

Kurzbeschreibung: Genre: Film, Kultur & Comics / Jahr: 1999 / Jen überredet Joey, sie zu der Geburtstagsfeier ihrer Cousine nach New York zu begleiten. Für Joey ist das eine willkommene Gelegenheit herauszufinden, was das Leben sonst noch zu bieten hat. Denn im Ice House zu b ... mehr
Joey entdeckt die große, weite Welt
Produkt:
Dawson's Creek - Party in New York - C. A. Anders
Datum: 08.05.06
Bewertung:
Vorteile: Buch zur Serie halt
Nachteile: Buch zur Serie halt
Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das ich kürzlich bei ebay entdeckt und erstanden habe, da ich die Serie schon immer interessant fand, aber irgendwie ständig verpasst habe...
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Die Serie bzw. Personen
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DAWSON ist – wie man dem Namen entnehmen kann – die Hauptperson der Serie. Er lebt recht behütet mit seinen Eltern direkt am See und träumt davon, ein großer Regisseur zu werden. JOEY ist Dawsons beste und gelegentlich auch feste Freundin, die aus wesentlich bescheideneren Verhältnissen stammt als er. Ihr Vater sitzt nämlich wegen Drogenhandels im Gefängnis, sodass sie ihrer alleinerziehenden Schwester nicht nur mit dem Café sondern auch mit deren Kind helfen muss. PACEY ist Dawsons bester Freund und der Sohn des Sheriffs, von dem er ebenso wie von seinem älteren Bruder, der Hilfssheriff ist, als schwarzes Schaf der Familie angesehen wird. JEN(nifer) stammt aus reichem Hause und hat ursprünglich in New York gewohnt, wurde aber wegen ihrer Eskapaden zu ihren Großeltern nach Capeside verbannt. Da ihr Großvater zwischenzeitlich verstorben ist, lebt sie nun alleine mit ihrer gottesfürchtigen Großmutter, die das genaue Gegenteil von ihr verkörpert. Darüber hinaus war sie kurzzeitig mit Dawson zusammen.
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Die Story
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Als Jen eine Einladung aus New York zu der Geburtstagsparty ihrer verhassten Cousine bekommt, überredet sie Joey mit ihr dorthin zu fahren. Zwar ist Joey von dieser Idee anfänglich gar nicht angetan, doch dann fährt sie trotzdem mit, nur um dort sofort von Jen’s Welt mitgerissen zu werden. Hierbei spielt ein ebenso gutaussehender wie reicher Typ eine nicht unbedeutende Rolle, zumal Jen ihren Ex Billy wiedertrifft, der einer der Gründe war, warum sie New York verlassen musste und sie stellt fest, dass sie immer noch gerne mit dem Feuer spielt...
Dawson, der gerade mal wieder von Joey getrennt ist, aber lieber mit ihr zusammen wäre, macht sich sofort die größten Sorgen, die von einer nicht zu verkennenden Eifersucht geprägt sind. Also macht er sich mit Pacey, der hierfür den Wagen seines Vaters ohne dessen Wissen borgt, auf den Weg nach New York. Immerhin schaffen sie es rechtzeitig die Party zu finden, wo die Gefühle auch ohne sie schon mächtig am Kochen sind. Außerdem wartet auch zu Hause eine böse Überraschung auf die beiden, da das Fehlen des Wagens nicht unbemerkt geblieben ist...
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Die Aufmachung
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Auf der Vorderseite der Hardcovers ist ein Bild von Dawson, Pacey, Joey und Jen zu sehen, während man auf der überwiegend in orange gehaltenen Rückseite die wichtigsten Infos zum Buch findet, wie den „Waschzettel“, die ISBN-Nr. und den Preis.
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Der Autor (abgeschrieben)
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C.A. Anders ist das Pseudonym eines bekannten Schriftstellerehepaares, das Literatur für Jugendliche verfasst. (Quelle: das Buch)
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Weitere Infos
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Das 159 Seiten fassende Hardcover mit der ISBN-Nr. 3-8025-2668-6 wurde 1999 in 1. Auflage von der vgs Verlagsgesellschaft verlegt. Der Originaltite lautet „Dawson’s Creek – Shifting into overdrive“ und es wurde von Angelika Eisold-Viebig aus dem Amerikanischen übersetzt.
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Meine Meinung
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Sehr praktisch ist, dass gleich zu Beginn die einzelnen Charaktere vorgestellt und auch ihre Beziehungen zueinander werden, wobei besonders die Vielfalt der Charaktere ins Auge sticht, da diese allein bei den Nebenpersonen von der gottesfürchtigen Großmutter bis zum schwulen Hilfssheriff reichen. Hierzu kommen dann noch die Hauptpersonen, welche – wie oben beschrieben – ebenfalls ausgesprochen individuell und damit interessant sind. Da wäre zum einen die nach außen coole und etwas verruchte Jen und zum anderen der von seiner Familie als schwarzes Schaf angesehene Pacey, woneben der ebenso gutaussehende wie weltfremde Dawson fast etwas langweilig wirkt, während die aus nicht sehr guten Familienverhältnissen stammende und deshalb umso liebenwertere Joey einem manchmal regelrecht leid tut.
In diesem Zusammenhang sind besonders die unterschiedlichen Familienverhältnisse interessant, bei denen Dawson klar am besten abschneidet. Hierbei möchte ich anmerken, dass wunderbar auf die Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen eingegangen wird und man so noch etwas mehr über sie erfährt und sich auch wunderbar in sie hineinversetzen kann. DA ich die Serie nicht allzu häufig gesehen habe, kann ich nur vermuten, dass die Dialoge denen der Serie entsprechen, aber sie passen in jedem Falle zu den Personen. Dabei fällt mir ein, dass ich ziemlich schade fand, dass Jens Eltern nicht da waren, da ich sie gerne „kennen“ gelernt hätte, aber dafür ist die zwar anfänglich stocksteif wirkende Haushälterin letztlich doch ziemlich cool.
Zwar muss ich zugeben, dass alles etwas schnulzig und extrem auf Teenies/Jugendliche zugeschnitten ist, aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen, da es eben lockere und leicht lesbare Unterhaltung für Zwischendurch bietet. Erfreulich ist hierbei vor allem, dass trotz der Sorgen der Charaktere noch jede Menge Raum für Humor ist und dieser auch mehr als weidlich genutzt wird, sodass man mehr als einmal schmunzeln kann. Hinzu kommt das überaus faszinierende ehemalige Leben Jen’s, das offenbar nur aus Kleidern, Partys und Männern besteht, besonders weil man es auch aus Joeys Sichtweise sieht. Diese macht sich nämlich Gedanken um Dinge (wie die Situation der Haushälterin), die Jen wohl im Traum nicht eingefallen wären.
Allerdings ist schon bei dem Entschluss der Jungs nach New York zu fahren klar, dass das nur nach hinten losgehen kann. Dennoch kann man kaum glauben, dass Paceys eigener Bruder wegen des geliehenen Wagens einen Haftbefehl gegen ihn erwirken will und sein Vater fast noch schlimmeres plant. Fast ebenso klar wie der Reinfall der Jungs ist, dass Jen und Joey sich männertechnisch in die Nesseln setzen, wobei ziemlich cool ist, dass zumindest Joey die Kurve zu kriegen scheint. Dazu sei gesagt, dass es mir zwar nicht mehr so wie den Mädels geht, zumal ich nun ja auch verheiratet bin, aber früher waren mir diese Liebeswirren mehr als vertraut und soooo lange ist das ja nun auch noch nicht her. Dadurch gewinnt das Buch für mich trotz seiner Vorhersehbarkeit schon fast so was wie einen nostalgischen Wert.
Jedenfalls war das Buch unterhaltsam genug, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe, wozu auch bei beitrug, dass ich mich durch die anschauliche Erzählweise immer hervorragend an die einzelnen Schauplätze versetzen konnte. Besonders beeindruckend fand ich in diesem Zusammenhand Dawsons Begegnung mit der Tänzerin Dixie, da ich ohnehin einen Faible für Momentaufnahmen bzw. besondere Momente habe. Bleibt mir zu sagen, dass ich es schade finde, dass das Buch nicht mehr verlegt wird und dass ausgesprochen wenig Tippfehler in diesem Buch zu finden sind, wenn man davon absieht, dass einmal ein Name verwechselt wurde, was aber nicht weiter tragisch ist.
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Fazit
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Da das Buch ebenso lustig wie leicht lesbar und unterhaltsam ist und mich überdies an meine Teenie-Zeit erinnert, bekommt es schon mal ein Empfehlenswert von mir, aber da es eben nicht besonders anspruchsvoll sondern überwiegend vorhersehbar ist, „nur“ vier Sterne
Fazit: siehe Bericht
Name des Mitglieds: Myhnegon
Weitere Testberichte: im Bereich Belletristik

