Das Monstrum (King, Stephen)
ein echtes Meisterwerk - Das Monstrum (King, Stephen) Belletristik

Kurzbeschreibung: 1998, Hoffmann und Kampe

 
 

ein echtes Meisterwerk

Produkt:

Das Monstrum (King, Stephen)

Datum: 28.10.09, geändert am 26.12.10 (117 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Spannung pur

Nachteile: nichts für schwache Nerven

Heute mein Bericht über das Buch "Das Monstrum" (Tommyknockers) von Stephen King. Dieser Bericht ist bewusst mal etwas kreativer gewählt und nicht nach Schema F aufgebaut. Zur Erhöhung der Spannung ist er ebenfalls bewusst in der Sie-Form geschrieben. Na dann, viel Spaß beim Lesen.....


Jim Gardener rettet die Welt.
Sie kennen Jim Gardener nicht? Was sagen Sie? Nein, er war nicht Präsident der Vereinigten Staaten. Nein, auch nicht Commander bei der Air Force oder Navy. Derart Primitives ist Stephen King fremd. Glücklicherweise.
Jim Gardener ist Atomkraftgegner und Idealist. Nebenbei verfasst er Gedichte und verdient damit ein paar Dollars. Denn auch Idealisten müssen essen. Und trinken. Und Gardener trinkt täglich. Meistens ist er betrunken, oft besoffen. Also: Kein Mächtiger rettet die Welt, sondern ein Trunkenbold. Das ist neu; und das ist eben Stephen King.


*****Die Story*****

Bobby Anderson stolpert. Beim Holzschlagen in ihrem Wald. Sie findet im Boden ein Stück Metall und beginnt zu graben. Zuerst Stunden, dann Tage lang. Anderson stellt fest, dass es ein großes Teil sein muss, was da im Waldboden verborgen ist. Merkwürde Dinge tun sich daraufhin in der Kleinstadt Haven. Ganz normale Menschen erfinden wundersame Dinge, die das Leben erleichtern. Am Anfang jedenfalls. Bis in Becka Paulsons Fernseher Jesus erscheint und ihr sagt, dass ihr Mann Jo sie betrügt. Jesus lässt sie ein paar Änderungen am Fernsehgerät vornehmen. Beim Einschalten desselben wird Jo geröstet. Und so geht's in der Stadt weiter. Menschen verschwinden, der Rathausturm geht wie eine Rakete in die Luft und irgendetwas Grauenvolles tut sich in Bobbys Schuppen. Je mehr Bobby von dem Fundstück im Wald ausgräbt, desto größer werden die Veränderungen an den Einwohnern und in ganz Haven.
Mitten in die Geschichte und Bobbys Grabungen schlittert Gardener hinein. Nach einer durchzechten Nacht findet er sich irgendwo am Meer wieder und hat das unbestimmte Gefühl, dass seine Freundin Bobby ihn braucht.....
Folgen Sie also Jim Gardener zu Bobby nach Haven in Maine.

*****Mein Fazit*****

Der Roman ist ein Meisterwerk. Er enthält rein gefühlsmäßig hundert Geschichten, von denen einige selbst zu einem Buch werden könnten. So packend lesen sich 876 Seiten (Taschenbuch) nicht oft. Noch ein Tipp: Lesen Sie ruhig die Kapitel, in denen Gardener "vorgestellt" wird, ein bisschen "quer" und schlagen Sie auch ein paar Seiten um, falls Sie ungeduldig werden. Es tut dem Verständnis der Story keinen Abbruch. Sie lesen irgendwann das Buch sowieso noch einmal; dann können Sie auch die Jim- Gardener- Story in Ruhe genießen. Dass Sie dann die gesamte Story schon kennen, wird Sie kaum stören.
Und noch etwas: Falls Sie bereits den Film gesehen haben, lesen Sie das Buch trotzdem. Sie werden überrascht sein. Und hoffentlich für sich entscheiden, nie wieder eine Verfilmung von Stephen King zu schauen, bevor Sie das Buch gelesen haben. Oder lassen Sie die Verfilmungen in Zukunft am besten ganz weg.....

Fazit: nur zu empfehlen, jedoch Buch lesen und erst dann Film schauen

Name des Mitglieds: CobDac