihm vor und er wacht von den Toten wieder auf - ausgestattet mit neuen Gaben: Sehen und Heilen. Er wird zum Sprachrohr der Götter. Und damit beginnt die eigentliche Geschichte Huys. Von nun an ist er Hauptaugenmerk der Priester und Lehrer. Um sich dieser Aufmerksamkeit und der Beeinflussung zu entziehen, beschließt Huy mit 16 - nach Ende seiner Ausbildung - in seine armselige Heimatstadt zurückzukehren. Aber auch dort kann er sich nicht vor seiner Gabe verstecken und schon bald wird auch der Pharao auf ihn aufmerksam.
Das Buch bietet nette Unterhaltung und wahrscheinlich kann es erst als Trilogie richtig gewürdigt werden. Es lässt sich flüssig lesen und empfiehlt sich auch als informative Jugendliteratur. Um aber die genauen Ägyptenkenntnisse würdigen zu können, wäre ein Anhang mit den Erklärungen der wichtigsten Begriffe hilfreich gewesen.

Fazit: Nettes Buch - aber schlechte Aufmachung

Name des Mitglieds: kockritz