Zum Nicht-mehr-aus-der-Han d-legen
Produkt:
Der Mann, der lächelte (Mankell, Henning)
Datum: 29.01.01, geändert am 29.01.01 (121 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Spannend
Nachteile: -
Endlich ist mal wieder ein Buch des inzwischen auch hier sehr bekannten Autors Henning Mankell erschienen.
Jetzt denkt aber nicht es sei ein brandneues Abenteuer des Kommissars Kurt Wallander.
Es ist das fünfte Buch, welches der Verlag nun endlich beschlossen hat auch aus dem schwedischen übersetzten zu lassen.
Einiges kommt einem dabei schon seltsam vor : der Vater lebt noch, das alte Familienhaus ist ebenfalls noch vorhanden und Ann - Britt Höglund ist eine neue Kollegin.
Es ist ein Schritt zurück in der Zeit für alle die, die schon die nächsten zwei Bände
" Die falsche Fährte " und " Mittsommermord " gelesen haben.
Zum Inhalt :
Kurt Wallander ist schon über ein Jahr krankgeschrieben, stark depressiv und voller Selbstzweifel, er weiss nicht wie sein Leben weitergehen soll ( Grund : in " Die weisse Löwin " musste er einen Menschen aus Notwehr töten ) und flüchtet sich in die Einsamkeit Skagens, um durch unendliche tägliche Wanderungen am Strand mit sich ins reine zu kommen.
Dort wird er von einem alten Freund, dem Anwalt Sten Torstensson, aufgesucht.
Dieser bittet ihn, den angeblichen Autounfall seines Vaters zu untersuchen.
Wallander lehnt ab.
An dem Tag, an dem Wallander seine Abschiedspapiere bei der Polizei unterzeichnen will, entdeckt er beim Frühstückskaffee die Todesanzeige von Sten Torstensson. Dieser wurde erschossen in seinem Anwaltsbüro aufgefunden.
Sein kriminalistischer Spürsinn wird wieder erweckt und er beschliesst, den Abschied erst einmal zu vertagen.
Darüber sind seine Kollegen sehr erfreut.
Nun ergeben sich Fragen über Fragen :
Mit wem hatten die beiden Anwälte zu tun ?
Steckt die Chefsekretärin Frau Duner auch mit drin, was weiss sie ?
Warum explodiert Wallanders Auto mitten auf einer Landstrasse ?
Wie kommt eine Landmine in Frau Duners Garten ?
Warum hat sich der Revisor Lars Borman erhängt
, war es wirklich Selbstmord ?
Kannten sich Borman und der alte Torstensson ?
Alle Spuren führen zu dem Wirtschaftsmagnaten Alfred Harderberg.
Aber die Beweise fehlen.
Was hat er damit zu tun ? Und vor allem wie kann man den Wohltäter des Landes und der Region unauffällig überwachen und überprüfen ohne dass Verdacht geschöpft wird ?
Wallander ist wieder voll in seinem Element.
Wie sagte sein Kollege Martinsson so treffend :
" Was Kurt brauchte, war ein ordentlicher Mord. Nein, ein richtiger Fall : zwei tote Anwälte, eine Landmine in einem Garten und eine asiatische Sprengladung in einem Benzintank, das war das Rezept, um ihn genesen zu lassen. "
Habe ich Euch auch schön neugierig gemacht ?
Um das Rätsel zu lösen, müsst Ihr das Buch schon selber lesen.
Es lohnt sich !
Fazit:
Name des Mitglieds: Zeusi
Weitere Testberichte: im Bereich Belletristik



17.04.01
Ich habe gerade "Die falsche Fährte" gelesen - ist auch super. Gruß Andrea